Kovarianzanalyse (Statistik)

Der blaue Bereich wird nochmal unterteilt: in den wirklichen Fehler (error) und in einen durch Kovariaten erklärten Teil.

Die Kovarianzanalyse (englisch analysis of covariance, kurz ANCOVA), selten auch Mitstreuungszerlegung, ist ein statistisches Verfahren, das Varianzanalyse (ANOVA) und lineare Regressionsanalyse verbindet.

Ziel ist, die Auswirkung von Kovariaten bzw. Kovariablen, d. h. von nicht interessierenden unabhängigen Variablen, auf die abhängige Variable auszublenden (Reduktion des Rauschens) und so einen möglichen Effekt einer interessierenden unabhängigen Variable auf die abhängige Variable statistisch nachweisen zu können (Erhöhung der Trennschärfe).

Voraussetzungen

Wie bei jedem statistischen Test müssen bei Verwendung der ANCOVA einige Voraussetzungen der Daten erfüllt sein, damit das Testresultat valide ist:

Überlegungen zur Analyse der Trennschärfe

Einerseits wird durch die Kovarianzanalyse die Trennschärfe eines Tests zum Nachweis einer Abhängigkeit der abhängigen von der/den unabhängigen Variable(n) erhöht, da ein Teil der Varianz der Messwerte der abhängigen Variable durch die Kovariable korrigiert wird.

Andererseits wird jedoch die Anzahl der Freiheitsgrade reduziert. Bei Wahl einer Kovariable mit nur sehr geringem Einfluss auf die Varianz der abhängigen Variable reduziert dies die Trennschärfe des Tests.

Einige Details

Mögliche Probleme

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Arthur Linder: Statistische Methoden: Für Naturwissenschafter, Mediziner und Ingenieure S. 220