Adele Schlombs

Adele Schlombs (2012)

Adele Schlombs (* 1956) ist eine deutsche Sinologin, Kunsthistorikerin und ehemalige Museumsdirektorin.

Werdegang

Adele Schlombs, eine von fünf Töchtern des Architekten und Kölner Erzdiözesanbaumeisters Wilhelm Schlombs (1920–1993), studierte Sinologie, ostasiatische und europäische Kunstgeschichte sowie Vergleichende Religionswissenschaft an den Universitäten in Köln und Heidelberg sowie von 1977 bis 1978 in Taiwan und von 1984 bis 1987 an der Universität Kyōto. 1989 wurde sie mit einer Dissertation zu einem exzentrischen Mönchskalligrafen des 9. Jahrhunderts in Heidelberg promoviert.

Von 1991 bis Ende Oktober 2022 war sie in der Nachfolge von Roger Goepper (1925–2011) Direktorin des Museums für Ostasiatische Kunst der Stadt Köln. Sie hat sich insbesondere mit dem Bestand des Museums beschäftigt, zahlreiche Bestandskataloge herausgegeben und Sonderausstellungen organisiert. Die Digitalisierung und die Pflege der Bilddatenbanken lagen ihr besonders am Herzen. Nach 32 Jahren verabschiedete sich Adele Schlombs im Oktober 2022 mit der Sonderausstellung Horizonte. Qiu Shihua | Leiko Ikemura | Kimsooja | Evelyn Taocheng Wang | Yu Duan von der Direktion.

Publikationen (Auswahl)

Commons: Adele Schlombs – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Kölner Stadt-Anzeiger Kultur vom 20. Oktober 2022: Museum für Ostasiatische Kunst Fünf Künstler an den Grenzen der bekannten Welt, von Michael Kohler, abgerufen am 13. November 2022
  2. ↑ Kultura extra Interview vom 14. Dezember 2018: Adele Schlombs: Über die Vergangenheit und Zukunft des Museums für Ostasiatische Kunst in Köln, Interviewerin Helga Fitzner, abgerufen am 15. Oktober 2022.
Personendaten
NAME Schlombs, Adele
KURZBESCHREIBUNG deutsche Kunsthistorikerin, Sinologin und Museumsdirektorin
GEBURTSDATUM 1956