Landstraße (Wien)

Landstraße
III. Wiener Gemeindebezirk
Wappen Karte
Lage von Landstraße (Wien)  in Wien (anklickbare Karte)Innere StadtLeopoldstadtLandstraßeWiedenMargaretenMariahilfNeubauJosefstadtAlsergrundFavoritenSimmeringMeidlingHietzingPenzingRudolfsheim-FünfhausOttakringHernalsWähringDöblingBrigittenauFloridsdorfDonaustadtLiesing
Lage von Landstraße (Wien) in Wien (anklickbare Karte)
Geographische Lage:48° 12′ N, 16° 24′ OKoordinaten: 48° 12′ N, 16° 24′ O
Fläche:7,39 km²
Einwohner:99.954 (1. Jänner 2026)
Bevölkerungsdichte:13.526 Einw./km²
Postleitzahl:1030
Adresse des
Bezirksamtes:
Karl-Borromäus-Platz 3
1030 Wien
Website:www.wien.gv.at
Politik
Bezirksvorsteher:Erich Hohenberger (SPÖ)
Bezirksvertretungs-
wahl 2025
3
22
15
7
6
7
3 22 15 7 6 7 
Insgesamt 60 Sitze

Die Landstraße ist der 3. Wiener Gemeindebezirk und entstand 1850 durch Eingemeindung ehemaliger Vorstädte. Sie liegt südöstlich der Inneren Stadt (1. Bezirk) und zählt zu den inneren Bezirken, dem erweiterten Stadtzentrum. Als einziger der Bezirke 3 bis 9, nach deren Eingemeindung an ihrem Rand der Gürtel als Durchzugsstraße angelegt wurde, hat der 3. Bezirk seine Außengrenze nicht an dieser Straße, sondern weiter vom Zentrum entfernt.

Der Bezirk verbindet dicht bebaute Wohnviertel und ein ausgedehntes Botschaftsviertel mit ehemaligen Industrie- und Bahnhofsarealen, die seit dem späten 20. Jahrhundert stark umgestaltet werden. Zu den bekanntesten Bauwerken und Einrichtungen zählen das Schloss Belvedere, das Hundertwasserhaus, das Arsenal, das Wiener Konzerthaus, das Kunst Haus Wien und das Heeresgeschichtliche Museum. Im Bereich Sankt Marx haben sich zudem Forschungseinrichtungen, Medienunternehmen und weitere Dienstleistungsbetriebe angesiedelt.

Geographie

Luftbild des inneren Bereiches des 3. Bezirks; Blick nach Nordosten

Lage

Der Bezirk Landstraße ist im südöstlichen Zentrum der Stadt Wien gelegen und nimmt eine Fläche von 7,39 km² bzw. 1,8 % der Wiener Stadtfläche ein. Damit liegt die Landstraße flächenmäßig im Mittelfeld der Wiener Gemeindebezirke. Verglichen mit den anderen „inneren Bezirken“ weist sie einen hohen Anteil an Betriebs-, Verwaltungs- und institutionell genutzten Flächen auf. Der Bezirk liegt auf mehreren Terrassen der Donau, wobei der Donaukanal die östliche und die Wien die nordwestliche Grenze bildet. Im Süden reicht das Bezirksgebiet bis an den Laaer Berg und das Arsenal.

Geologie

Das Bezirksgebiet der Landstraße wurde vor allem durch die Donau geformt, die im Laufe der Zeit mehrere Terrassen bildete. Insbesondere während der Eiszeit kam es durch Frost zur Bildung großer Schuttmassen, die von der Donau in das Wiener Becken verfrachtet wurden. In den warmzeitlichen Phasen schnitt sich in der Folge die Donau in den Schotterkörper und bildete Terrassen heraus, wobei die Terrassen mit zunehmender Entfernung zur Donau bzw. des Donaukanals immer älter werden. Auf dem Bezirksgebiet liegen drei Donauterrassen, deren Höhe ausgehend vom Donaukanal nach Westen ansteigt. Nahe am Donaukanal liegt die „Zone der rezenten Mäander“, die Stadtterrasse (Risseiszeit) folgt auf der Höhe der Landstraßer Hauptstraße (172 m ü. A.) und die Arsenalterrasse (Mindeleiszeit) auf dem Gelände des Arsenals. Der höchste Punkt befindet sich mit 202 m.ü.A. in der Arsenalstraße, an der Grenze zum 10. Wiener Gemeindebezirk, gegenüber dem Belvedere 21 (Arsenalstraße 1).

Der Aufbau der Terrassen ist mit Ausnahme der jüngsten Terrasse („Zone der rezenten Mäander“) immer gleich. Der Untergrund besteht überwiegend aus Tegel sowie teilweise sandigen Ablagerungen aus dem Pannonium, darüber Kiesschichten die während der Eiszeiten aufgeschüttet wurden. Die oberste Schicht wird aus Löss gebildet, der aus dem Alpenvorland geweht wurde. Bei der jüngsten Terrasse liegen über der Kiesschicht hingegen Ausedimente wie Feinsande und Silite. Die Gesteine der Kiesschicht wurden überwiegend aus Abtragungen der Alpen und der Böhmischen Masse gebildet. An der Landstraßer Hauptstraße erreicht diese Kiesschicht eine Höhe von zwölf Metern. Bei den plattigen Steinen handelt es sich in der Regel um Sandstein aus dem nahe gelegenen Wienerwald. Die runden Gerölle bestehen zum Großteil aus kristallinen Gesteinen wie Granit, Gneis und Quarze. Die Granite stammen ebenso wie die schwarzen Amphibolite aus der Böhmischen Masse. Der graue bis grünliche Gneis wurde aus den Zentralalpen und der Böhmischen Masse abgetragen. Weitere runde bis ovale Kiese bestehen aus Kalk und stammen aus den Nördlichen Kalkalpen.

Erdberger Mais

Erdberger Mais um 1770, Ausschnitt aus der Josephinischen Landesaufnahme

Der Erdberger Mais ist ein Gebiet südlich des Donaukanals am östlichen Ende des Bezirks im Osten von Erdberg. Dieses Gebiet entstand aus einer Flussschlinge (Mäander) der (damaligen) Donau, des heutigen Donaukanals, es hat keine definierten Grenzen und liegt ungefähr zwischen Schlachthausgasse und der Trasse der Südosttangente. Als die Ortsteile des heutigen Bezirks entstanden, war es noch (bis in das 18. Jahrhundert) Flussgebiet. Der Name hat nichts mit dem Getreide Mais zu tun, sondern ist ein altes Wort für Jungwald oder Holzschlag, das grammatikalische Geschlecht ist unklar, in der Literatur werden alle drei Artikel verwendet. Sein Umfang ist im 21. Jahrhundert im Wesentlichen nur mehr durch Böschungen und Geländeunebenheiten erkennbar. Ein letzter deutlicher Rest ist in der Baumgasse, Ecke Maiselgasse als Naturdenkmal Nr. 752 „Donauprallhang“ geschützt. Die Donau floss hier noch im 18. Jh. vorbei, heute liegt der (regulierte) Lauf dieses Stroms ca. 2,8 km nördlich. Der relativ weiche Boden der höhergelegenen Donauterrasse wurde ausgespült. Auf diese Weise entstand eine mehr als 10 m hohe Geländekante. Der Prallhang ist die letzte naturnahe und flussmorphologische Struktur.

