| Weltladen-Dachverband | |
|---|---|
| Rechtsform | eingetragener Verein |
| Gründung | 1975 |
| Sitz | Frankfurt am Main Sitz der Geschäftsstelle: Mainz |
| Zweck | Bundesweite Interessenvertretung der Weltläden |
| Vorsitz | Nicola Krümpelmann |
| Mitglieder | 474 (2024) |
| Website | www.weltladen.de |
Der Weltladen-Dachverband e.V. ist die bundesweite Interessenvertretung von Weltläden in Deutschland. Er ist 1998 aus der Vorgängerorganisation AG3WL (Arbeitsgemeinschaft der Dritte-Welt-Läden, gegründet 1975) hervorgegangen. Der Weltladen-Dachverband e.V. ist Mitglied des Forum Fairer Handel e.V. und Mitglied der World Fair Trade Organization. Der Verein ist im Vereinsregister in Frankfurt am Main eingetragen; die Geschäftsstelle befindet sich in Mainz.
Der Weltladen-Dachverband ist eine Organisation des Fairen Handels in Deutschland. Seine Arbeit ist darauf ausgerichtet, Weltläden in den Bereichen Grundsatz, Marketing/Öffentlichkeitsarbeit, Bildung, Qualifizierung und politische Arbeit zu unterstützen und die Glaubwürdigkeit des Fairen Handels der Weltläden abzusichern. Darüber hinaus engagiert er sich in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen auf nationaler und internationaler Ebene für die Weiterentwicklung des Fairen Handels. Die inhaltliche Grundlage der Arbeit des Weltladen-Dachverbandes bilden die zehn Prinzipien des Fairen Handels der World Fair Trade Organization.
Die wichtigsten Arbeitsbereiche des Weltladen-Dachverbandes:
Der Weltladen-Dachverband ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der von rund 475 Weltläden und Weltgruppen getragen wird. Die inhaltliche Arbeit wird in erster Linie von den Mitarbeitenden der Geschäftsstelle verrichtet. Zu verschiedenen Themen hat der Weltladen-Dachverband Arbeitsgruppen eingesetzt, in denen sich Mitarbeitende von Weltläden inhaltlich einbringen können.
Der Weltladen-Dachverband hat ein Jahresbudget von rund 1 Mio. Euro. Die Mittel setzen sich u. a. zusammen aus Mitgliedsbeiträgen der Mitglieder, dem Erlös aus dem Verkauf der Bildungs- und Informationsmaterialien, Projektmitteln der Kooperationspartner sowie Zuschüssen, in erster Linie vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie den kirchlichen Hilfswerken Brot für die Welt und Misereor.