| ASV Ladenburg | |
|---|---|
| Name | Athletik-Sport-Verein Ladenburg e. V. |
| Gründung | 7. August 1901 in Ladenburg |
| Vereinssitz | Ladenburg, Baden-Württemberg |
| Vorsitzender | Joachim Loose |
| Website | www.asv1901.de |
Der Athletik-Sportverein Ladenburg e. V. ist ein Kraftsportverein in Ladenburg. Er wurde 1901 als Ring- und Stemm-Club Ladenburg gegründet. Den heutigen Namen trägt er seit 1923. Im Laufe seiner Geschichte errangen Sportlerinnen und Sportler sowie Mannschaften des Vereins etliche Siege bei Deutschen Meisterschaften im Tauziehen, Gewichtheben und Ringen.
Gegründet wurde der Ring- und Stemm-Club Ladenburg am 7. August 1901 mit zunächst 22 Mitgliedern.
1913 war der Verein mit nur 62 Mitgliedern zwar immer noch ein relativ kleiner Verein, aber bei einem in Ladenburg stattfindenden nationalen Wettkampf für Mitglieder des Deutschen Reichsverbandes für Athletik der erfolgreichste Verein.
Im Ersten Weltkrieg wurden 26 aktive Mitglieder zum Militärdienst eingezogen, und das Vereinsleben kam zum Erliegen.
Einen Neubeginn gab es 1919 durch gerade noch vier Mitglieder, doch die Anzahl der Mitglieder sollte in den Folgejahren rasch anwachsen. 1923 erfolgte die Umbenennung des Vereins, und schon 1925 hatte man 187 Mitglieder erreicht.
Die politische Gleichschaltung machte 1933 auch vor dem Verein nicht Halt. Durch den Zweiten Weltkrieg war die Vereinsarbeit wieder unmöglich geworden.
Ein Neuaufbau des Vereins erfolgte 1946/47, und 1950 konnte der Verein wieder 162 Mitglieder zählen.
Heute unterhält der Verein Abteilungen für Gewichtheben, Rasenkraftsport, Ringen, Mutter-Kind-Turnen und Tauziehen. Der ASV ist ein anerkannter Stützpunktverein im Programm „Integration durch Sport“.
(Quelle: )
Ehrennadel: Carque, Freund, Heckmann, Helmling, Jahnkuhn, Saroczak, Sauer, Seidel, Stähle und Fritz Schmitt (1959).
Ehrenmitglieder: Carl Benz (1927), Filsinger (1933), Ritter, Georg Lulay (1936), Jakob Sauer (1947), Karl Wolf (1956), Karl Joachim, Reinhold Schulz (1990).
Ehrenvorsitzende: Hermann Müller (1933), Josef Grabenauer (1960), Karl Stähle (1987), Fritz Lackner (2004).