
Zu den 4K-Auflösungen, meistens nur 4K genannt, zählen mehrere Bildauflösungen mit jeweils einer Breite in der Größenordnung von 4000 Pixel. Am weitesten verbreitet sind 3840 × 2160 Pixel, da sie im digitalen Fernsehen als Auflösung des Videoformats Ultra HD (UHD) eine wichtige Rolle spielen, gefolgt von 4096 × 2160 Pixel des Formates DCI 4K, das in der rein digitalen Produktion von Kinofilmen oft zum Einsatz kommt.
| K | Bezeichnung | Auflösung | Seitenverhältnis | Pixel | |
|---|---|---|---|---|---|
| 3840 × 960 | 4,0 | 4∶1 | 3.686.400 | ||
| 1 | 3840 × 1024 | 3,75 | 15∶4 | 3.932.160 | |
| 1 | 4096 × 1024 | 4,0 | 4∶1 | 4.194.304 | |
| 1 | Dual Full HD (DFHD) | 3840 × 1080 | 3,5 | 32∶9 | 4.147.200 |
| 1 | 4096 × 1152 | 3,5 | 32∶9 | 4.718.592 | |
| 1 | Dual Wide Ultra XGA (DWUXGA) | 3840 × 1200 | 3,2 | 32∶10 | 4.608.000 |
| 1 | 3840 × 1280 | 3,0 | 3∶1 | 4.608.000 | |
| 1 | 4096 × 1280 | 3,2 | 32∶10 | 5.242.880 | |
| 1 | Ultra-Wide Quad HD+ (UWQHD+) | 3840 × 1440 | 2,6 | 8∶3 | 5.529.600 |
| 2 | Dual Quad XGA (DQXGA) | 4096 × 1536 | 2,6 | 8∶3 | 6.291.456 |
| 2 | Ultra-Wide Quad XGA (UWQXGA) | 3840 × 1600 | 2,4 | 24∶10 | 6.144.000 |
| 2 | 3840 × 1608 | 2,39 | 160:67 | 6.174.720 | |
| 2 | 3840 × 1620 | 2,370 | 64:27 | 6.220.800 | |
| 2 | CinemaWide 4K | 3840 × 1644 | 2,34 | 320∶137 | 6.312.960 |
| 2 | DCI 4K (CinemaScope-Ausschnitt) | 4096 × 1716 | 2,39 | 1024∶429 | 7.020.544 |
| 2 | Ultra HD 2:1 (UHD 2:1) | 3840 × 1920 | 2,0 | 2∶1 | 7.372.800 |
| 2 | True 4K 2:1 | 4096 × 2048 | 2,0 | 2∶1 | 8.388.608 |
| 2 | Ultra HD (UHD) | 3840 × 2160 | 1,7 | 16∶9 | 8.294.400 |
| 2 | DCI 4K (flach beschnitten) | 3996 × 2160 | 1,85 | 1.85∶1 | 8.631.360 |
| 2 | DCI 4K (Vollformat) | 4096 × 2160 | 1,8962 | 256∶135 | 8.847.360 |
| 2 | Meta Quest 3 | 4128 × 2208 | 1,87 | 43∶23 | 9.114.624 |
| 3 | Apple iMac Retina 4K | 4096 × 2304 | 1,7 | 16∶9 | 9.437.184 |
| 3 | 3840 × 2388 | 1,61 | 320∶199 | 9.169.920 | |
| 3 | Wide Quad Ultra XGA (WQUXGA) | 3840 × 2400 | 1,6 | 8∶5 | 9.216.000 |
| Apple iMac Retina 4.5K | 4480 × 2520 | 1,7 | 16∶9 | 11.289.600 | |
| 3 | 4K Plus Ultra HD (4K+UHD) | 3840 × 2560 | 1,5 | 3∶2 | 9.830.400 |
| 3 | 4096 × 2560 | 1,6 | 8∶5 | 10.485.760 | |
| 3 | 3840 × 2880 | 1,3 | 4∶3 | 8.755.200 | |
| 4512 × 3008 | 1,5 | 3∶2 | 13.572.096 | ||
| 3 | 3840 × 3072 | 1,25 | 5∶4 | 11.796.480 | |
| 4 | Hex XGA (HXGA) | 4096 × 3072 | 1,3 | 4∶3 | 12.582.912 |
| 4128 × 3096 | 1,3 | 4∶3 | 12.780.288 | ||
| 4 | 3840 × 3840 | 1,0 | 1∶1 | 14.745.600 | |
| 4 | 4096 × 4096 | 1,0 | 1∶1 | 16.777.216 | |
