| Adam A500 | |
|---|---|
| Typ | Geschäftsreiseflugzeug |
| Entwurfsland | |
| Hersteller | Adam Aircraft Industries |
| Erstflug | 11. Juli 2002 |
| Indienststellung | November 2005 |
| Produktionszeit | 2002–2007 |
| Stückzahl | mind. 7 |
Die Adam A500 ist ein sechssitziges, zweimotoriges Geschäftsreiseflugzeug des US-amerikanischen Herstellers Adam Aircraft Industries.
Das Flugzeug basiert auf der Adam M-309. Der Erstflug des Prototyps erfolgte am 11. Juli 2002. Der zweite Prototyp flog Anfang 2003 erstmals. Am 11. Mai 2005 erhielt das Muster die Zulassung durch die FAA. Zum damaligen Zeitpunkt lagen nach Unternehmensangaben mehr als 65 Bestellungen vor. Im November 2005 wurde die erste Maschine ausgeliefert.
Bis zur Insolvenz des Herstellers im Februar 2008 waren sieben A500 ausgeliefert worden. Im April 2008 übernahm die von russischen Investoren getragene AAI Acquisitions Vermögenswerte von Adam Aircraft für zehn Millionen US-Dollar. Das Unternehmen konzentrierte sich auf die Zulassung der Adam A700. Die Zukunft der A500 blieb zunächst offen.
In der Folge entstanden für die A500-Betreiber Schwierigkeiten bei der Ersatzteilversorgung und Instandhaltung. So war im August 2008 ein Flugzeug deshalb stillgelegt. Mehrere Eigentümer gründeten die A500 Owners Association.
Nach eigenen Angaben erwarb Triton Aerospace im Juli 2009 die verbliebenen Werkzeuge, Bauteile, Vermögenswerte und geistigen Eigentumsrechte von Adam Aircraft. Im April 2011 stellte Triton Pläne für eine überarbeitete A500 vor. Vorgesehen waren eine Gewichtsreduzierung um etwa 360 bis 450 Kilogramm sowie Turbopropvarianten mit einem oder mehreren Triebwerken. Die einmotorige Ausführung sollte einen Heckmotor mit Druckpropeller erhalten. Für die überarbeitete Konstruktion war eine erneute Zulassung vorgesehen. Nach damaliger Planung sollte innerhalb von zwei Jahren ein Prototyp entstehen.
Eine Adam A500 wird im Spielfilm Miami Vice gezeigt.