| ASK Marienthal | |
| Basisdaten | |
|---|---|
| Name | Athletik Sportklub Marienthal |
| Sitz | Gramatneusiedl, Niederösterreich |
| Gründung | 1908 |
| Farben | blau-weiß |
| Präsident | Tibor Schwab |
| ZVR-Zahl | 140241917 |
| Website | ask-marienthal.at |
| Erste Fußballmannschaft | |
| Cheftrainer | Yasin Bakar |
| Spielstätte | Sportplatz Marienthal |
| Plätze | 2000 |
| Liga | 1. Klasse Ost |
| 2025/26 | 13. Platz (Gebietsliga Süd/Südost) |
Der Athletik Sportklub Marienthal, kurz ASK Marienthal, ist ein Fußballverein aus der niederösterreichischen Marktgemeinde Gramatneusiedl. Der Verein gehört dem Niederösterreichischen Fußballverband (NÖFV) an und spielt seit der Saison 2026/27 in der 1. Klasse Ost, der siebthöchsten Spielklasse.
Der ASK Marienthal wurde im Jahre 1908 gegründet und ist damit einer der ältesten noch bestehenden Vereine des Landes. Marienthal fungierte dabei als Werksteam der Arbeiter der Textilfabrik Marienthal, ehe diese 1930 schloss.
In der Saison 1920/21 nahm der Verein erstmals am Niederösterreichischen Cup, dem Vorgänger des heutigen ÖFB-Cups, teil und erreichte dabei das Sechzehntelfinale. In der Saison 1921/22 stieg Marienthal in die 1. Klasse auf, die höchste Spielklasse Niederösterreichs. In der Saison 1923/24 verpasste man als Vizemeister nur knapp den Meistertitel, auf Sieger 1. Wiener Neustädter SC fehlte ein Punkt. 1926 stieg der Verein aus dem niederösterreichischen Oberhaus ab.
Ab 1935 war Marienthal wieder in der Landesliga vertreten. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde der niederösterreichische Fußball in den Wiener Verband eingegliedert, somit war Marienthal ab 1938 in der Wiener Bezirksklasse vertreten. Am Ende der Saison 1940/41 stieg Marienthal aus dieser ab. Damit war die Zeit Marienthals auf höchstem Niveau vorerst vorbei. Nachdem Österreich wieder unabhängig geworden war, trat der Verein ab 1945/46 wieder im niederösterreichischen Unterhaus an.
Es sollte bis 1975 dauern, bis Marienthal in die nunmehr viertklassige niederösterreichische Landesliga zurückkehrte. Dort entwickelte sich Marienthal schnell zum Spitzenteam, in den Saisonen 1976/77 und 1977/78 wurde der Verein jeweils Tabellen-Dritter, das beste Ergebnis seit der Vizemeisterschaft 1924. In der Saison 1985/86 nahm Marienthal erstmals am gesamtösterreichischen ÖFB-Cup teil, in der ersten Hauptrunde scheiterte der Verein in einem Niederösterreich-Duell aber an Regionalligist VfB Mödling. In der Saison 1993/94 qualifizierte sich der Landesligist erneut, abermals war in der ersten Hauptrunde jedoch Endstation, diesmal scheiterte man am gleichklassigen ASK Baumgarten aus dem Burgenland. Die Saison 1995/96 beendete Marienthal in der Landesliga als Vorletzter, womit der Verein nach 21 Jahren aus dem niederösterreichischen Oberhaus abstieg.
Marienthal hielt sich in Folge drei Jahre lang in der fünftklassigen 2. Landesliga, ehe der Verein 1999 gar in die sechstklassige Gebietsliga abstieg. Marienthal verbrachte anschließend neun Jahre in der Gebietsliga, zweimal verpasste der Verein als Vizemeister knapp den Wiederaufstieg. Statt des Aufstiegs folgte aber 2008 Gegenteiliges, der Verein musste in die siebtklassige 1. Klasse absteigen. In der Saison 2013/14 wurde Marienthal Meister der Gruppe Ost und kehrte damit nach sechs Jahren wieder in die Gebietsliga zurück. Nach zwölf Jahren in der Gebietsliga und zweier Vizemeisterschaften (2017 und 2024) stieg Marienthal 2026 wieder in die 1. Klasse ab.