Aufgrund der nicht genau festgelegten Spalten- und Zeilenzahl ergeben sich verschiedene 4K-Auflösungen und Seitenverhältnisse, die außer bei Ultra HD und DCI 4K aber nur in Spezialgebieten eine Rolle spielen bzw. von wenigen Kameras und Bildschirmen unterstützt werden. Außerdem können zu einer bestimmten 4K-Auflösung mehrere Videoformate existieren, da noch verschiedene Bildfrequenzen, Farbtiefen, Helligkeits- und Farbwerte möglich sind.
Gebräuchlich sind auch die Bezeichnungen 4K1K, 4K2K, 4K3K und 4K4K, wenn mit 1000, 2000, 3000 und 4000 Pixel zusätzlich die Größenordnung der vertikalen Auflösung feststeht. In der ersten Spalte der Tabelle wird mit den Zahlen 1 bis 4 angezeigt, welche Bezeichnung auf die entsprechende Auflösung zutrifft.
Die Abkürzung „K“ wird in der Computertechnik seit langem als Binärpräfix verwendet. Der groß geschriebene Buchstabe „K“ lehnt sich an die Abkürzung „k“ des international standardisierten Präfixes Kilo für 1000 an, steht in der Digitaltechnik aber für den Faktor 210=1024. Die Abkürzungen 1K, 2K, 3K, 4K und 5K bedeuten also 1 × 1024 = 1024, 2 × 1024 = 2048, 3 × 1024 = 3072 und 4 × 1024 = 4096. Bei den digitalen Videoformaten steht 4K bezüglich der Breite auch für die noch häufiger auftretende Zahl 4 × 960 = 3840. Darüber hinaus gibt es weitere Auflösungen mit anderen Breiten zwischen 3500 und 4500 Pixel, die aufgrund einer Klassifizierung aller Auflösungen nach Breiten in Tausenderschritten hier beschrieben werden.
Digitale Wiedergabegeräte, wie Computermonitore, Bildschirme, Fernsehgeräte und Videoprojektoren, sowie Aufnahmegeräte, wie Digitale Kinokameras, Videokameras und Digitalkameras, mit einer horizontalen Auflösung in der Größenordnung von 4000 Pixel können mit dem Attribut „4K“ gekennzeichnet werden. Damit wird verdeutlicht, dass diese Geräte in der Lage sind, Bilder in dieser Auflösung vollständig zu verarbeiten, ohne Bildpunkte mittels Downsampling zusammenfassen zu müssen. Bilder und Videos mit geringerer Bildauflösung als 4K können auf Wiedergabegeräten, die nativ eine 4K-Auflösung unterstützen, mit Hilfe von Upsampling oder Zeilenverdopplern formatfüllend dargestellt werden.
Viele 4K-Videokameras (auch Mobiltelefone) zeichnen Farbinformationen nur in einer 2K-Auflösung auf, also mit einer 4:2:0-Farbunterabtastung d. h. einem Viertel der Helligkeitsinformationen, was die Farbgenauigkeit bei der Betrachtung auf einem 2K-Bildschirm verbessert. Die von Videokameras bei 4K verwendete höhere Datenrate reduziert ebenfalls die Sichtbarkeit von Bildartefakten.
„4K“ erscheint auch in den Beschreibungen der meisten UHD-Fernseher in Kombination mit „UHD“ oder „Ultra HD“.
