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1198 | |
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Herzog von Österreich. | |
| 1198 in anderen Kalendern | |
| Armenischer Kalender | 646/647 (Jahreswechsel Juli) |
| Äthiopischer Kalender | 1190/91 |
| Buddhistische Zeitrechnung | 1741/42 (südlicher Buddhismus); 1740/41 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) |
| Chinesischer Kalender | 64. (65.) Zyklus
Jahr des Erde-Pferdes 戊午 (am Beginn des Jahres Feuer-Schlange 丁巳) |
| Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) | 560/561 (Jahreswechsel April) |
| Iranischer Kalender | 576/577 |
| Islamischer Kalender | 594/595 (Jahreswechsel 2./3. November) |
| Jüdischer Kalender | 4958/59 (2./3. September) |
| Koptischer Kalender | 914/915 |
| Malayalam-Kalender | 373/374 |
| Seleukidische Ära | Babylon: 1508/09 (Jahreswechsel April)
Syrien: 1509/10 (Jahreswechsel Oktober) |
| Spanische Ära | 1236 |
| Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) | 1254/55 (Jahreswechsel April) |

Philipp von Schwaben hat seit dem Tod seines Bruders Kaiser Heinrich VI. die Regentschaft für dessen bereits 1196 zum König gekrönten Sohn Friedrich II. geführt. Als er Anfang des Jahres erkennt, dass sich die Herrschaftsansprüche seines knapp vierjährigen Neffen im Reich nicht durchsetzen lassen, bemüht er sich für sich selbst um die Krone des Reichs. Indes schlägt der englische König Richard I. seinen Neffen Otto von Braunschweig, den Herzog von Aquitanien, als Kandidaten vor. Die sächsischen Fürsten nehmen diese Kandidatur als Bedrohung wahr, weil sie ihre Besitzungen zu einem guten Teil dem Sturz von Ottos Vater Heinrich dem Löwen verdanken und im Fall einer Wahl des Welfen Retributionen befürchten. Der sächsische Herzog Bernhard III. zieht seine eigene aussichtsreiche Kandidatur daraufhin zurück und verkündet seine Unterstützung für den Staufer Philipp.
Am 8. März wird Philipp von Schwaben von den staufisch gesinnten Fürsten zum römisch-deutschen König gewählt. Er verabsäumt es jedoch, die Krönung zügig nachzuholen und seinem Königtum durch die Ausstellung von Urkunden Geltung zu verschaffen. Dadurch begünstigt wählen am 9. Juni die antistaufischen Fürsten Otto von Braunschweig zum Gegenkönig.


