
Adam Curtis (* 26. Mai 1955 in Dartford, Kent) ist ein britischer Dokumentarfilmer. Seine Filme, bei denen er zumeist selbst als Sprecher zu hören ist, und die darin aufgestellten Thesen werden vielfach und oftmals auch kontrovers diskutiert.
Curtis studierte Humanwissenschaften an der University of Oxford und schloss sein Studium mit einem Bachelor ab. Anschließend begann er eine Promotionsarbeit und war als Dozent der Politikwissenschaft tätig, brach seine Doktorarbeit allerdings ab und wandte sich seiner Fernsehkarriere zu. Er bewarb sich bei der BBC, für die er erste kurze Filmbeiträge drehte, etwa für das Magazin That’s Life!, bevor er sich ersten größeren Dokumentarfilmprojekten widmete. Seine enge Arbeitsbeziehung zu der BBC dauert bis heute an, seine Filme wurden bislang alle von dem Fernsehsender produziert.
Curtis’ Dokumentarfilme und -serien Pandoras Box (1992), The Mayfair Set (2000) und The Power of Nightmares (2004) wurden alle mit einem British Academy Film Award ausgezeichnet. Auch Curtis selbst erhielt mehrere Auszeichnungen: 2005 den Golden Gate Persistence of Vision Award beim San Francisco International Film Festival, 2006 den Alan-Clarke-Preis bei den BAFTA und 2009 den Inspiration Award beim Sheffield International Documentary Festival.
Curtis betreibt auf der Webseite der BBC den Blog The Medium and the Message.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Curtis, Adam |
| KURZBESCHREIBUNG | britischer Dokumentarfilmer |
| GEBURTSDATUM | 26. Mai 1955 |
| GEBURTSORT | Dartford, Kent |