Ultra High Definition, Ultra HD oder UHD (seltener Quad Full HD oder QFHD) ist die 4K-Auflösung, welche bei DVB-S2 und DVB-C verwendet und somit auch von UHD-Fernsehgeräten unterstützt wird. Die Auflösung beträgt 3840 × 2160 quadratische Pixel, was ein Seitenverhältnis von 16:9, ca. 8,3 Megapixel pro Einzelbild und die vierfache Auflösung von Full HD ergibt. Standards veröffentlichte die Society of Motion Picture and Television Engineers (SMPTE) 2007 in SMPTE ST 2036-1, die Internationale Fernmeldeunion (ITU) 2012 in der ITU-R-Empfehlung BT.2020, die Consumer Electronics Association (CEA) ebenfalls 2012 und das DVB-Projekt ab 2015 in ETSI TS 101 154.
Digital Cinema Initiatives veröffentlichte 2005 die Digital Cinema System Specification, welche zwei Formate für die rein digitale Kinofilm-Produktion festlegte. Die Video-Auflösung entspricht dem SMPTE-Standard ST 429, der die folgenden Auflösungen für das 4K-Format festlegt:
Das Format wird als 4K – Digital Cinema Initiatives, Cinema 4K, DCI 4K oder 4K DCI bezeichnet. Viele 4K-Videokameras unterstützen neben Ultra HD auch DCI 4K als höchste Auflösung.
Digital Signage ist ein Einsatzgebiet, für das Monitore in dieser Auflösung im Seitenverhältnis 4:1, beispielsweise der 49.1″ Ultrawide Flex-OS Screen von Bluefin, angeboten werden.
Die 360-Grad-Kamera Insta360 X6 nutzt für Zeitlupenaufnahmen mit 240 Bildern pro Sekunde einen Ausschnitt von 3840 × 960 Pixel.
Der Auflösung im Seitenverhältnis 3,75:1 begegnet man bei der Verwendung von drei nebeneinander angeordneten Monitoren mit jeweils einer Auflösung von 1280 × 1024 Pixel im Multi-Monitor-Betrieb. Mittels einer Multi-Head-Grafikkarte, mehrerer Standard-Grafikkarten, eines DisplayPort-MST-Hubs, Thunderbolt-Hubs oder Grafiksplitters, wie die Matrox TripleHead2Go-Box oder der StarTech.com Triple Head DisplayPort Multi Monitor Adapter werden alle Monitore mit einem PC oder Notebook verbunden, um einen Desktop anzuzeigen, der sich über alle Bildschirme erstreckt.
Die Auflösung im Seitenverhältnis 4:1 kommt bei Monitoren und Fernsehgeräten sowie Consumer-Kameras nicht vor, dafür aber in den folgenden professionellen Einsatzgebieten:
Vimeo unterstützt stereoskopische Aufnahmen mit 4096 × 1024 Pixel pro Auge, die in einer Videodatei „übereinander gestapelt“ (4096 × 2048 Pixel) hochgeladen werden.
Seit 2017 gibt es Computermonitore im Seitenverhältnis 32:9, die in Abgrenzung zum Seitverhältnis 21:9 (Ultra-Wide) auch als „Super-Ultra-Wide“-Monitore bezeichnet werden. Der erste war das Modell Samsung C49HG70, ein 49 Zoll großer und gebogener Gaming-Monitor mit einer Auflösung von 3840 × 1080 Pixel, die zwei nebeneinander angeordneten Full-HD-Bildschirmen (1920 × 1080 Pixel) – jedoch ohne störenden Rahmen – entspricht. Deshalb bekam diese Auflösung die Bezeichnung Dual Full HD (DFHD). Außerdem hatte der Monitor vertikal die halbe Auflösung eines 4K-UHD-Displays (3840 × 2160 Pixel). Inzwischen hat sich die Auflösung der meisten Super-Ultra-Wide-Monitore auf 5120 × 1440 Pixel vergrößert.
Um 3D-Videos für Virtual-Reality-Headsets zu erzeugen, müssen zwei Objektive im Augenabstand vorhanden sein und zwei Sensoren die Bilder gleichzeitig aufnehmen. Die Kamera Kandao QooCam EGO besitzt dafür zwei Systeme mit jeweils einer Auflösung von 1920 × 1080 Pixel und gibt das fertige 3D-Video nativ als MP4-Datei mit 3840 × 1080 Pixel bei 60 Bildern pro Sekunde aus.
Bei Aufnahmen von Besprechungen müssen alle Teilnehmer sichtbar sein, ohne dass das Bild wie bei einem Fischaugenobjektiv verzerrt wird. Das Videokonferenzsystem PanaCast 50 von Jabra ist eine Leiste mit drei 4K-Kameras, fügt deren Videostreams mittels Stitching nahtlos zusammen und gibt so ein breites Video des Besprechungsraumes in einer Auflösung von 3840 × 1080 Pixel mit 30 Bildern pro Sekunde aus.
Seit 2018 gibt es Computermonitore im Seitenverhältnis 32:10. Der erste war das Modell Samsung C43J89, ein 43 Zoll großer und gebogener Monitor mit einer Auflösung von 3840 × 1200 Pixel, die zwei nebeneinander angeordneten Wide-UXGA-Bildschirmen (1920 × 1200 Pixel) – jedoch ohne störenden Rahmen – entspricht. Deshalb wird diese Auflösung als Dual Wide Ultra XGA (DWUXGA) bezeichnet.
Aufnahme- und Wiedergabegeräte unterstützen diese Auflösung nativ nicht, aber Treiber von Grafikkarten, die höhere Auflösungen unterstützen, bieten sie in ihren Einstellungen an. Nutzer von Computerspielen auf PCs und einem mindestens 3840 Pixel breiten Monitor nutzen diese Einstellung gerne um Rechenleistung für die Auflösung einzusparen und diese Einsparung in höhere Bildwiederholraten für flüssigeres Spiel zu investieren.
Einige Computermonitore mit 37,5 Zoll großen und gebogenen Bildschirm besitzen diese Auflösung im Seitenverhältnis 12:5 bzw. 24:10, die einem um 50 Prozent verbreiterten WQXGA (Wide Quad XGA, 2560 × 1600 Pixel) entspricht und deshalb wie in der Wikipedia als Ultra-Wide Quad XGA (UWQXGA) bezeichnet werden kann. Die Hersteller und Medien haben diese Notation aber nicht übernommen und mehrere andere Bezeichnungen eingeführt. Zuerst kam 2016 der LG 38UC99-W auf den Markt, dessen Auflösung LG die Namen „QHD+“ (Quad HD+) und „WQHD+“ (Wide Quad HD+) gab. 2017 folgten der Monitor XR382CQK von Acer, dessen Format die Bezeichnung „UW-QHD+“ (Ultra-wide Quad HD+) erhielt, sowie die Monitore UltraSharp U3818DW von DELL und Z38c von HP, deren Auflösung einige Medien den Namen „UW4K“ (Ultra-Wide 4K) gaben. EIZO benutzt die Abkürzung „UWQHD+“ für das Format des seit 2020 erhältlichen EV3895 FlexScan.
IDT (Integrated Design Tools) und Vision Research stellen Hochgeschwindigkeitskameras mit einer Auflösung von 3840 × 1600 Pixel her.
Die Videokamera ALEXA 35 von ARRI erlaubt es, das Aufnahmeformat direkt in dieser Auflösung zu beschränken. Dies spart Speicherplatz und liefert das sehr breite 2,39:1-Kinoformat (CinemaScope) ohne nachträgliche Bearbeitung.
Dies ist eine Display-Auflösung der Smartphones Sony Xperia 1 und Xperia 1 II bis V. Diese Auflösung hat nahezu das Seitenverhältnis 21:9 und erhielt den Namen CinemaWide, den sich Sony 2019 vom EUIPO als Marke schützen ließ. Passend zum Display nimmt die „Cinema Pro“-App auch Videos in dieser Auflösung auf.
