Adolf Hasenclever

Adolf Hasenclever (* 2. Oktober 1875 in Remscheid-Ehringhausen; † 29. April 1938 in Göttingen) war ein deutscher Historiker und Hochschullehrer.

Leben und Wirken

Adolf Hasenclever studierte ab 1896 Geschichte an der Universität Bonn und der Universität Berlin. Er war seit 1896 Mitglied des Corps Hansea Bonn. In Berlin promovierte er 1901 bei Max Lenz zum Dr. phil. Bereits 1906 konnte er sich an der Universität Halle/S. habilitieren. Längere Zeit lehrte er dort und wurde 1922 zum außerordentlichen Professor ernannt. Während des Ersten Weltkriegs leistete er Kriegsdienst als Soldat. Im Jahre 1929 nahm er noch einen Ruf auf einen Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Göttingen an.

Neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit unternahm Hasenclever zahlreiche Studienreisen nach Nord- und Mittelamerika, vor allem aber in den Vorderen Orient. Ein Ergebnis dieser Reisen ist seine umfangreiche "Geschichte Ägyptens im 19. Jahrhundert".

Adolf Hasenclever veröffentlichte vor allem über den Schmalkaldischen Bund bzw. dem Schmalkaldischen Krieg.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Adolf Hasenclever. In: Catalogus Professorum Halensis (abgerufen am 26. November 2025); Hasenclever, Adolf. In: Wolfgang Weber: Biographisches Lexikon zur Geschichtswissenschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Lehrstuhlinhaber für Geschichte von den Anfängen des Faches bis 1970. 2. Aufl. Lang, Frankfurt/M. 1987, S. 207, ISBN 3-8204-1051-1.
  2. ↑ Kösener Corpslisten 1960, 11, 333
Personendaten
NAME Hasenclever, Adolf
KURZBESCHREIBUNG deutscher Historiker und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 2. Oktober 1875
GEBURTSORT Remscheid-Ehringhausen
STERBEDATUM 29. April 1938
STERBEORT Göttingen