| 6euroneunzig | |
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| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Berlin, Deutschland |
| Genre(s) | Fotzenrap, Rap, Techno-Trash, New Wave, elektronische Musik |
| Gründung | 2023 |
| Aktuelle Besetzung | |
Gesang | Katharina Hoffmeister |
Gesang | Nina Geßler |
6euroneunzig ist ein deutsches Musikduo, bestehend aus Katharina Hoffmeister und Nina Geßler. Das Duo kombiniert Elemente aus Rap, Techno-Trash, New Wave und elektronischer Musik zu sogenanntem Fotzenrap. Es ist bekannt für seine feministischen, gesellschaftskritischen und selbstironischen Songtexte.
Katharina Hoffmeister und Nina Geßler lernten sich bei einem Vorsprechen an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf in Potsdam kennen. Beide scheiterten in der dritten Castingrunde. Aus dieser gemeinsamen Erfahrung entstand zunächst eine Freundschaft, die später in die künstlerische Zusammenarbeit unter dem Namen 6euroneunzig mündete. Der Bandname „6euroneunzig“ entstand nach eigenen Angaben, als die Mitglieder in einer Cocktailbar waren und die Getränke während der Happy Hour 6,90 Euro kosteten. Zuvor hatten sie sich vorgenommen, an diesem Abend unbedingt einen Namen zu finden.
Zunächst trat das Duo vor allem in der Berliner Musikszene in Erscheinung. Ihre Musik verbreitete sich über Social Media und wurde durch Auftritte auf Festivals wie dem Fusion Festival, der c/o pop, dem Appletree Garden Festival, dem Reeperbahn Festival und dem Campus Festival Konstanz einem größeren Publikum bekannt.
Ab März 2026 ging das Duo mit ihrem neuen Album Fotzen an die Macht auf Deutschlandtour.
6euroneunzig vereinen Elemente aus Techno, Deutschrap, Trashpop, New Wave und elektronischer Musik. Die Sängerinnen verstehen sich als feministische Künstlerinnen, die mit Konventionen brechen. Typisch sind ironisch-provokante Texte, politische Untertöne sowie der bewusste Bruch mit Schönheits- und Geschlechteridealen. Sie thematisieren Sexismus, sexualisierte Gewalt, Konsumverhalten, Körperbilder, weibliche Selbstbestimmung und die Ablehnung gesellschaftlicher Normen. Diesen Stil bezeichnen Medien sowie das Duo selbst als Fotzenrap.
Das Duo erhielt bisher positive Resonanz in der Musikpresse, die die Kombination aus intelligenter Ironie, musikalischer Experimentierfreude und gesellschaftspolitischer Relevanz lobt. Das Musikmagazin Diffus bezeichnete sie als „einen der aufregendsten Acts zwischen Pop und Politik“. Der Tagesspiegel würdigte ihren „ungehobelten Stil mit Haltung“ und die bewusste Provokation als Teil eines neuen feministischen Popdiskurses in Deutschland. 2025 wurde das Musikduo von recordJet als „Artist of the Month“ ausgezeichnet.