| Itemanalyse |
|---|
| Trennschärfe (Statistik) Itemschwierigkeit |
| Testgütekriterien |
| Objektivität (Testtheorie) Reliabilität Validität Normierung (Psychologische Diagnostik) Utilität (Diagnostik) Testökonomie |
Bei der Adaptation eines psychologischen Tests an eine andere Kultur muss der Test zusätzlich zur Übersetzung in eine andere Sprache auch hinsichtlich seiner Testgütekriterien neu überprüft und neu normiert werden. Diese Qualitätssicherung in der Psychologischen Diagnostik ist notwendig, weil die Bedeutungen von Formulierungen und Symbolen ebenso wie die Verteilungen statistischer Kennwerte in verschiedenen Kulturen voneinander abweichen können. Von der International Test Commission (ITC) wurde für diesen Prozess eine Richtlinie veröffentlicht, die im Jahr 2000 noch den Titel „Test Translation and Adaptation Guidelines“ (TTAG) trug und später im Jahr 2001 nur noch „Test Adaptation Guidelines“ (TAG) genannt wurde. Die TAG wurden bereits für bedeutsame Studien wie die Third International Mathematics and Science Study (TIMSS) und die PISA-Studien eingesetzt.
Das Ziel einer Adaptation ist, dass ein Test, der in eine andere Sprache übersetzt oder an eine andere Kultur angepasst wurde, einen Aspekt in zwei oder mehr Kulturen gleichermaßen erfasst, also im Sinne von Geisinger (2003) äquivalent sind. Dabei lassen sich nach Geisinger vier Arten der Äquivalenz unterscheiden:
Die Test Adaptation Guidelines bestehen aus vier Sektionen: