Adalbert Fuchs OSB (* 12. September 1868 in Landschau, Mähren als Franz Fuchs; † 15. November 1930 in Göttweig) war ein Historiker und von 1923 bis 1930 Abt des Stifts Göttweig.
Fuchs trat 1887 ins Benediktinerstift Göttweig ein, wo er den Ordensnamen Adalbert erhielt und empfing 1892 seine Priesterweihe. Zunächst in der Seelsorge tätig, wurde er 1893/94 außerordentliches Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, von 1894 bis 1901 Professor für Kirchengeschichte an der theologischen Lehranstalt des Stifts und danach Stiftsarchivar. 1903 wurde er an der Universität Wien zum Dr. phil. promoviert. Von 1911 bis 1921 war Fuchs Pfarrer der Gemeinde Hainfeld in Niederösterreich. Von 1922 bis 1923 war er Abtkoadjutor. 1923, nach dem Tod Abt Adalberts I. wurde Fuchs als Adalbert II. zum Abt von Göttweig gewählt. Als Wahlspruch wählte er "Iuste ac constanter". Er verstarb am 15. November 1930.
Er publizierte über die Göttweiger Urkundensammlung und Briefe an den Feldmarschall Raimund Montecuccoli 1659/60. Er war korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| Adalbert I. Dungel | Abt von Stift Göttweig 1923–1930 | Hartmann II. Strohsacker |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fuchs, Adalbert |
| ALTERNATIVNAMEN | Fuchs, Adalbert II.; Fuchs, Franz (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Abt |
| GEBURTSDATUM | 12. September 1868 |
| GEBURTSORT | Landschau, Mähren |
| STERBEDATUM | 15. November 1930 |
| STERBEORT | Göttweig |