Wenn im 4K-2:1-Format (4096 × 2048 Pixel) produzierte Filme auf Ultra-HD-Fernsehgeräten mittels leichtem Downsampling dargestellt werden, dann hat der vom Film genutzte Bildschirmbereich genau diese Auflösung. Am oberen und unteren Rand des Bildschirms sind jeweils 120 Zeilen hohe schwarze Querbalken sichtbar und die Bildschirmfläche wird zu knapp 89 Prozent ausgenutzt.
Fast alle bekannten Hersteller von 360-Grad-Kameras nutzen dieses Format als wählbare Videoauflösung. Die Insta360 X4 bis X6 filmen zwar maximal in 8K, bieten aber in der Auflösung von 3840 × 1920 Pixel einen extrem flüssigen Zeitlupen- und Performance-Modus bis zu 120 (X5) oder 100 (X4, X6) Bildern pro Sekunde. Auch ältere Generationen wie die Insta360 ONE RS unterstützen dieses Raster. Dies gilt auch für die QooCam 8K und QooCam 3 Ultra von Kandao.
Die professionelle Kamera für virtuelle Rundgänge und Immobilienaufnahmen Theta Z1 von Ricoh filmt nativ mit 3840 × 1920 Pixel. Bei dem höher auflösenden Nachfolgermodell Theta X ist diese Auflösung ebenfalls einstellbar.
Viele renommierte Regisseure und Video-on-Demand-Plattformen wie Netflix bevorzugen das Seitenverhältnis 2:1, da es einen idealen 4096 Pixel breiten Kompromiss zwischen dem Seitenverhältnis 1,7:1 (16:9) von Ultra HD mit 2160 Pixelzeilen und dem sehr breiten Kino-Format, dem CinemaScope-Ausschnitt von DCI 4K im Seitenverhältnis 2,39:1 mit 1716 Pixelzeilen darstellt. Aber die ALEXA 35 von ARRI ist die einzige professionelle Kinokamera, die dafür den 4K 2:1 genannten Aufnahmemodus anbietet. Mit den übrigen Kameras muss im DCI-4K-Vollformat gefilmt werden, wodurch überflüssige Bilddaten erzeugt werden, die zusätzlichen Speicherplatz oder zusätzliche Bandbreite für die Datenübertragung erfordern und in der Postproduktion mittels Cropping wieder entfernt werden müssen.
Diese Auflösung wird auch häufig für 360°-Videos verwendet. Ihr Seitenverhältnis von 2:1 ermöglicht die Darstellung eines Kugelpanoramas d. h. einer Perspektive mit Winkeln von horizontal 360° und vertikal 180°. Virtual-Reality-Headsets besitzen diese oder noch höhere Auflösungen. Ab 2017 konnten Consumer 360°-Videos in der Auflösung von 4096 × 2048 Pixel mit der Samsung Gear 360 und YI 360 VR aufnehmen. Beide Kameras werden nicht mehr unterstützt, so dass auf ohnehin höher auflösende Kameras zurückgegriffen werden muss.
Die Hochgeschwindigkeitskamera Revealer G 820 Pro M/C kann in einer Auflösung von 4096 × 2048 Pixel Videos mit bis zu 2000 Bildern pro Sekunde aufnehmen.
Das Virtual-Reality-Headset Meta Quest 3 löst 2064 × 2208 Pixel pro Auge auf.
Diese Auflösung kombiniert die Breite von DCI 4K (4096 Pixel) mit dem Seitenverhältnis von Ultra HD (16:9), weshalb sie oft als „echtes“ 4K in 16:9 bezeichnet und besonders im Bereich professioneller Filmkameras geschätzt wird. Auch die Blackmagic PYXIS 6K und URSA Mini Pro 4.6K G2 zeichnet im Aufnahmemodus „4K 16:9“, Videos mit 4096 × 2304 Pixel auf.
