Adolf Lallinger begann seine Bühnenlaufbahn bei der „Holtorf-Truppe“ in Heide und am Stadttheater Landshut. Ab den 1920er Jahren war er über drei Jahrzehnte als „viel verwendbarer“ Schauspieler fest am Bayerischen Staatsschauspiel engagiert. In der Spielzeit 1926/27 wird er am Bayerischen Staatsschauspiel in der „Abteilung für kleine Rollen und Komparserie“ als Schauspieler aufgeführt. In der Spielzeit 1928/29 wirkte er am Bayerischen Staatsschauspiel in einer Studio-Aufführung der „Jungen Bühne“ in der Uraufführung des Schauspiels Werlhof von Hans Kaempfer mit. 1933 spielte er am Residenztheater München den Hauser im NS-Propagandastück Schlageter.
Im Deutschen Bühnen-Jahrbuch 1948 wird sein Wohnsitz im Münchner Stadtteil Schwabing-West (Habsburgerstr. 3) angegeben. Adolf Lallinger war mit der Schauspielerin Nora Minor verheiratet. Er starb im Dezember 1955 im Alter von 58 Jahren in einem Krankenhaus in München.
↑Die Talfahrt des Severin Hoyer. Besetzung. In: Paderborner Anzeiger. Ausgabe vom 12. Januar 1924, Seite 4. Abgerufen am 17. November 2024
↑SA-Mann Brand in den „Alhambra“-Lichtspielen. Besetzung. In: Hagenkreuzbanner. NS-Tageszeitung für Mannheim und Nordbaden. Ausgabe vom 17. Juni 1933, Seite 6. Abgerufen am 17. November 2024
↑...dann spielten sie wieder. Das Bayerische Staatsschauspiel 1946–1986. Dokumentation. Verzeichnis der Premieren. Seite 159–197. München 1986. ISBN 3-765-42059-X
↑Die Angaben beziehen sich auf die Premiere in der jeweiligen Spielzeit, und auf das Theater, in dem die Produktion zuerst gezeigt wurde. Teilweise wurden Stücke auch an andere Spielorte übernommen.
↑Um das Menschenrecht. Besetzung. In: Saale-Zeitung. Ausgabe vom 13. März 1935, Seite 4. Abgerufen am 17. November 2024