| Film | |
| Titel | 50 erste Dates |
|---|---|
| Originaltitel | 50 First Dates |
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2004 |
| Länge | 95 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | Columbia Pictures |
| Stab | |
| Regie | Peter Segal |
| Drehbuch | George Wing |
| Produktion | |
| Musik | Teddy Castellucci |
| Kamera | Jack N. Green |
| Schnitt | Jeff Gourson |
| Besetzung | |
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50 erste Dates (Originaltitel 50 First Dates) ist eine US-amerikanische Liebeskomödie mit Adam Sandler und Drew Barrymore. Regie führte Peter Segal nach einem Drehbuch von George Wing. Der Film erschien 2004 zu verhaltenen Kritiken.
Der Tierarzt Henry Roth lebt im US-Bundesstaat Hawaii, wo er regelmäßig mit Touristinnen anbändelt und länger andauernde Beziehungen mit allen möglichen Tricks vermeidet. Dies geht solange gut, bis er sich in die Einheimische Lucy Whitmore verliebt. Allerdings leidet Lucy aufgrund eines Unfalls unter Amnesie und vergisst in jeder Nacht den vorhergegangenen Tag. Ihr Vater und ihr Bruder sorgen für sie und täuschen ihr jeden Tag einen Tag vor, der auf den letzten Tag folgt, an den sie sich erinnern kann.
Henry wirbt jeden Tag neu um Lucy. Eines Tages bekommt sie einen Strafzettel, weil die Zulassung ihres Autos vor Monaten abgelaufen ist. Sie ist zuerst überzeugt, es handle sich um einen Irrtum, dann erfährt sie die Wahrheit. Nachdem sie sich beruhigt hat, verbringt sie mit Henry einen angenehmen Tag.
Henry bereitet für Lucy eine Videokassette vor, die die Hintergründe ihres Unfalls erklärt. Lucy führt ein Tagebuch, welches sie jeden Tag liest. Henry macht ihr einen Heiratsantrag, den sie annimmt – am nächsten Tag kann sie sich an nichts erinnern.
Lucy kommt zur Überzeugung, dass Henry – der von einer Forschungsreise träumt – ein unerfülltes Leben führt. Sie macht Schluss mit ihm und schreibt ihr Tagebuch um. Nach einiger Zeit stellen Henry und Lucy fest, dass er zum Mann ihrer Träume geworden ist, den sie auf ihren Bildern immer wieder malt. Sie heiraten. Am Ende wacht Lucy auf einem Forschungsschiff auf und schaut sich die Videokassette an, die an den Unfall, ihre gemeinsamen Stunden mit Henry und die Hochzeit der beiden erinnert. Henry stellt ihr – erneut – ihre Tochter vor.
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | 45 % |
| Metacritic (Metascore) | 48/100 |
| AllMovie | |
| CinemaScore | A– |
| James Berardinelli | |
| Filmstarts |
50 erste Dates erhielt ein verhaltenes Presseecho, was sich auch in den Auswertungen US-amerikanischer Aggregatoren widerspiegelt. So erfasst Rotten Tomatoes ähnlich viele freundliche wie kritische Besprechungen und ordnet den Film damit als „Gammelig“ ein. Laut Metacritic fallen die Bewertungen im Mittel „Gemischt oder Durchschnittlich“ aus.
Die Handlung wurde in einer der Kritiken als „zu simpel konstruiert“ kritisiert, eine andere bezeichnete sie jedoch als „einfallsreich“. Stark kritisiert wurden einige Nebenfiguren der Handlung wie Ula, ein Freund Roths. Gelobt wurden hingegen Sean Astin und Blake Clark, die den Bruder und den Vater Lucys spielten. Ebenfalls Anerkennung fanden die Hauptdarsteller.
James Berardinelli bezeichnete das Drehbuch als „nicht wasserdicht“, an einer anderen Stelle als „idiotisch“. Der Film sei eher eine romantische Komödie als eine typische Komödie mit Adam Sandler.
„Überdrehte Komödie, die die tragischen Implikationen der Handlung zu keinem Zeitpunkt auslotet. Jeder Ansatz von Romantik erstickt zudem in uninspirierten Anleihen bei wuchtigen Action-Abenteuern und vielen platten Kalauern.“
Adam Sandler und Drew Barrymore gewannen als Bestes Team den MTV Movie Award; sie wurden für den gleichen Preis als Beste Darsteller nominiert. Eine weitere Nominierung erhielt der Film als Bester Film. Adam Sandler (als Bester Komödiendarsteller) und der Film gewannen den Teen Choice Award, Drew Barrymore und Adam Sandler wurden für den gleichen Preis in einigen weiteren Kategorien nominiert. Adam Sandler und Drew Barrymore gewannen den People’s Choice Award. Außerdem gewann Adam Sandler den Kids’ Choice Award, für den Drew Barrymore nominiert war. Teddy Castellucci gewann für die Filmmusik den BMI Film Music Award.
50 erste Dates startete am 13. Februar 2004 in den US-Kinos und am 22. April 2004 in Deutschland. Gegenüber einem geschätzten Budget von 75 Mio. US-Dollar spielte er an den weltweiten Kinokassen rund 198,5 Mio. US-Dollar ein, davon 120,9 Mio. US-Dollar in Nordamerika. Inflationsbereinigt entspricht dies inzwischen Gesamteinnahmen von etwa 330 Mio. US-Dollar.
Die deutsche Free-TV-Premiere am 20. November 2006 auf Sat.1 verfolgten insgesamt 3 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 9,1 Prozent. In der werberelevanten Zielgruppe lag der Marktanteil bei 17,1 Prozent durch 2,31 Millionen.