23. Januar: Friedrich I., Erzbischof von Köln, stellt die Stiftungsurkunde für das Kloster Kamp aus und beauftragt seinen Bruder Arnulf aus dem Zisterzienserkloster Morimond in Frankreich, das Kloster zu gründen. Heinrich, ein weiterer Bruder, macht sich mit einer Gruppe von zwölf Mönchen auf den Weg an den Niederrhein. Am 31. Januar wird das Kloster errichtet.
18. bis 27. März (6. April?): Unter dem Vorsitz von Papst Calixt II. wird im Lateran in Rom das Erste Laterankonzil abgehalten, an dem rund 300 bis 1.000 Männer teilnehmen. Es wurde vom Papst im Vorjahr wegen „verschiedener wichtiger Kirchenangelegenheiten“ einberufen. Calixt selbst bezeichnet die Synode als „concilium generale“, die spätere römische Überlieferung zählt das Konzil als das 9.ökumenische Konzil, obwohl nicht bekannt ist, dass Vertreter der Ostkirche oder kaiserliche Gesandte anwesend sind. Das Konzil bestätigte das mittlerweile geschlossene Wormser Konkordat zwischen Papst und Kaiser und bekräftigte den Anspruch der Kirche auf Unabhängigkeit von weltlicher Einflussnahme. Innerkirchlich will das Konzil der Käuflichkeit der Weihen entgegenwirken und die Sitten der Kleriker bessern.