| ASK Stoob | |
| Basisdaten | |
|---|---|
| Name | ASKÖ Stoob |
| Sitz | Stoob, Burgenland |
| Gründung | 1950 |
| Farben | grün-weiß |
| Vorstand | Thomas Jerson (Obmann) |
| ZVR-Zahl | 969695677 |
| Erste Fußballmannschaft | |
| Cheftrainer | Arnold Landauer |
| Spielstätte | Sportplatz Stoob |
| Plätze | 2000 |
| Liga | 1. Klasse Mitte |
| 2025/26 | 12. Platz |
Der ASKÖ Stoob, kurz ASK Stoob, ist ein Fußballverein aus der burgenländischen Marktgemeinde Stoob. Der Verein gehört dem Burgenländischen Fußballverband (BFV) an und spielt seit der Saison 2025/26 in der 1. Klasse Mitte, der sechsthöchsten Spielklasse.
Der ASK Stoob wurde 1949 oder 1950 gegründet. In der Saison 1973/74 sicherte sich der Verein den Meistertitel in der II. Liga Mitte und stieg damit erstmals in die Burgenlandliga auf, die höchste Spielklasse des Landes. Die Debütsaison in der vierthöchsten Spielklasse beendete Stoob als Tabellen-Vorletzter und hielt damit knapp die Klasse. In der Saison 1975/76 verbesserte sich der Verein auf den siebten Endrang. In der Saison 1976/77 wurde das Team dann aber Tabellenletzter und musste in Konsequenz nach drei Jahren wieder aus der Burgenlandliga absteigen.
In der Saison 1995/96 gewann der Fünftligist den Burgenland-Cup und nahm damit in der Folgesaison an der Vorrunde des ÖFB-Cups teil, in der man aber am Regionalligisten ASK Kottingbrunn scheiterte. In der Saison 1996/97 sicherte sich Stoob ein zweites Mal den Meistertitel in der II. Liga und kehrte damit nach 20 Jahren in die Burgenlandliga zurück. Zudem konnte der Titel im Burgenland-Cup verteidigt werden. In der Saison 1997/98 konnte sich der Verein mit einem Vorrunden-Sieg gegen den SC Ostbahn XI auch erstmals für die Hauptrunde des ÖFB-Cups qualifizieren. In der ersten Runde traf Stoob auf den niederösterreichischen Landesligisten ASV Hohenau, den man daheim mit 5:0 klar besiegte. In der zweiten Runde folgte dann ein Duell mit Bundesligist FK Austria Wien, das für den Viertligisten eine knappe 0:1-Niederlage und damit das Aus zur Folge hatte. Die Landesliga-Saison beendete der Aufsteiger als Vizemeister, das bis heute beste Endergebnis der Vereinsgeschichte. Auf Meister FC Deutschkreutz fehlten Stoob vier Punkte.
Umso schlechter lief dann jedoch die Saison 1998/99, der amtierende Vizemeister wurde Vorletzter und musste damit nach zwei Jahren wieder den Gang in die Fünftklassigkeit antreten. Für Stoob ging es in Folge weiter hinab, in der Saison 2004/05 wurde der Verein Letzter in der II. Liga Mitte und war damit ab der Saison 2005/06 nur noch sechstklassig. Der Absteiger konnte sich aber auch in der 1. Klasse nicht halten, direkt in der ersten Saison wurde Stoob Letzter und rutschte damit in die 2. Klasse hinab, die niedrigste Spielklasse des Burgenlandes. In der Saison 2008/09 wurde Stoob gar Tabellenletzter der 2. Klasse Mitte und war damit einer der vier schlechtesten Vereine des Landes. Auch die Saison 2011/12 beendete der Klub als Schlusslicht der untersten Spielstufe.
Völlig gegenteilig verlief dann aber die Saison 2012/13, der Tabellenletzte des Vorjahres sicherte sich überlegen den Meistertitel und kehrte damit nach sieben Jahren in die 1. Klasse zurück. In der 1. Klasse hielt sich der Verein neun Jahre lang, ehe man in der Saison 2021/22 wieder Tabellenletzter wurde und in die 2. Klasse abstieg. Nach drei Spielzeiten in der untersten Liga kehrte Stoob 2025 als Vizemeister wieder in die sechsthöchste Spielklasse zurück.