| Film | |
| Titel | AVH: Alien vs. Hunter |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2007 |
| Länge | 89 Minuten |
| Altersfreigabe |
|
| Stab | |
| Regie | Scott Harper |
| Drehbuch | David Michael Latt |
| Produktion | David Michael Latt, David Rimawi |
| Kamera | Mark Atkins |
| Schnitt | Matthew Thornbury |
| Besetzung | |
| |
AVH: Alien vs. Hunter ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2007 von Scott Harper nach einem Drehbuch von David Michael Latt, der auch zusätzlich als Produzent fungierte.
Der Journalist Lee Cussler wird Zeuge eines Absturzes eines UFOs. Sheriff Joel Armstrong nimmt ihn mit zur Unfallstelle. An der Unfallstelle finden sie einen verlassenen Wohnwagen, zumindest glauben sie das. Bei näherer Betrachtung erkennen sie, dass es sich um ein Raumschiff handelt. Plötzlich erscheint vor ihnen ein Alien. Lee kann sich erfolgreich ins Polizeiauto flüchten. Armstrong stellt sich dem Alien zum Kampf und wird dabei getötet. Am Ort des Geschehens taucht Tammy auf und rettet Lee. Wenig später taucht das Alien wieder auf und zerstört das Polizeiauto.
Die beiden fliehen in ein Café. Dort treffen sie auf Hilary, Javier, Figgus und Marcy, die ihrer Geschichte vom abgestürzten UFO und der Gefahr durch ein mörderisches Alien nicht glauben. Daher verlassen sie das Café wieder und stoßen auf den verwundeten Garrison. Dieser berichtet, dass er der einzige Überlebende ist und die anderen Passagiere getötet wurden. Währenddessen erscheint das Alien im Café und tötet Marcy. Zeitgleich trifft ein cyborgartiges humanoides Wesen auf, das sich dem Alien zum Kampf stellt und sich als „Jäger“ bezeichnet. Die Überlebenden fliehen durch die Kanalisation. Sie beschließen Valentine, den ortsansässigen Großwildjäger, darum zu bitten, das Alien zu töten. Doch das Alien ist ihnen auf der Fährte und schafft es, Javier zu töten. Schließlich erreichen sie das Haus von Valentine, in dem er mit seiner Tochter Freckles lebt. Sie bitten um paramilitärische Einheiten. Valentine beschließt, das Alien zu jagen, unterliegt aber in der direkten Konfrontation und kann gerade so fliehen.
Die Überlebenden planen nun die weiteren Schritte. Sie beschließen, die Gruppe in zwei kleinere Gruppen aufzuteilen. Valentine und Lee wollen sich mit der paramilitärischen Einheit treffen, währenddessen Tammy, Hillary, Freckles, Garrison und Figgus versuchen, durch ein Tunnelsystem zu fliehen. Garrison verliert den Anschluss zur Gruppe, verläuft sich im Tunnelsystem und endet als weiteres Opfer des Aliens. Am Ende des Tunnels stoßen die Restlichen auf das Raumschiff des Jägers, in dessen Nähe ein Alien verendet. Sie töten es und bewaffnen sich mit einer Strahlenpistole, die die Aliens aufhalten kann. Der Jäger tötet Marty und schleudert Styles in die Nähe des Aliens, das ihn und Valentine, die versucht, ihn zu retten, tötet.
Die wenigen Überlebenden gruppieren sich und beraten über eine neue Strategie. Sie werden allerdings vom Alien angegriffen und es sterben Figgus, Two Fingers und Freckles. Als das Alien Hillary töten will, setzt Lee die Strahlenpistole gegen das Alien ein und kann es dadurch töten. Während die drei verbliebenen Überlebenden, bestehend aus Lee, Hilary und Tammy, in die Stadt zurückkehren, nimmt der Jäger, zurück auf seinem Raumschiff, seine Maske ab und gibt sich als Mensch von der Erde zu erkennen. Dies ist zwar ein ähnlicher, aber nicht derselbe Planet. Der Film endet mit seiner Bemerkung über die Möglichkeit einer zweiten Jagd.
Es handelt sich um einen Mockbuster zu Aliens vs. Predator 2 aus demselben Jahr. Gedreht wurde in Kalifornien unter anderem am Castaic Lake State Recreation Area, den Asylum Studios in Los Angeles sowie den Laurel Canyon Stages. In den USA erschien der Film am 18. Dezember 2007.
„Im US-amerikanischen Hinterland treffen Aliens und ihre Bekämpfer aufeinander und liefern sich eine finale Abwehrschlacht. Komplett missratener Billig-Horrorfilm, der weit mehr als am geringen Budget an der Talentlosigkeit aller Beteiligten krankt.“
Scott Foy von Dread Central vergab 0,5 von 5 Sternen und nannte den Film „weder unterhaltsam noch spannend noch gruselig, noch so schlecht, dass er schon wieder gut wäre“. Foy berichtete, dass ihm Insider von The Asylum geschrieben und Regisseur Scott Harper für die Probleme des Films verantwortlich gemacht hätten. Der Autor Bryan Senn, der über Filme mit der Jagd als Hauptthema schrieb, bezeichnete den Film als „in jeder Hinsicht absolut miserabel“.
In der Filmkritik auf Badmovies wird der Film aufgrund seiner schwachen Handlung, der schlechten Effekte und der Schauspieler zerrissen. Die „unbekannten Darsteller“ seien „schlicht und ergreifend furchtbar“. Final vergibt er einen von fünf Punkten und spricht von einem stinklangweiligen „Schnarcher aus dem Irrenhaus, der allerdings selbst für Asylum-Verhältnisse extrem schwach inszeniert ist und vor allem bei den FX schwächelt“.
Auf Rotten Tomatoes hat der Film im Popcornmeter, der Zuschauerwertung, eine Wertung von 12 % bei über 500 Bewertungen. In der Internet Movie Database hat der Film bei fast 4000 Stimmenabgaben eine Wertung von 1,5 von 10,0 möglichen Sternen (Stand: Mai 2026).