Adolf Sautter

Adolf Sautter (* 30. Oktober 1872 in Pforzheim; † 6. März 1956 in Pforzheim) war ein deutscher Bildhauer.

Leben

Adolf Sautter besuchte zur Vorbereitung auf das Lehramt ab dem 14. Lebensjahr die Präparandenanstalt in Gengenbach und begann 1892 als Unterlehrer in Donaueschingen. Bezeugt ist, dass er zum Nebenerwerb als Kirchenorganist und Turnlehrer arbeitete. 1894 kündigte er seine Stelle und begann ein Studium zum Zeichenlehrer an der Badischen Kunstgewerbeschule Pforzheim. Er wechselte später an die Kunstgewerbeschule Karlsruhe, wo er u. a. bei Hermann Volz und Max Laeuger studierte. Ein Studienaufenthalt führte ihn in dieser Zeit auch nach Paris.

Ab März 1899 hatte er an der Kunstgewerbeschule Pforzheim die Stelle eines Lehrers für Zeichnen und Modellieren inne; im Jahre 1906 erfolgte die Ernennung zum Professor. Er ließ sich kurz darauf für ein Jahr beurlauben und unternahm eine Studienreise nach Italien.

1935 beendete er seine Laufbahn.

Werke (Auswahl)

Sautter schuf zahlreiche Grabsteine und Denkmale sowie Plastiken an Kirchengebäuden. Die Bedeutung Sautters blieb jedoch auf seine Wirkungsstätten, Pforzheim und Karlsruhe, beschränkt. Zu seinen bekannten Werken gehören:

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Christoph Timm: Pforzheim. Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Pforzheim 2004, ISBN 3-89735-221-4.
  2. ↑ Anett Beckmann: Mentalitätsgeschichtliche und ästhetische Untersuchungen der Grabmalsplastik des Karlsruher Hauptfriedhofes. Universitätsverlag, Karlsruhe 2006, ISBN 3-86644-032-4, S. 166.
  3. ↑ Bronzeabguss der Büste Fritz Schwerdt
  4. ↑ Skulpturenweg Pforzheim-Würm
Personendaten
NAME Sautter, Adolf
KURZBESCHREIBUNG deutscher Bildhauer
GEBURTSDATUM 30. Oktober 1872
GEBURTSORT Pforzheim
STERBEDATUM 6. März 1956
STERBEORT Pforzheim