Adolf Heizmann (* 20. September 1911 in Thalwil bei Zürich; † 21. Mai 2002 in Basel), reformiert, war ein Schweizer Lehrer und Schriftsteller.
Adolf Heizmann verbrachte seine frühen Jugendjahre in Thalwil, Davos und Horgen. Die Familie übersiedelte 1918 in die Stadt Basel. Der gebürtige Thalwiler besuchte die Primar-, Real- und Oberrealschule in Basel, anschliessend das Lehrerseminar Schiers, bevor er 1931 das Glarner Lehrerdiplom erwarb. Von 1939 bis 1945 leistete er Aktivdienst in der Schweizer Armee. Heizmann hatte bis zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand 1972 eine Lehrerstelle für entwicklungsgehemmte Kinder in Basel inne, zusätzlich unterrichtete er dort bis 1962 an der Mädchensekundarschule. Nach seiner Pensionierung lebte er in Allschwil. Der seit 1994 verwitwete zweifache Vater verstarb 2002 90-jährig in Basel.
Adolf Heizmann trat als Verfasser von Romanen, Novellen, Hörspielen, Theaterstücken, schweizerischen Mundartwerken, Lyrik sowie insbesondere von Jugendbüchern hervor. Er wurde 1955 mit dem Anerkennungspreis des Schweizerischen Jugendschriftenwerkes (SJW), 1956 mit dem Jugendbuchpreis der Basler Schulsynode für das Buch Hendrik und seine Freunde sowie 1976 mit der Ehrenmitgliedschaft der Schweizerischen Heilpädagogischen Gesellschaft ausgezeichnet. Sein Nachlass befindet sich in der Universitätsbibliothek Basel.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Heizmann, Adolf |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Lehrer und Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 20. September 1911 |
| GEBURTSORT | Thalwil bei Zürich |
| STERBEDATUM | 21. Mai 2002 |
| STERBEORT | Basel |