21./22. Februar: Während der Schweizer Habsburgerkriege öffnen die Einwohner der 1386 von den Eidgenossen besetzten Stadt Weesen der Überlieferung zufolge den Truppen des österreichischen Herzogs Albrecht III. von Habsburg heimlich die Stadttore. Es folgt die „Mordnacht von Weesen“, in der ein großer Teil der eidgenössischen Besatzung getötet wird.
9. April: Die Bewohner von Glarus verteidigen sich in der Schlacht bei Näfels, der letzten Schlacht des Sempacherkrieges, mit Unterstützung von Schwyz und Uri erfolgreich gegen einen Angriff der Habsburger. Glarus steigt damit zu einem gleichberechtigten Mitglied der Acht Alten Orte der Eidgenossenschaft auf. Glarner und Eidgenossen zerstören danach als Racheakt die habsburgische Stadt Weesen.
21. Mai: Die Universitas Studii Coloniensis in Köln wird als vierte Universität im Heiligen Römischen Reich mit einer in Perugia unterzeichneten Urkunde Papst Urbans VI. gegründet. Gründungsrektor ist Hartlevus de Marca. Die Initiative zur Gründung ist nicht wie sonst üblich vom Kaiser oder einem Fürsten ausgegangen, sondern vom Rat der Freien Reichsstadt Köln, die auch die Kosten übernimmt.