Flächennutzung

Nach der Flächennutzungsstatistik von 2001 umfasste die Baufläche der Landstraße 57,96 % (Wien-weit 33,32 %) der Bezirksfläche, damals der siebenthöchste Wert eines Wiener Gemeindebezirks. Der Anteil der Wohnbaufläche am gesamten Bauland betrug für Wien vergleichsweise niedrige 46,54 %. Weitere 25,85 % entfielen auf Betriebsbaugebiet und 22,33 % auf Flächen, die dem kulturellen, religiösen, sportlichen oder öffentlichen Bereich gewidmet waren. Grünflächen nahmen einen Gesamtanteil von 13,18 % ein. Davon entfielen 73,82 % auf Parkanlagen und 11,67 % auf Sport- und Freizeitflächen; der Rest bestand aus Kleingärten, Wiesen und einem kleinen Anteil landwirtschaftlicher Nutzfläche. Da der Bezirk kaum Flächenanteile an seinen Grenzflüssen Wienfluss und Donaukanal hatte, entfielen nur 0,12 % der Bezirksfläche auf Gewässer. Der Anteil der Verkehrsflächen am Bezirksgebiet betrug 28,74 %.

Flächennutzung in Hektar (2001)
Baufläche Grünfläche Gewässer Verkehrsflächen
431,88 98,21 0,93 214,14
Wohnbau Betriebsgebiet öffentliche Einrichtungen Landwirtschaft Parks Wälder Wiesen Kleingärten Freizeit-Flächen
200,99 111,64 96,45 2,62 72,50 0 6,09 5,54 11,64

Nachbarbezirke

Die Landstraße gehört zu den sogenannten „inneren Bezirken“. Im Nordosten und Osten bildet das rechte Ufer des Donaukanals die Grenze zur Leopoldstadt. Die südliche Grenze verläuft im Zickzack durch das Betriebsbaugebiet der Bezirke Landstraße und Simmering. Im Südwesten grenzt die Landstraße entlang der Arsenalstraße an den Bezirk Favoriten (Grenze ist die Mitte der Hauptfahrbahn), im Westen bildet die Prinz-Eugen-Straße die Grenze zur Wieden. Im Norden trennt schließlich der Wienfluss die Landstraße von der Inneren Stadt.

Bezirksteile

Die Gemeinden des späteren Bezirks um 1850
Bezirksteile der Landstraße
Bezirksteile der Landstraße

Das Bezirksgebiet wurde aus den drei zuvor eigenständigen Ortschaften Weißgerber, Erdberg und Landstraße gebildet; alle drei unterstanden zuletzt der Grundherrschaft des Wiener Magistrats. Neben diesen drei offiziellen Bezirksteilen gibt es im volkstümlichen Verständnis abgrenzbare Viertel, sogenannte Grätzln, wie etwa das Fasanviertel um die Fasangasse oder Sankt Marx. Grundbuchstechnisch besteht der 3. Bezirk aus der Katastralgemeinde Landstraße sowie kleinen Anteilen an der Katastralgemeinde Simmering im Süden des Bezirksgebietes.

Der Bezirksteil Weißgerber liegt im Norden des Bezirksgebietes und umfasst im Wesentlichen das Gebiet zwischen Donaukanal, Wienfluss und Marxergasse. Das Gebiet ist großteils mit Wohnbauten (unter anderem das Hundertwasser-Krawina-Haus) verbaut. Daneben haben sich Institutionen wie Statistik Austria, die Finanzlandesdirektion, das Justizzentrum Wien-Mitte und das Kunst Haus Wien angesiedelt.

Südlich des Bezirksteils Weißgerber liegt der namengebende Bezirksteil Landstraße. Er umfasst zahlreiche Botschaftsgebäude und Wohnanlagen mit einem höheren Grünflächenanteil. Neben mehreren Parks (Teile des Stadtparks, Arenbergpark, Botanischer Garten der Universität Wien) befinden sich auch mehrere Schlösser (Palais Schwarzenberg, Unteres und Oberes Belvedere) in diesem Bezirksteil. Auch die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, das Wiener Konzerthaus und die Münze Österreich befinden sich hier.

Südlich der Marxergasse und östlich der Landstraßer Hauptstraße liegt der Bezirksteil Erdberg. Neben Wohnbauten ist vor allem der Süden von Erdberg von Betriebsflächen dominiert. Auch ein großes Sportzentrum, das Postzentrum, die Zentrale der Wiener Linien und das Staatsarchiv befinden sich hier.

Bei der Schaffung von NS-Groß-Wien per 15. Oktober 1938 wurden das Arsenal und das südöstlich angrenzende Gebiet vom 10. in den 3. Bezirk transferiert.

Eine statistische Gliederung des Bezirksgebiets besteht in den Zählbezirken, in denen die Zählsprengel des Gemeindebezirks zusammengefasst sind. Die elf Zählbezirke auf der Landstraße sind Weißgerber, Landstraße, Belvedere-Diplomatenviertel, Fasangasse, Rudolfspital-Rennwegkaserne, Erdberg, Erdberger Mais – St. Marx, Arsenal, Ungargasse, Altes Gaswerk und Wildganshof.

Wappen

Wappen des Bezirks Landstraße
Wappen des Bezirks Landstraße

Das Wappen des Bezirks Landstraße vereint die Wappen jener Orte, aus denen der 3. Bezirk 1850 gebildet wurde.

Geschichte

Vorgeschichte

Erste Besiedelungsspuren im heutigen dritten Bezirk stammen aus der Bronzezeit. Im 9. Jahrhundert v. Chr. wurde das Gebiet von den Kelten besiedelt, die die Latène-Kultur verbreiteten. Die keltische Siedlung auf dem Gebiet zwischen dem heutigen Rennweg und dem oberen Schloss Belvedere dürfte bis zur Römerzeit bestanden haben. Mit der Eingliederung des Gebietes befand sich hier eine zum römischen Militärlager Vindobona gehörige Zivilstadt. Durch den Bezirk führten die Munizipalstraße und die Limesstraße. Das Zentrum der Zivilstadt lag auf dem heutigen Gebiet des Aspangbahnhofes. Durch einen Einfall der Markomannen wurde sie um 395 zerstört.

In der Gegend des heutigen Rochusmarktes gab es vor 1529 das Nikolaikloster, nach dem der heutige Bezirksteil Landstraße Nikolai-Vorstadt genannt wurde. In beiden Belagerungen durch die Osmanen erlitt die Vorstadt schwere Zerstörungen.

1715 wurde das Krankenhaus St. Elisabeth in der Landstraßer Hauptstraße gegründet.

Staatskanzler Metternich, der bis 1848 amtierte, wird der Satz Der Balkan beginnt am Rennweg zugeschrieben. Auch der Name Ungargasse verweist darauf, dass hier die damaligen Fernverkehrsstraßen von Wien nach Ungarn und auf den Balkan ihren Ausgang nahmen.

