Adolph Northen, auch Adolf Northen, Adolf Northern, Adolph Northern oder Ziegler (* 6. November 1828 in Münden im Königreich Hannover; † 28. Mai 1876 in Düsseldorf), war ein deutscher Historien- und Genremaler der Düsseldorfer Schule.
Von 1847 bis 1851 studierte Northen an der Kunstakademie Düsseldorf Malerei, nachdem er einige Zeit die Polytechnische Schule in Hannover besucht hatte, um nach dem Wunsch seines Vaters, eines Rentmeisters in Hannoversch Münden, Architekt zu werden. An der Düsseldorfer Akademie waren Karl Ferdinand Sohn, Rudolf Wiegmann und Theodor Hildebrandt seine Lehrer. Mit einem eigenen Atelier ließ er sich dauerhaft in Düsseldorf nieder, wo er als Gründungsmitglied dem Künstlerverein Malkasten angehörte, und profilierte sich insbesondere als Schlachtenmaler, wobei er sich durch Realismus auszeichnete. Zu seinen Kunden zählte König Ernst August I. von Hannover. Ein ihm vom hannoverschen Hof angebotenes Stipendium zu einem Studium in Paris bei Horace Vernet schlug er aus. Als Kriegsmaler nahm er an dem Deutsch-Dänischen Krieg, am Deutschen Krieg und am Deutsch-Französischen Krieg teil.
In seinen späten Lebensjahren kränkelte Northen. Auch war sein Lebensende durch materielle Not gekennzeichnet. Sein Grab auf dem Golzheimer Friedhof ist verschollen. Ein Selbstbildnis Northens von 1850 ist im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover, wo auch noch einige seiner Schlachtengemälde hängen, erhalten, jedoch ein früheres Selbstbildnis ist im Original verbrannt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Northen, Adolph |
| ALTERNATIVNAMEN | Northen, Adolf; Northern, Adolf; Northern, Adolph |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler |
| GEBURTSDATUM | 6. November 1828 |
| GEBURTSORT | Münden bei Hannover |
| STERBEDATUM | 28. Mai 1876 |
| STERBEORT | Düsseldorf |