Adolf Lallinger (* 30. November 1897 in Augsburg; † 8. Dezember 1955 in München) war ein deutscher Schauspieler. Er wurde als Theaterschauspieler am Bayerischen Staatsschauspiel bekannt.
Adolf Lallinger begann seine Bühnenlaufbahn bei der „Holtorf-Truppe“ in Heide und am Stadttheater Landshut. Ab den 1920er Jahren war er über drei Jahrzehnte als „viel verwendbarer“ Schauspieler fest am Bayerischen Staatsschauspiel engagiert. In der Spielzeit 1926/27 wird er am Bayerischen Staatsschauspiel in der „Abteilung für kleine Rollen und Komparserie“ als Schauspieler aufgeführt. In der Spielzeit 1928/29 wirkte er am Bayerischen Staatsschauspiel in einer Studio-Aufführung der „Jungen Bühne“ in der Uraufführung des Schauspiels Werlhof von Hans Kaempfer mit. 1933 spielte er am Residenztheater München den Hauser im NS-Propagandastück Schlageter.
Er trat auch in Film und Fernsehen in Erscheinung. 1922 war er unter Otto Linnekogel in dem Spielfilm Die Talfahrt des Severin Hoyer zu sehen. 1933 spielte er in Franz Seitz seniors Propagandafilm S.A. Mann Brand die Rolle des Kommunisten Ludwig.
Als Sprecher wirkte er in Rundfunksendungen des Bayerischen Rundfunks und des Reichssenders München mit.
Im Deutschen Bühnen-Jahrbuch 1948 wird sein Wohnsitz im Münchner Stadtteil Schwabing-West (Habsburgerstr. 3) angegeben. Adolf Lallinger war mit der Schauspielerin Nora Minor verheiratet. Er starb im Dezember 1955 im Alter von 58 Jahren in einem Krankenhaus in München.
(Anmerkung:)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lallinger, Adolf |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler |
| GEBURTSDATUM | 30. November 1897 |
| GEBURTSORT | Augsburg |
| STERBEDATUM | 8. Dezember 1955 |
| STERBEORT | München |