Seit der Eingemeindung in Wien 1850

Der heutige Bezirk Landstraße entstand durch Eingemeindung mehrerer, im Mittelalter bzw. in der frühen Neuzeit entstandener Ortschaften. Mit einer Kundmachung vom 20. März 1850 wurden die Grenzen des neu zu bildenden 3. Bezirks, Landstraße, gezogen. Er wurde aus den Vorstädten Landstraße, Weißgerber und Erdberg gebildet. Hinzu kamen Gebiete zwischen dem Liniengraben und der Eisenbahn Wien–Bruck an der Leitha (der Ostbahn), Sankt Marx und das Flussbett der Wien vom damaligen Mondscheinsteg bis zur Mündung in den Donaukanal (heute ist das rechte Flussufer Bezirksgrenze).

Rinderhalle St. Marx

Nach der Eingemeindung entwickelte sich der Bezirk in vielerlei Hinsicht. Um die heutige Reisnerstraße siedelten sich zahlreiche Botschaften an. Mitte des 19. Jahrhunderts entstand das Fasanviertel zwischen Rennweg und Landstraßer Gürtel. In Erdberg siedelte sich der Wiener Zentralviehmarkt mit seinen Stallungen an und das bestehende Schlachthaus wurde ausgebaut (vgl. Fleischversorgung von Wien). Ab 1894 wurde der Linienwall, seit 1704 Befestigungsanlage und zuletzt bis 1891 noch Steuergrenze, abgetragen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Landstraßer Gürtel als letzter Teil dieses 14 Bezirke erschließenden Straßenzuges fertiggestellt.

Nach 1900 entstand ein großbürgerliches Zinshausensemble mit vom Secessionismus beeinflusstem, späthistoristischem Charakter um den Dannebergplatz (Parzellierung des Gartens des Palais Arenberg), den Esteplatz und an der Weißgerberlände. Durch die Parzellierung der Gärten des Palais Modena entstand in der Zwischenkriegszeit das Ensemble rund um den Modenapark.

Noch bis ins 20. Jahrhundert war der Bezirk vor allem Heimat der mittleren Bevölkerungsschichten, durch den Aufstieg von Handel und Industrie entwickelte er sich aber immer mehr zum Arbeiterbezirk. Deshalb erfolgte in der Zwischenkriegszeit auch ein starker Ausbau des kommunalen Wohnbaus. Ein wichtiges Beispiel dafür ist der Rabenhof zwischen Hainburger Straße und Baumgasse.

Der letzte Bundeskanzler der Ersten Republik, der diktatorisch regierende Kurt Schuschnigg, wohnte bis 1938 im Schloss Belvedere. Während der nationalsozialistischen Herrschaft wurde der heute nicht mehr bestehende Aspangbahnhof zu einem zentralen Ausgangspunkt der Deportationen aus Wien. Von hier wurden 47.035 jüdische Österreicherinnen und Österreicher deportiert; nur rund tausend von ihnen überlebten. Auf dem Gelände erinnert seit 2017 das von PRINZpod gestaltete Mahnmal Aspangbahnhof im Leon-Zelman-Park an die Opfer.

Im Arenbergpark wurden 1942/43 zwei Flaktürme errichtet, die der Luftabwehr und zugleich als Luftschutzbunker dienten. Der Gefechtsturm ist seit 1995 eine Außenstelle des MAK und wird als MAK Tower bezeichnet; er ist mangels behördlicher Genehmigungen derzeit nicht öffentlich zugänglich.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es noch fünfmal zu kleineren Änderungen bei den Bezirksgrenzen. Die Grenze zu Simmering wurde 1995 (im Bereich Schlechtastraße und Hüttenbrennergasse zwischen Gudrunstraße und St. Marxer Friedhof), 2000 (im Bereich Urschenböckgasse und Litfaßstraße) und 2003 (im Bereich Döblerhofstraße, Guglgasse, Paragonstraße und Erdbergstraße) verschoben. Betroffen davon waren neben Verkehrsflächen vor allem Industrie- und Gewerbegebiete. Im Jahr 1999 kam es zu einer geringfügigen Grenzänderung zur Wieden (im Bereich Schwarzenbergplatz und Prinz-Eugen-Straße) und in den Jahren 2000 und 2009 zu Favoriten (im Bereich Arsenalstraße).

Seit Beginn der 1990er Jahre ist der Bezirk durch die neu gebaute U-Bahn-Linie U3 an das Wiener U-Bahn-Netz angeschlossen.

Die Überbauung (2007–2013) des Bahnhofs Wien Mitte, u. a. seit 2014 mit dem Büro des WienTourismus

Stadtentwicklung seit 2000

Justizzentrum Wien-Mitte

Seit der Jahrtausendwende konzentriert sich die Stadtentwicklung vor allem auf die großen ehemaligen Bahn-, Schlachthof- und Gewerbeflächen im Süden und Osten des Bezirks. Ein frühes Großprojekt war die Überbauung des Bahnhofs Wien Mitte. Frühere Planungen waren wegen ihrer Auswirkungen auf das Erscheinungsbild der zum UNESCO-Welterbe gehörenden Wiener Innenstadt umstritten; eine überarbeitete Planung wurde schließlich von 2007 bis 2013 umgesetzt. In der Umgebung entstanden unter anderem das Justizzentrum Wien-Mitte sowie zusätzliche Büro-, Handels- und Hotelnutzungen.

Das Gebiet um den ehemaligen Schlachthof Sankt Marx und den früheren Wiener Zentralviehmarkt entwickelte sich zu einem Schwerpunkt für Forschung, Medien und Dienstleistungen. Hier befinden sich unter anderem das Vienna BioCenter, das T-Center, das Media Quarter Marx und in Richtung Donaukanal die TrIIIple Towers.

Auf den rund 22 Hektar großen Aspanggründen entstand in einer ersten Entwicklungsphase das 2014 fertiggestellte Eurogate mit 1.220 Wohnungen. Die zweite Phase, das über elf Hektar große „Village im Dritten“, umfasst rund 2.050 Wohnungen, darunter geförderten Wohnbau und einen 2026 fertiggestellten Gemeindebau Neu mit 146 Wohnungen. Die Gesamtfertigstellung ist für 2027 vorgesehen; gemeinsam sollen Eurogate und Village im Dritten rund 3.250 Wohnungen für mehr als 7.000 Bewohner bieten.

Auch das Arsenal wird als Standort für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Forschung weiterentwickelt. Das Stadtteilentwicklungskonzept umfasst rund 86 Hektar; ein neuer Flächenwidmungs- und Bebauungsplan wurde am 18. Dezember 2025 vom Wiener Gemeinderat beschlossen.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung

Landstraße: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2026
Jahr  Einwohner
1869
  
88.678
1880
  
96.523
1890
  
117.869
1900
  
147.215
1910
  
166.981
1923
  
147.169
1934
  
145.963
1939
  
128.908
1951
  
117.948
1961
  
114.572
1971
  
102.025
1981
  
85.879
1991
  
84.336
2001
  
81.281
2011
  
84.527
2021
  
93.509
2026
  
99.954
Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021

Bevölkerungsentwicklung

Der Bezirk Landstraße umfasste 1869 88.678 Einwohner. Durch die Erschließung neuer Wohngebiete hat sich die Einwohnerzahl bis 1910 auf 166.981 Menschen beinahe verdoppelt. Nach dem Zusammenbruch Österreich-Ungarns sank die Einwohnerzahl um etwa 12 % ab, blieb danach jedoch bis in die 30er Jahre konstant. Im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs begann ein neuerlicher Rückgang der Bevölkerungszahlen, wobei sich auch die Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung des Bezirkes auswirkte. Nach dem Zweiten Weltkrieg sank die Einwohnerzahl kontinuierlich ab, wobei die größten Einbrüche in den 1960er und 1970er Jahren erfolgten. Nach einem Tiefststand im Jahr 2001 begann die Einwohnerzahl wieder zu steigen und erreichte zum 1. Jänner 2025 98.881 Menschen.