Die Hochgeschwindigkeitskamera Vision Research Phantom Flex 4K hat einen Super-35-Sensor, der nativ diese Auflösung liefert, und kann 938 Bilder pro Sekunde aufnehmen.
4096 × 2304 Pixel ist die Auflösung des 21,5 Zoll großen Monitors LG UltraFine 22MD4KA, der 2016 gemeinsam von LG und Apple angekündigt wurde und im Apple iMac Retina 4K zum Einsatz kam.
Dies ist die Auflösung der 22,2-Zoll-Monitore IBM T220 und T221, die 2001 bzw. 2002 auf den Markt kamen. Sie wird auch als „WQUXGA“ bezeichnet, hat das Seitenverhältnis 16:10 und ist viermal so hochauflösend wie WUXGA (1920 × 1200). In jüngerer Zeit ist diese Auflösung in der Dell XPS Laptop-Serie unter dem Namen „UHD+“ wieder aufgetaucht.
Das Smartphone OnePlus Nord 5 kann über den integrierten „Cinematic Mode“ ebenfalls Videos in der Auflösung von 3840 × 1644 Pixel mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen.
Dies ist die Auflösung des Canon DP-V3010, einen großen 4K-Referenzmonitor mit einer Diagonalen von 30 Zoll, der für die Überprüfung von Kinofilmen in der Postproduktion entwickelt wurde und 2014 auf den Markt kam. Inzwischen wurde er durch den 31 Zoll großen DP-V3120 abgelöst, der aber „nur“ noch ein vertikale Auflösung von 2160 Pixel zur Verfügung stellt.
Der Bildschirm des Apple iMac 24″, der 2021 auf den Markt kam, löst nativ in der 4.5K genannten Auflösung im Seitenverhältnis 16:9 auf.
Die spiegellose digitale Systemkamera Nikon Z 5 , die seit 2020 angeboten wird, fotografiert im Modus „FX Medium“ in dieser Auflösung im Seitenverhältnis 3:2.
Die 2011 erschienenen digitalen Kompaktkameras Samsung WB750 und Casio Exilim EX-ZR100 . besaßen einen 12,5-Megapixel-Bildsensor im Seitenverhältnis 4:3 mit dieser Auflösung. Auch moderne spiegellose digitale Systemkameras nutzen sie häufig, allerdings nicht als maximale Auflösung, sondern als einstellbare Bildgröße. Dazu gehören die ab 2021 erhältliche Sony α 7 IV mit 32,7-Megapixel-Vollformatsensor sowie die Micro-Four-Thirds-Kameras mit 25,2-Megapixel-Sensor Panasonic G9 II (ab 2023) und Lumix GH7 (ab 2024). Schließlich liefern Smartphones mit einer 50-Megapixel-Hauptkamera wie die der Xiaomi- 17-Reihe mittels „Pixel Binning“, wodurch vier Pixel zu einem verschmolzen werden, Fotos in einer Auflösung von 4096 × 3072 Pixel.
Diese Auflösung wird auch bei anamorphotischen Videoaufnahmen im Format Super 35 4:3 verwendet und von Videokameras wie die PYXIS 6K und Cinema Camera 6K von Blackmagic unterstützt.
Die 13-Megapixel-Bildsensoren IMX135 und IMX214 von Sony, S5K3L2 von Samsung sowie OV13850 und OV13860 von OmniVision im Seitenverhältnis 4:3 mit dieser Auflösung befinden sich beispielsweise in den Smartphones Galaxy Note 3 (2013 erschienen), Galaxy S4 (2014 erschienen), Galaxy A5 (2015, 2016), Galaxy J5 (2015, 2016, 2017, Prime) und Galaxy J7 (2015 erschienen) von Samsung sowie OnePlus 2, das 2015 auf den Markt kam.
