Adolf Neeff (* 6. März 1871 in Bietigheim, Württemberg; † 24. Mai 1942 in Leutkirch im Allgäu) war ein deutscher Jurist und Schriftsteller.
Adolf Neeff studierte Rechtswissenschaft an den Universitäten Tübingen und Berlin. In Tübingen wurde er 1893 Mitglied der Verbindung Normannia (1934–1935 Burschenschaft Normannia Tübingen in der DB). 1900 promovierte er an der Universität Tübingen zum Dr. jur. Anschließend wirkte er als Rechtsanwalt in Vaihingen an der Enz. Daneben verfasste er Anekdotensammlungen und Rätselbücher, die alle während des Ersten Weltkriegs in der vom Verlag der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart in großer Auflage herausgegebenen Reihe „Deutsche Soldatenbüchlein“ weite Verbreitung fanden. Ebenso war er seit seiner Dissertation eng mit dem Verlag J. F. Steinkopf verbunden. Nach 1918 wurden seine Bücher meist vom evangelischen Stuttgarter Quell-Verlag publiziert. Neeff fungierte außerdem als Herausgeber populärer Klassikerausgaben.
Sein Buch „Kämpfer, ein Buch von der Treue“, in dem er etwa Leo Schlageter und Horst Wessel verehrte, kam nach 1945 auf die Liste der auszusondernden Literatur. Mehrere von Neeffs Heften und Büchern erschienen in weiteren Auflagen, doch lässt sich dies mangels Sekundärliteratur nicht mehr exakt erschließen.
Adolf Neeff war der Sohn von Carl Neeff (1836–1921), Stadtpfarrer an der Hospitalkirche in Stuttgart und Professor an der dortigen Oberrealschule. Adolf Neeffs Mutter war Martha Neeff geb. Werner (1842–1919). Adolf Neeff blieb zeitlebens ledig, hatte jedoch sieben erwachsen gewordene Geschwister, vier Brüder und drei Schwestern.
| Personendaten | |
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| NAME | Neeff, Adolf |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist und Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 6. März 1871 |
| GEBURTSORT | Bietigheim, Württemberg |
| STERBEDATUM | 24. Mai 1942 |
| STERBEORT | Leutkirch im Allgäu |