Bevölkerungsstruktur

Zum 1. Jänner 2025 lebten 98.881 Menschen im Bezirk, davon 47.738 Männer und 51.143 Frauen. Die Altersstruktur lag 2024 nahe am Wiener Durchschnitt: 12.127 Personen waren unter 15 Jahre alt, 70.407 zwischen 15 und 64 Jahren und 15.864 mindestens 65 Jahre alt. Das Durchschnittsalter betrug 41 Jahre.

Staatsangehörigkeit und Herkunft

Zum 1. Jänner 2025 hatten 60.954 Einwohner des Bezirks die österreichische und 37.927 eine ausländische Staatsangehörigkeit; der Ausländeranteil lag damit bei rund 38,4 %. Die größten einzelnen Gruppen ausländischer Staatsangehöriger waren Deutsche (4.927 Personen bzw. 5,0 % der Gesamtbevölkerung), Ukrainer (3.213; 3,2 %), Serben (2.755; 2,8 %) und Syrer (2.128; 2,2 %).

Ältere Volkszählungsdaten zeigen die historische Veränderung der Bevölkerungsstruktur: 2001 waren 26,9 % der Landstraßer Bevölkerung außerhalb Österreichs geboren; als Umgangssprachen wurden damals unter anderem Serbisch (7,1 %), Türkisch (4,5 %) und Kroatisch (2,4 %) angegeben.

Religion

Das Religionsbekenntnis der Bevölkerung im Bezirk Landstraße wich bei der Volkszählung 2001 kaum vom Durchschnitt Wiens ab. 2001 gaben 48,6 % der Bewohner an, der römisch-katholischen Kirche anzugehören (Wien: 49,2 %). Es gibt im Gemeindebezirk fünf römisch-katholische Pfarren, die zum Stadtdekanat 3 gehören. 7,5 % der Bewohner waren islamischen Glaubens, 7,0 % gehörten der orthodoxen Kirche an und 5,0 % waren evangelisch, die in der Regel zur Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Landstraße gehören. 24,8 % der Bezirksbevölkerung gehörte keiner Religionsgemeinschaft an, 7,2 % hatten kein oder ein anderes Religionsbekenntnis angegeben.

Politik

Bezirksvorsteher seit 1945
Ludwig Fischer (ÖVP)4/1945–1946
Josef Pfeifer (SPÖ)1946–1959
Franz Seitler (SPÖ)1959–1973
Jakob Berger (SPÖ)1973–1982
Günther Reciczky (SPÖ)1982–1983
Rudolf Bergen (SPÖ)1983–1989
Erich Hohenberger (SPÖ)1989–
Bezirksvertretungswahl
 %
40
30
20
10
0
35,66 %
(−1,36 %p)
24,05 %
(+0,95 %p)
12,13 %
(+7,40 %p)
9,66 %
(−7,41 %p)
11,43 %
(+2,63 %p)
5,38 %
(+1,65 %p)
LINKS f
20202025
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
f 
2025 als „KPÖ und LINKS“
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Neues Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%

Nach der Eingemeindung des Bezirkes blieben die Gemeindevorstände der drei ehemaligen Vororte noch bis zum Jahr 1862 im Amt. In diesem Jahr übernahm Matthäus Mayer als Erster das Amt des Bezirksvorstehers des neuen Bezirks. Die Ansiedlung von Gewerbe und Industrie bewirkte einen starken Zuzug von Arbeitern und einen Aufstieg der Sozialdemokraten. Bei den ersten Wahlen nach dem Ersten Weltkrieg errangen sie die absolute Mehrheit im Bezirk.

Im Zuge des Justizpalastbrandes kam es im 3. Bezirk 1927 zu Kämpfen zwischen dem Republikanischen Schutzbund und dem Bundesheer. Bei den Bezirksvertretungswahlen 1932 erreichten die Sozialdemokraten 16 von 30 Mandaten, je sieben Sitze entfielen auf die Christlichsozialen und die Nationalsozialisten. Nach den Februarkämpfen 1934 wurden die Sozialdemokraten landesweit verboten; der Bezirksvorsteher Adolf Lahner wurde durch Viktor Kainzmayer abgelöst.

Bei den ersten demokratischen Wahlen 1945 erlangte die SPÖ mit 57 % erneut die absolute Mehrheit, gefolgt von der ÖVP mit rund 35 % und der KPÖ mit 8 %. Die SPÖ blieb seither die stärkste politische Kraft im Bezirk. Seit 1989 ist Erich Hohenberger Bezirksvorsteher.

Bei der Bezirksvertretungswahl 2020 erreichte die SPÖ 37,02 %, die Grünen 23,10 %, die ÖVP 17,07 %, NEOS 8,80 %, die FPÖ 4,73 % und die von KPÖ und LINKS getragene Liste 3,73 %. Bei der Bezirksvertretungswahl 2025 blieb die SPÖ mit 35,66 % stärkste Partei. Die Grünen erreichten 24,05 %, die FPÖ 12,13 %, NEOS 11,43 %, die ÖVP 9,66 % und KPÖ/LINKS 5,38 %. Die 60 Mandate verteilen sich seither auf 22 SPÖ, 15 Grüne, je sieben FPÖ und NEOS, sechs ÖVP sowie drei KPÖ.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Landstraße

Sehenswürdigkeiten

Kirchen

Russisch-Orthodoxe Kathedrale in Wien

Die Rochuskirche wurde 1687 errichtet, nachdem das erst wenige Jahrzehnte alte Vorgängerbauwerk im Zuge der Zweiten Wiener Türkenbelagerung 1683 zerstört worden war. Der St. Nikolai Friedhof vor der Kirche wurde 1784 aufgelassen, die sterblichen Überreste der hier Beerdigten wurden auf den Sankt Marxer Friedhof überführt, heute befindet sich hier der Rochusmarkt.

1717–1728 wurden Kirche und Kloster der Salesianerinnen erbaut, das Kloster diente Kaiserin Wilhelmine Amalie als Witwensitz.

1754–1763 wurde die Gardekirche am Rennweg erbaut. Ursprünglich war sie ein Teil des Kaiserspitals, das später in die Leibgardekaserne umgewandelt wurde. Sie wird mitunter auch „polnische Kirche“ genannt, da sie von der polnischen katholischen Gemeinde genutzt wird, die Gottesdienste werden vorwiegend in polnischer Sprache abgehalten.

1768 wurde die sogenannte Waisenhauskirche („Kirche Maria Geburt“) am Rennweg errichtet, 1783 erfolgte die Erhebung zur Pfarrkirche. Die 1873 geweihte Kirche „St. Othmar unter den Weißgerbern“ ist mit ihrem 80 Meter hohen Turm die höchste Kirche des Bezirks und die fünfthöchste Wiens. Sie wurde im neugotischen Stil nach Entwürfen von Friedrich von Schmidt errichtet. 1906 wurde die von Gustav von Neumann geplante Herz-Jesu-Kirche fertiggestellt. Die Januariuskapelle in der Ungargasse war einst Teil des Palais Harrach.

