Hans Adrian von Braunbehrens (* 1. Juni 1934 in Hamburg) ist ein deutscher Philologe, der sich als Hebelforscher und Herausgeber der historisch-kritischen Ausgabe der sämtlichen Schriften Johann Peter Hebels einen Namen machte.
Braunbehrens wurde als zweiter Sohn des Freiburger Röntgenologen Hans von Braunbehrens (1901–1983) und dessen Frau Gerda, geb. von Bültzingslöwen geboren. Er besuchte die Reformschule Birklehof, dort freundete er sich mit seinem Klassenkameraden Karl-Heinz Bohrer an, der ihn in seinem Erzählband Granatsplitter (2012) porträtierte. Anschließend studierte er Volkswirtschaftslehre in Heidelberg und Freiburg sowie Politische Wissenschaft bei Dolf Sternberger in Heidelberg. Er lebt als Privatgelehrter in Heidelberg. Braunbehrens war Gründungsmitglied des Instituts für Textkritik Heidelberg.
Er ist Anteilseigner der Krauss-Maffei Wegmann, von 1983 bis 2009 war er dort Aufsichtsratsmitglied. Der Musikwissenschaftler Volkmar Braunbehrens und der Maler Burkhart Braunbehrens sind seine Brüder.
als Herausgeber
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Braunbehrens, Adrian |
| ALTERNATIVNAMEN | Braunbehrens, Adrian von |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Philologe |
| GEBURTSDATUM | 1. Juni 1934 |
| GEBURTSORT | Freiburg im Breisgau oder Hamburg |