Adolf Olberg

Adolf Olberg (* 11. März 1894 in Ibenhorst, Ostpreußen; † 26. Februar 1957 in Göttingen) war ein deutscher Forstwissenschaftler. Er war von 1927 bis 1939 sowie von 1942 bis 1945 der Verwalter der Lehrförsterei in Chorin. Ebenfalls lehrte er als Honorarprofessor an der Höheren Forstlehranstalt in Eberswalde.

Adolf Olberg lehrte als ordentlicher Professor an der Forstlichen Hochschule Hannoversch Münden und leitete auch das Institut für Waldbau-Technik in Göttingen.

Olberg beantragte am 3. Februar 1940 die Aufnahme in die NSDAP und wurde zum 1. März desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.555.715). Zudem war er Mitglied der NS-Volkswohlfahrt, des NS-Dozentenbunds und des Reichsbunds der Deutschen Beamten. In seinem Spruchkammerverfahren im August 1949 wurde er in Kategorie V „Entlasteter“ eingestuft.

Einzelnachweise

  1. ↑ Deutsche Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin: Archiv für Forstwesen, Band 7, S. 83.
  2. ↑ Institut für Länderkunde: Um Eberswalde, Chorin und den Werbellinsee, S. 277.
  3. ↑ Schweizerischer Forstverein: Schweizerische Zeitschrift für Forstwesen: Journal forestier suisse, Band 148, S. 100.
  4. ↑ Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/31190625
  5. ↑ Peter-Michael Steinsiek: Die Forstliche Fakultät der Universität Göttingen im Nationalsozialismus. 2015, S. 252.
Personendaten
NAME Olberg, Adolf
KURZBESCHREIBUNG deutscher Forstwissenschaftler
GEBURTSDATUM 11. März 1894
GEBURTSORT Ibenhorst, Ostpreußen
STERBEDATUM 26. Februar 1957
STERBEORT Göttingen