Die Russisch-Orthodoxe Kathedrale in der Jaurèsgasse wurde 1899 errichtet und ist Sitz der russisch-orthodoxen Gemeinde Wiens. Die Serbisch-orthodoxe Kirche zum Heiligen Sava befindet sich im Erdgeschoß eines 1890 errichteten Wohn- und Gemeindehauses. Auch die 1970 eingeweihte Pauluskirche der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses am Sebastianplatz befindet sich im Erdgeschoß eines Wohnhauses. Im Hof eines Hauses in der Kolonitzgasse befindet sich zudem – von der Straße aus nicht als Kirchengebäude erkennbar – die 1968 geweihte Armenisch-apostolische Kirche St. Hripsime.

Parkanlagen und Friedhöfe

Modenapark
Stadtgartendirektion

Parkanlagen haben im Bezirk Landstraße auf Grund der Vielzahl an Palais eine lange Tradition. Prinz Eugen von Savoyen ließ zwischen 1700 und 1721 durch den Architekten Johann Lucas von Hildebrandt sein Schloss Belvedere errichten, für das der Gartenkünstler Dominique Girard einen barocken Garten entwarf. Nahe am Belvederegarten liegt auch der Botanische Garten der Universität Wien, der auf einen 1754 angelegten „Hortus Medicus“ (Medizinalpflanzengarten) von Erzherzogin Maria Theresia zurückgeht. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe befindet sich der rund 75.000 m² große Schwarzenberg’sche Privatpark, der wie der Belvederegarten Anfang des 18. Jahrhunderts angelegt worden war. Der Garten ist privat und außerhalb von Veranstaltungen nicht allgemein frei zugänglich. Seit 2020 wird ein Teil in den Sommermonaten für das Freiluftfestival „Theater im Park“ genutzt; das Palais selbst wird seit mehreren Jahren zu einem Hotel umgebaut. Aus dem 18. Jahrhundert stammt auch der rund 31.500 m² große, nach der späteren Besitzerin Prinzessin Franziska Arenberg benannte Arenbergpark, der um 1785 für das heute nicht mehr bestehende Palais des Fürsten Nikolaus Esterhazy angelegt worden war. Gegenüber dem Arenbergpark befinden sich zwei kleine Parks am Ziehrerplatz und Sebastianplatz. Der Modenapark, mit rund 8.000 m² wesentlich kleiner als andere herrschaftliche Gartenanlagen, stellt heute nur noch den Überrest eines ehemals weitläufigen Parks dar. Der um 1700 als Zierpark angelegte Garten erstreckte sich ursprünglich weit nach Osten und gehörte im 19. Jahrhundert zum Besitz des Herzogs Franz von Modena.

Wiener Stadtpark

Jüngeren Datums, aber wesentlich bekannter ist der rund 65.000 m² große Wiener Stadtpark, der 1862 auf einer Fläche des ehemaligen Wasserglacis am Wienfluss eröffnet wurde. Der Stadtpark war der erste von der Stadtverwaltung angelegte Park Wiens. Am Rande des Stadtparks liegt die Stadtgartendirektion, die hier 1907 in eine von Josef Bittner (1879–1945) geplante, in der Formensprache des Heimatstils gehaltene Villa einzog. Auch der mit rund 165.000 m² größte Park des Bezirkes, der Schweizergarten, wurde nach dem Abriss eines Befestigungsbauwerks, des Linienwalls, angelegt. Der Schweizergarten beherbergt große Teiche, einen Alpenpflanzengarten, ein Rosarium sowie zahlreiche exotische Bäume. Neben den großen Parkanlagen liegen noch weitere Gärten und Parks im Bezirk Landstraße. Der Kardinal-Nagl-Park (rund 7.500 m²) mit Spiel- und Sportflächen für Kinder und Jugendliche liegt direkt an der gleichnamigen Station der U-Bahn-Linie U3; im Zuge der Verlängerung der U3 wurde der Park umfassend saniert. Ebenfalls im Bereich einer U-Bahn-Station liegen der Rochuspark (3.500 m²) und der Grete-Jost-Park (1.500 m²), die im Zuge des Baus der U-Bahn in diesem Bereich angelegt wurden. Der 1995 benannte „Park der Opfer der Deportation“ auf den Gründen des Aspangbahnhofs erinnert an die von den Nationalsozialisten von hier in die Vernichtungslager abtransportierten Menschen.

Sankt Marxer Friedhof

Auf dem Landstraßer Bezirksgebiet existiert heute lediglich ein erhaltener Friedhof. Der Sankt Marxer Friedhof wurde auf Weisung von Kaiser Joseph II. zusammen mit vier weiteren Friedhöfen außerhalb des Linienwalls angelegt. Diese Friedhöfe dienten bis zur Eröffnung des Wiener Zentralfriedhofes als Hauptbegräbnisstätten. Ältere Friedhöfe wie jener um die Pfarrkirche Erdberg wurden aufgelöst. Der Friedhof, der auch das Grabmal von Wolfgang Amadeus Mozart beherbergt, wurde nach der Eröffnung des Zentralfriedhofs geschlossen und wird heute als Parkanlage geführt.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Schloss Belvedere
Palais Rasumofsky
TrIIIple Towers; Hochhäuser am Donaukanalufer
T Center

Das Schloss Belvedere im Westen des Bezirks besteht aus dem Oberen und Unteren Belvedere sowie großflächigen Gartenanlagen. Nach Unterzeichnung des Staatsvertrages am 15. Mai 1955 präsentierte Außenminister Leopold Figl das Dokument am Balkon des Belvederes. Der Akt wurde im Zusammenschnitt mit der Tonaufnahme der im Marmorsaal nach der Unterzeichnung gesprochenen Worte „Österreich ist frei!“ zu einer Medienikone. Zwischen dem Belvedere und dem Schwarzenbergplatz befindet sich das Palais Schwarzenberg, das Adam Franz Karl Fürst von Schwarzenberg als Sommerpalais diente.

Das Palais Rasumofsky, dessen Gärten einst bis zum Donaukanal reichten, befindet sich an der Rasumofskygasse und wurde 1806 von Louis Montoyer als Gartenpalais für den russischen Fürsten Andrei Kirillowitsch Rasumowski erbaut. In der Nähe, an der Marxergasse, befanden sich die 2001 ausgebrannten Sofiensäle. Diese dienten einst als Schwimmhalle, aber auch als Tanz- und Konzertsaal, in den 1990er Jahren fungierten sie als Event- und Clubbinglocation. Nach dem Brand blieb die Ruine über Jahre stehen, sie wurde danach umgebaut und wird seit 2013 als Hotel- und Wohngebäude genützt.

Aus der Zeit um 1900 stammt das Haus Portois & Fix, der Sitz der gleichnamigen Möbelfirma. Der denkmalgeschützte Karl-Borromäus-Brunnen auf dem Karl-Borromäus-Platz gilt als eines der wenigen Beispiele für Freiplastiken aus der Zeit des Jugendstils.

