
Adolphe Muller (* 1. März 1936 in Gasperich (Stadt Luxemburg); † 30. Dezember 2018 ebenda) war ein luxemburgischer Geologe und Hochschullehrer an der RWTH Aachen.
Nach seinem Schulabschluss 1956 am Lycée de garçons de Luxembourg studierte Adolphe Muller Geologie in Aachen, Tübingen und Freiburg im Breisgau. Seinen Abschluss als Diplomgeologe erhielt er 1961 an der RWTH Aachen, wo er auch 1968 mit der Dissertation Die Mergel und Kalke von Strassen: eine stratigraphische Studie zur Ausbildung des Sinémurien s. str. in Luxemburg promoviert wurde. Ab 1970/71 lehrte er Einführungskurse im Fach Geologie (Cours supérieurs) an der Universität Luxemburg. 1978/79 vertrat er den Lehrstuhl für Geologie an der Universität des Saarlandes.
Seine akademische Karriere war eng mit der RWTH Aachen verbunden, wo er sich 1973 habilitierte und seit 1974 Dozent war. 1977 wurde er zum apl. Professor und 1980 erhielt er die Professur für Allgemeine und Historische Geologie. Die Pensionierung erfolgte im Jahre 2001. Schwerpunkte seiner Forschungstätigkeit waren das Karbon des Rheinlandes und das Mesozoikum von Luxemburg und Lothringen.
Gemeinsam mit Simone Guérin-Franiatte verfasste er die Erstbeschreibung des Ammoniten Caloceras luxemburgense.
Adolphe Mullers jüngerer Bruder ist der Forstingenieur Frantz Charles Muller.
| Personendaten | |
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| NAME | Muller, Adolphe |
| KURZBESCHREIBUNG | luxemburgischer Geologe |
| GEBURTSDATUM | 1. März 1936 |
| GEBURTSORT | Gasperich |
| STERBEDATUM | 30. Dezember 2018 |
| STERBEORT | Gasperich |