„Der Brand Trojas“Ruinen von Ḫattuša, Hauptstadt des hethitischen Reiches
Frühes 12. Jh. v. Chr.: Zerstörung vieler mykenischerPalastzentren auf dem griechischen Festland (u.a. Pylos, Mykene, Tiryns, Theben); damit verbunden ist der Zusammenbruch der Palastwirtschaft in Griechenland und offenbar eine starke Bevölkerungsabnahme in einigen Regionen.
Zwischen 1194 und 1186 v. Chr.: Zerstörung des bedeutenden Handelszentrums Ugarit in Syrien, wahrscheinlich durch auf Schiffen operierende Feinde, vermutlich den sogenannten Seevölkern zuzuordnen.
Um 1190/80 v. Chr.: Zusammenbruch des hethitischen Großreichs, Aufgabe der hethitischen Hauptstadt Ḫattuša.
Zwischen 1159 und 1141 v. Chr. war das Sommerwachstum der Sumpfeichen in Irland stark gestört. Ähnliche, allerdings später datierte, Abnormitäten im Nahen Osten, wie in Gordion, könnten mit Ausbrüchen von Vulkanen (vor allem des H3-Ausbruchs der Hekla) erklärt werden.
1180 v. Chr. oder einige Jahrzehnte später: Zerstörung von Troja VIIa, wahrscheinlich durch Feindeinwirkung
↑Ludwig David Morenz: Bild-Buchstaben und symbolische Zeichen: die Herausbildung der Schrift in der hohen Kultur Altägyptens. Saint-Paul, 2004, ISBN 3-525-53062-5, S. 55