In der Zwischenkriegszeit sind in ganz Wien zahlreiche Gemeindebauten entstanden, so auch im 3. Bezirk. Zu den größten dieser kommunalen Wohnhausanlagen zählen der Hanuschhof, der Wildganshof (der nach den ursprünglichen Plänen von einer Schnellbahntrasse durchschnitten hätte werden sollen) sowie der Rabenhof, in dem sich das Rabenhof Theater befindet.

Das in den 1920er Jahren errichtete Haus Wittgenstein wurde von dem Philosophen Ludwig Wittgenstein in Zusammenarbeit mit dem Architekten Paul Engelmann entworfen. Es diente ursprünglich als Wohnpalais für Margarethe Stonborough-Wittgenstein. Die beiden Flaktürme im Arenbergpark wurden 1942/43 während des Zweiten Weltkriegs erbaut.

Ein Gemeindebau jüngeren Datums ist das in den 1980er Jahren errichtete Hundertwasserhaus, das aufgrund seiner außergewöhnlichen Gestaltung durch Friedensreich Hundertwasser eine der beliebtesten Touristenattraktionen des Bezirks ist.

Der 87 Meter hohe City Tower Vienna, in dem das Justizzentrum Wien-Mitte untergebracht ist, wurde 2003 fertiggestellt. Ein Jahr später folgte mit dem T-Center in Sankt Marx ein weiteres Beispiel moderner Architektur im Bezirk. Das von Günther Domenig entworfene Bürogebäude wird von der Magenta Telekom und einigen Schwestergesellschaften genutzt. Auf dem nahegelegenen Areal des ehemaligen Schlachthofs Sankt Marx entstand seit Ende der 2000er Jahre ein neuer Stadtteil mit Wohn- und Bürogebäuden. An die frühere Nutzung erinnern unter anderem das denkmalgeschützte Verwaltungsgebäude, das vom Media Quarter Marx genutzt wird, sowie die Toranlage mit ihren steinernen Rinderskulpturen.

Kultur

Das Wiener Konzerthaus

Das Wiener Konzerthaus und das angrenzende Akademietheater liegen an der Lothringerstraße und grenzen damit direkt an den 1. Bezirk. Heute ist das Akademietheater eine von mehreren Spielstätten des Burgtheaters. Im Rabenhof Theater, das ursprünglich als Kino genutzt wurde, wird vor allem „junges Theater“ und Kabarett aufgeführt. Das 3raum-Anatomietheater im ehemaligen Anatomiegebäude des veterinärmedizinischen Instituts in der Beatrixgasse wurde 2006 von Hubert „Hubsi“ Kramar gegründet. Das Figurentheater Lilarum ist ein 1980 als Wanderbühne gegründetes Puppentheater, das seit 1997 eine Spielstätte in Erdberg nutzt und heute die größte ständig bespielte Puppenbühne Österreichs ist.

Am Schwarzenbergplatz befand sich bis 2013 das Stadtkino. Der Kinostandort war 1916 als Schwarzenbergkino eröffnet worden; 1981 nahm dort das Stadtkino seinen Betrieb auf. 2013 übersiedelte es in das Künstlerhaus am Karlsplatz im 1. Bezirk. Die Arena im Industriegebiet im Osten des Bezirks ist ein Veranstaltungsort für Konzerte und andere Musikevents; im Sommer wird das Open-Air-Gelände auch für Filmvorführungen genutzt.

Ein Gebietsabschnitt im Westen des Gemeindebezirks ist Teil der Welterbestätte Historisches Zentrum von Wien. Dessen Außenzone wird von der Hinteren Zollamtsstraße, der Invalidenstraße, der Ungargasse und der Jacquingasse begrenzt. Zur Kernzone gehören unter anderem das Schloss Belvedere, der Schwarzenbergplatz, der Stadtpark, das Konzerthaus und das Akademietheater.

Museen

KunstHausWien

Die Österreichische Galerie Belvedere im Schloss Belvedere beherbergt eine bedeutende Sammlung österreichischer Kunst und die weltweit größte Gustav-Klimt-Sammlung. Im Unteren Belvedere können zudem die ehemaligen Wohn- und Repräsentationsräume des Prinzen Eugen besichtigt werden. Die Räumlichkeiten werden ebenso wie die Orangerie für Sonderausstellungen genutzt. Ebenfalls zu den meistbesuchten Museen in Wien zählt das Kunst Haus Wien, das über eine permanente Ausstellung mit Werken des Künstlers Friedensreich Hundertwasser verfügt. Auch das nahe Hundertwasser-Krawinahaus kann besucht werden, gegenüberliegend befindet sich die Village-Galerie mit einer ständigen Ausstellung von Hundertwasserwerken. Ein ebenfalls in der Nähe des Hundertwasserhauses gelegenes Museum ist das Fälschermuseum Wien. Ein weiteres bekanntes Museum ist das Heeresgeschichtliche Museum im Arsenal, das die Militärgeschichte der Habsburgermonarchie vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1918 sowie Österreichs bis 1945 darstellt. Zudem werden den Besuchern im Museum 200 Jahre österreichische Marinegeschichte näher gebracht. Ebenfalls im Bezirk Landstraße befindet sich das Verkehrsmuseum Remise, das größte Straßenbahnmuseum der Welt, das ausschließlich die Geschichte des öffentlichen Verkehrs einer Stadt darstellt. Des Weiteren befinden sich im Bezirk das Arnold Schönberg Center und das Böhmerwaldmuseum.

Das Bezirksmuseum Landstraße setzt seine Schwerpunkte auf die Darstellung der römischen Zivilstadt sowie der Bezirks-, Kultur- und Kunstgeschichte. Ein Gedenkraum des Museums ist den etwa 13.000 jüdischen Bewohnern des Bezirks gewidmet, die während der NS-Diktatur beraubt, zur Flucht gezwungen oder – meist in den Konzentrationslagern – ermordet wurden. Die Personen sind in einer Datenbank erfasst, die im Museum eingesehen werden kann.

Sport

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Der Rochusmarkt

Wirtschaftsgeschichte

Die Lebensgrundlage der frühen Siedlungen auf dem Bezirksgebiet war die Landwirtschaft. So war die Haupteinnahmequelle der ersten Bewohner von Erdberg der Weinbau. Zusammen mit dem Gemüseanbau blieb der Weinbau bis ins 19. Jahrhundert die Lebensgrundlage der Erdberger Bevölkerung. Alttunaw, die Vorgängersiedlung des Vorortes „Unter den Weißgerbern“, war bereits vor der Ersten Wiener Türkenbelagerung von Fleischhauern, Darmwäschern, aber auch Gärtnern bewohnt. Nach Weißgerber übersiedelten 1561 auch die Rot- und Weißgerber, Flecksieder und Lederer Wiens, nachdem ihr Viertel während der Türkenbelagerung zerstört worden war und die Verwaltung die Berufsgruppen auf Grund der Geruchsbelästigung aus der Innenstadt absiedeln wollte. Weißgerber behielt lange den Charakter einer Siedlung von Gärtnern, Gerbern und Fleischern. Die Fleischhauer hielten bis Ende des 18. Jahrhunderts ihre Märkte auf dem Gelände des heutigen Bahnhofs Wien Mitte ab, 1797 wurde der Viehmarkt nach St. Marx verlegt.