Beim Film wurde der Begriff 4K-Auflösung anfangs für 4096 × 2160 Pixel (DCI 4K) benutzt und aus dem Kinobereich abgeleitet. Die Hersteller bezeichnen heute auch Fernsehgeräte mit 3840 × 2160 Pixel (Ultra HD) zusätzlich mit 4K. Die erste kommerzielle 4K-Kamera für Filmaufnahmen, die Dalsa Origin mit einer Bildauflösung von 4096 × 2048 Bildpunkten, wurde 2003 auf den Markt gebracht. Sony bot bereits im Jahr 2004 einen digitalen Projektor mit 4K-Auflösung an.
Nachdem 4K-Videokameras von mehreren Herstellern angeboten wurden, begann die Videoplattform YouTube 2010 mit einer ersten Option zum Hochladen von 4K-Videos. Kinos begannen 2011 mit der Projektion von Filmen mit 4K-Auflösung. Der erste 4K-Heimkino-Projektor wurde 2012 ebenfalls von Sony auf den Markt gebracht, und GoPro stellte mit dem Modell HD Hero 3 seinen ersten 4K-tauglichen Action-Camcorder vor, der allerdings nur mit der geringen Bildfrequenz von 12 bzw. 15 Bildern pro Sekunde aufzeichnen konnte.

Die originäre Aufzeichnung im 4K-Format für die direkte Fernsehverwertung ließ der Pay-TV-Sender Sky Deutschland erstmals am 1. Dezember 2012 im Rahmen des Fußballbundesligaspiels FC Bayern München gegen Borussia Dortmund testen.
2014 wurden vom Video-Streaming-Dienst Netflix die Fernsehserien House of Cards, Breaking Bad und einige Naturdokumentationen in 4K-Auflösung angeboten, die mit geeigneten Fernsehgeräten abgespielt werden konnten. Die meisten Fernsehgerätehersteller hatten mittlerweile 4K-taugliche Geräte im Angebot, und auch Amazon Studios begann mit der Produktion von Fernsehserien in 4K-Auflösung. Mit der Panasonic Lumix DMC-GH4 und der Sony alpha 7S wurden die ersten spiegellosen digitalen Systemkameragehäuse angeboten, die Filme mit 4K-Auflösung aufnehmen konnten.
Apple stellte 2015 einen iMac mit 21.5" 4K Retina-Display (4096 × 2304 Pixel) vor. Die Reihe wurde mit 27" 5K (2021) und 32" 6K (2023) mit größeren Bildschirmen erweitert, erreichte aber keine Verdoppelung der Auflösung mehr.
2016 kamen Ultra HD Blu-rays und die ersten entsprechenden Abspielgeräte auf den Markt.
Ende der 2010er und vermehrt Anfang der 2020er Jahre kamen 4K-Monitore mit hohen Bildwiederholfrequenzen auf den Markt, die jedoch neben bis heute hohen Anschaffungskosten zusätzlich eine leistungsstarke, teure Grafikkarte benötigen, um von den hohen Bildwiederholraten profitieren zu können: 2018 wurde der erste 4K-Monitor mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz für 1400 US-Dollar angeboten. Samsung stellte 2022 mit dem Odyssey Neo G8 den ersten 4K-Monitor mit 240 Hz für 1500 US-Dollar vor. TCL stellte 2024 einen 4K-Monitor mit 1000 Hz vor.
Bei Betrachtung des gesamten Bildes können einzelne Pixel von 4K-Bildern durch das menschliche Auge kaum noch erkannt werden, bei größerer Nähe sind sie jedoch erkennbar. Je nach Abstand vom Monitor nehmen viele Menschen die Unterschiede zwischen UHD und Full HD nicht wahr. Eine subjektive Verbesserung ergibt sich eher durch einen höheren Kontrastumfang, einen größeren Farbraum, bei nachträglicher Vergrößerung und in der Nachbearbeitung.
Die Leistungsaufnahme von 4K-tauglichen Geräten ist häufig etwas höher als von Geräten mit geringerer Bildauflösung.