Adolf Gaspari (* in Wien; † ) war ein hochrangiger Offizier des Österreichischen Bundesheeres, der im Laufe seiner militärischen Dienstzeit in der Zweiten Republik den höchsten Dienstgrad des Generals erreichte.
Adolf Gaspari absolvierte die operative Ausbildung für den Generalstabsdienst und war in der Aufbauphase des Bundesheeres nach dem Staatsvertrag von 1955 maßgeblich in der Ausbildung tätig. In der Anfangszeit der Theresianischen Militärakademie am Standort Enns wirkte er im Dienstgrad eines Majors des Generalstabs (MjrdG) gemeinsam mit Paul Wimmer im Bereich des Stabsdienstes als Lehrer für die angehenden Offiziere.
Im weiteren Verlauf seiner Karriere übernahm er bedeutende Führungsaufgaben im Bereich der Brigaden. Im Jahr 1966 wurde er im Dienstgrad eines Obersts des Generalstabs (Obst dG) mit der Führung der 3. Panzergrenadierbrigade (Mautern an der Donau) betraut.
Neben seinen regulären Truppen- und Stabsfunktionen engagierte sich Gaspari stark in der militärischen Weiterbildung außerhalb des aktiven Dienstes. Auf Einladung des Bundesministeriums für Landesverteidigung hielt er im Rahmen der Österreichischen Offiziersgesellschaft (ÖOG) richtungsweisende Vorträge, wie beispielsweise zum Thema „Die Rolle der Offiziersgesellschaften bei der Durchführung der Freiwilligen militärischen Fortbildung von Reserveoffizieren“.
Gaspari gehörte zu jener Spitzengruppe von Offizieren, die in der Phase zwischen 1956 und 1980 eine Generalsfunktion innerhalb des Bundesheeres bekleideten. Er schied im höchsten Dienstgrad des Generals aus dem aktiven Dienst aus.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gaspari, Adolf |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer General |
| GEBURTSDATUM | 20. Jahrhundert |
| GEBURTSORT | Wien |
| STERBEDATUM | 20. Jahrhundert oder 21. Jahrhundert |