Mit der beginnenden Industrialisierung siedelten sich ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in den Vorstädten immer mehr Manufakturen und Gewerbebetriebe an. So gab es chemische Fabriken, Tuchfabriken, Spiegelfabriken und Buchdruckereien. Die Ansiedlung neuer Fabriken forcierte gleichzeitig den Zuzug von Arbeitern aus allen Teilen der Monarchie, sodass der Charakter des Gebietes nachhaltig verändert wurde. Auf dem Bezirksgebiet bestehen bis heute mehrere traditionsreiche Unternehmen. Bereits seit 1882 betreibt hier die Firma Siemens eine Niederlassung. Auch Henkel ist seit 1893 im Bezirk vertreten. Ein weiterer bekannter Betrieb auf dem Bezirksgebiet ist der Süßwarenhersteller Niemetz. 2004 verlagerte die österreichische T-Mobile-Tochter T-Mobile Austria ihren Firmensitz in das neu errichtete T-Center. Seit 2011 befindet sich auch der Unternehmenshauptsitz der Österreichischen Post AG auf dem ehemaligen Siemensgelände in der Haidingergasse.

Arbeitsstätten und Beschäftigte

Die Landstraße ist ein bedeutender Arbeitsstandort innerhalb Wiens. Nach den für den Bezirksfolder 2024 ausgewerteten Daten arbeiteten am 31. Oktober 2021 rund 120.400 Menschen im Bezirk. Davon wohnten 11.744 zugleich in der Landstraße, während 108.667 aus anderen Bezirken oder Bundesländern einpendelten. Umgekehrt arbeiteten 35.012 erwerbstätige Bezirksbewohner außerhalb des 3. Bezirks.

Die Beschäftigungsstruktur wird stark vom Dienstleistungssektor geprägt. 2021 entfielen rund 21 % der Beschäftigten am Arbeitsort auf die öffentliche Verwaltung, 18 % auf Finanzwesen, Immobilien und freiberufliche Dienstleistungen, 11 % auf das Gesundheitswesen und 9 % auf Informationstechnologie. Handel, Bildung und Verkehr stellten weitere wichtige Beschäftigungsbereiche dar.

Die Registerzählung 2021 wies für Wien-Landstraße 11.476 Arbeitsstätten mit 128.086 Beschäftigten aus; rund 94 % der Beschäftigten waren dem tertiären Sektor zuzurechnen.

Sicherheit

Auf der Landstraße sind drei Polizeiinspektionen der Bundespolizei etabliert, diese befinden sich in der Juchgasse 19, am Fiakerplatz 4 und in der Invalidenstraße 2. In der Dienststelle Juchgasse befindet sich das für diesen Gemeindebezirk zuständige Stadtpolizeikommando Landstraße.

Verkehr

Verkehrsknotenpunkt des Bezirks ist der Bahnhof Wien Mitte / Landstraße (früherer Name: Hauptzollamt), der sich am Gelände des ehemaligen Wiener Hafens des Wiener Neustädter Kanals befindet.

Im Bezirk Landstraße befinden sich mehrere Stationen des hochrangigen öffentlichen Verkehrs. Die Linie U3 durchquert den dritten Bezirk zwischen den Stationen Landstraße (Wien Mitte) und Erdberg in Nordwest-Südost-Richtung, die Linie U4 verkehrt zwischen Landstraße und Stadtpark entlang der nordwestlichen Bezirksgrenze. Die Stammstrecke der S-Bahn Wien erschließt mit den Stationen Wien Mitte, Rennweg und Quartier Belvedere den westlichen Teil des Bezirks; bei Rennweg zweigt die Strecke zum Flughafen Wien-Schwechat ab. Wien Mitte ist zudem Endpunkt des City Airport Train.

Vier Straßenbahnlinien – O, 1, 18 und 71 – sowie mehrere Buslinien sorgen für die weitere Erschließung. Der letzte Ausbau einer durch den Bezirk führenden Linie erfolgte 2026 mit der Verlängerung der Linie 18 über den Donaukanal.

Straßentechnisch wird der dritte Bezirk von den Autobahnen A23 und A4 sowie von den Hauptstraßen B1, B221 und B227 erschlossen.

Gesundheit und Soziales

Das ehemalige Krankenhaus St. Elisabeth, heute Standort Landstraße des Franziskus Spitals

Das größte öffentliche Krankenhaus des Bezirks ist die Klinik Landstraße, die frühere Krankenanstalt Rudolfstiftung. Sie gehört zum Wiener Gesundheitsverbund; die Umbenennung erfolgte 2020 im Zuge der Neuorganisation des städtischen Spitalswesens. Im Februar 2026 begann der Bau einer neuen Erstversorgungsambulanz, die 2027 in Betrieb gehen soll.

Daneben bestehen mit dem Franziskus Spital Landstraße an der Landstraßer Hauptstraße, dem früheren Krankenhaus St. Elisabeth, und dem Herz-Jesu-Krankenhaus in der Baumgasse zwei konfessionelle Krankenhäuser. Das Franziskus Spital entstand 2017 aus der Fusion des Krankenhauses St. Elisabeth mit dem Hartmannspital in Margareten und wird seither an beiden Standorten geführt. Die Österreichische Gesundheitskasse betreibt in der Strohgasse 28 das Gesundheitszentrum Landstraße mit allgemeinmedizinischen und fachärztlichen Ambulanzen sowie ein Zahn-Gesundheitszentrum.

Historische Spitäler des Bezirks sind das Bürgerspital in Sankt Marx, das von Kaiser Karl VI. gegründete Heiliggeistspital mit dem später hierher verlegten Kaiserspital. Sie alle wurden von Kaiser Joseph II. geschlossen und einer anderen Verwendung zugeführt. Ebenfalls von Kaiser Joseph II. geschlossen wurde das von Kardinal Sigismund von Kollonitz mit Hilfe von Kaiser Karl VI. und anderen Wohltätern gegründete Armen- und Versorgungshaus, das er 1784 in ein Invalidenhaus für Soldaten umwandelte. 1909 erfolgte der Abbruch, nachdem die Bewohner in das Militärinvalidenhaus in Hietzing verlegt worden waren. Zwischen 1884 und Ende 1925 bestand in der Leonhardgasse 3–5 die private Nervenheilanstalt von Wilhelm Svetlin (1849–1914). Prominente Patienten hier waren unter anderem Hugo Wolf und Carl Schuch. Außerdem war ein Bestandteil der Rennweger Kaserne das Garnisonsspital II.

Von Adolf Ignaz Mautner von Markhof (1801–1889) und seiner Ehefrau, Julie Marcelline geb. Kadisch (1812–1887), wurde 1872 das Kronprinz-Rudolf-Kinderspital in der Baumgasse 26 gestiftet (spätere Zubauten 1901 und 1904 auf ON 30 sowie ON 28). 1921 wurde es in Mautner Markhof’sches Kinderspital umbenannt und 1924 – nach der Aufhebung der Stiftung – von der Gemeinde Wien übernommen und bis zu der am 16. Dezember 1998 erfolgten Schließung weitergeführt. Später wurde das Bauwerk abgerissen.

In den 1990er und 2000er Jahren wurden im dritten Bezirk eine Reihe von Obdachlosenhäusern errichtet – neben dem bereits bestehenden Übergangswohnhaus der Gemeinde Wien in der Gänsbachergasse entstanden das Seniorenhaus der ARGE Nichtsesshaftenhilfe in der Schlachthausgasse, das Lighthouse Wien in der Dampfschiffstraße und das neunerHAUS in der Hagenmüllergasse.

