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1241 | |
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für 17 Tage Papst. | |
| 1241 in anderen Kalendern | |
| Armenischer Kalender | 689/690 (Jahreswechsel Juli) |
| Äthiopischer Kalender | 1233/34 |
| Buddhistische Zeitrechnung | 1784/85 (südlicher Buddhismus); 1783/84 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) |
| Chinesischer Kalender | 65. (66.) Zyklus
Jahr des Metall-Büffels 辛丑 (am Beginn des Jahres Metall-Ratte 庚子) |
| Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) | 603/604 (Jahreswechsel April) |
| Iranischer Kalender | 619/620 |
| Islamischer Kalender | 638/639 (Jahreswechsel 11./12. Juli) |
| Jüdischer Kalender | 5001/02 (6./7. September) |
| Koptischer Kalender | 957/958 |
| Malayalam-Kalender | 416/417 |
| Seleukidische Ära | Babylon: 1551/52 (Jahreswechsel April)
Syrien: 1552/53 (Jahreswechsel Oktober) |
| Spanische Ära | 1279 |
| Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) | 1297/98 (Jahreswechsel April) |
Im Jahr 1241 beginnt nach dem Abschluss der mongolischen Invasion der Rus der Mongolensturm auf Mitteleuropa. Die Goldene Horde unter Batu Khan besiegt in der Schlacht bei Liegnitz ein deutsch-polnisches und in der Schlacht bei Muhi ein ungarisches Heer, anschließend stoßen die Mongolen über die Donau bis Buda, Triest und Wiener Neustadt vor. Der Tod des Ögedei Khan beendet die Invasion in Europa ebenso plötzlich, wie sie begonnen hat, weil Batu zur Wahl des neuen Großkhans in die Mongolei zurückkehren muss.



Am 22. August stirbt nach fast 14-jährigem Pontifikat Papst Gregor IX. in Rom. Damit endet vorläufig der Konflikt mit Kaiser Friedrich II., der zu Ostern das Zusammentreten eines von Gregor einberufenen Konzils verhindert hat, indem er mehrere Kirchenfürsten gefangen genommen hat. Erstmals wird zur Wahl eines Nachfolgers für Gregor ein Konklave einberufen. Der römische Senator Matteo Rosso Orsini lässt die Kardinäle im Septasolium festsetzen. Einer der Kardinäle stirbt infolge der unerträglichen Hitze und der katastrophalen hygienischen Umstände.

Trotzdem kann sich das Konklave erst am 25. Oktober auf den Kardinalbischof von Sabina, Goffredo da Castiglione, einigen. Damit können sich diejenigen Kardinäle durchsetzen, die auf eine Versöhnung mit Kaiser Friedrich hinwirken wollen. Doch Goffredo, der den Namen Coelestin IV. annimmt, ist vom Konklave so geschwächt, dass er bereits am 10. November, noch vor seiner Inthronisierung, stirbt. Die darauf folgende Sedisvakanz dauert fast zwei Jahre.