Persönlichkeiten

Siehe auch

Literatur

Commons: Landstraße (Wien) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Wien/Landstraße – Reiseführer

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria – Bevölkerung zu Jahresbeginn nach administrativen Gebietseinheiten (Bundesländer, NUTS-Regionen, Bezirke, Gemeinden) seit 2002 (ODS)
  2. ↑ Bezirksvertretungswahlen 2025
  3. ↑ Die Landstraße in Zahlen – Statistiken. Stadt Wien, abgerufen am 29. August 2026.
  4. ↑ 3. Bezirk: Landstraße, Stadt Wien, abgerufen am 8. September 2026.
  5. ↑ Geodatenviewer der Stadtvermessung Wien. Abgerufen am 26. Januar 2017.
  6. ↑ Thomas Hofmann: Landstraßer Geologie. In: Wiener Bezirkshandbücher. 3. Bezirk Landstraße. Wien 2002, S. 23–26;
    ders.: Thomas Hofmann: Donaustädter Geologie – eine runde Sache. In: Wiener Bezirkshandbücher. 22. Bezirk Donaustadt. Wien 2002, S. 15–18.
  7. ↑ Beschreibung des Naturdenkmals im geografischen Informationssystem von Wien ViennaGIS. (abgerufen am 22. August 2016).
  8. ↑ Friedrich Hauer, Severin Hohensinner: Wasser, Garten, Stadtfragment. Entstehung und Metamorphosen des Erdberger Maises. In: Wiener Geschichtsblätter. Hrsg. vom Verein für Geschichte der Stadt Wien. 71. Jahrgang. Heft 2/2016. ISSN 0043-5317 ZDB-ID 2245-7, S. 77–93.
  9. 1 2 Magistratsabteilung 5 (MA5): Nutzungsarten nach Bezirken (PDF (Memento vom 29. September 2007 im Internet Archive))
  10. ↑ Neuer Hauptbahnhof macht auch vor Bezirksgrenzen nicht halt. Stadt Wien Presse-Service, 2. März 2009, abgerufen am 27. Juli 2026.
  11. ↑ Verordnung des Bürgermeisters der Stadt Wien über die Einteilung des Gebietes der Stadt Wien in Bezirke vom 15. Oktober 1938
  12. ↑ Mahnmal Aspangbahnhof. Kunst im öffentlichen Raum Wien, abgerufen am 29. August 2026.
  13. ↑ Mahnmal Aspangbahnhof. Kunst im öffentlichen Raum Wien, abgerufen am 29. August 2026.
  14. ↑ MAK Tower. MAK – Museum für angewandte Kunst, abgerufen am 29. August 2026.
  15. ↑ Gesetz über eine Änderung der Grenze zwischen dem 3. und 11. Bezirk. (PDF; 535 kB) Landesgesetzblatt für Wien, abgerufen am 15. Dezember 2008.
  16. ↑ Gesetz über Änderungen der Grenze zwischen dem 3. und 11. Bezirk. Landesgesetzblatt für Wien, abgerufen am 15. Dezember 2008.
  17. ↑ Gesetz über Änderungen der Grenzen zwischen dem 3. und 11. Bezirk. Landesgesetzblatt für Wien, abgerufen am 15. Dezember 2008.
  18. ↑ Gesetz über Änderungen der Grenzen zwischen dem 3., 4. und 5. Bezirk. Landesgesetzblatt für Wien, abgerufen am 15. Dezember 2008.
  19. ↑ Gesetz über eine Änderung der Grenze zwischen dem 3. und 10. Bezirk Wien (6/2000). Landesgesetzblatt für Wien, abgerufen am 15. Dezember 2008.
  20. ↑ Neuer Hauptbahnhof macht auch vor Bezirksgrenzen nicht halt. Stadt Wien Presse-Service, 2. März 2009, abgerufen am 27. Juli 2026.
  21. ↑ Stadtteilfest auf den Aspanggründen bringt die Nachbarschaft zusammen. Stadt Wien, 30. Mai 2026, abgerufen am 29. August 2026.
  22. ↑ Arsenal – Standort wird weiterentwickelt. Stadt Wien, abgerufen am 29. August 2026.
  23. 1 2 3 Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit, Geschlecht und Gemeindebezirken 2025. Stadt Wien, abgerufen am 29. August 2026.
  24. 1 2 3 Die Landstraße in Zahlen 2024. (PDF) Stadt Wien, abgerufen am 29. August 2026.
  25. ↑ Top 5 Bevölkerungsgruppen nach Staatsangehörigkeit in den Wiener Gemeindebezirken. Stadt Wien, abgerufen am 29. August 2026.
  26. 1 2 Statistik Austria, Volkszählung 2001
  27. ↑ 3., Landstraße – Bezirksvertretungswahlen 2025. Stadt Wien, abgerufen am 29. August 2026.
  28. ↑ Theater im Park 2026. WienTourismus, abgerufen am 29. August 2026.
  29. ↑ Josef Bittner. In: Architektenlexikon Wien 1770–1945. Herausgegeben vom Architekturzentrum Wien. Wien 2007.
  30. ↑ Wiener Stadtgartenamt – Parks und Gärten auf der Landstraße
  31. ↑ Liste der Denkmäler im 3. Bezirk (Memento vom 25. Mai 2015 im Internet Archive) (PDF; 23 kB) des Bundesdenkmalamts
  32. ↑ Eintrag zu Jugendstil im Austria-Forum (im AEIOU-Österreich-Lexikon)
  33. ↑ Über das Stadtkino. Stadtkino Wien, abgerufen am 29. August 2026.
  34. ↑ Wiener Zeitung: – Nicht nur Namen, 10. Jänner 2008 (abgerufen am 7. November 2013)
  35. ↑ Wiener Bezirkshandbücher: 3. Bezirk Landstraße. Wien 2002, S. 32–38.
  36. ↑ Arbeitsstättenzählung 2021 – Arbeitsstätten und Beschäftigte nach Wiener Gemeindebezirken. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 29. August 2026.
  37. ↑ Schritt für Schritt zum Wiener Gesundheitsverbund. Wiener Gesundheitsverbund – Klinik Landstraße, 2. Juni 2020, abgerufen am 29. August 2026.
  38. ↑ Klinik Landstraße: Baustart der neuen Erstversorgungsambulanz. Wiener Gesundheitsverbund – Klinik Landstraße, 5. Februar 2026, abgerufen am 29. August 2026.
  39. ↑ Über uns. Franziskus Spital, abgerufen am 29. August 2026.
  40. ↑ Willkommen im Gesundheitszentrum Landstraße. Österreichische Gesundheitskasse, abgerufen am 29. August 2026.
  41. ↑ Auflassung der Heilanstalt Svetlin. Vermietung des Gebäudes zu Wohnzwecken. In: Wiener Sonn- und Montags-Zeitung, Nr. 51/1925 (LXIII. Jahrgang), 21. Dezember 1925, S. 7, Spalte 1 f. (online bei ANNO).
  42. ↑ Artikel in: Wiener Bilder, 16. Jänner 1898, S. 7 (online bei ANNO). (Wohnung in der Reisnerstraße 21)