| African Sketchbook | ||||
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| Studioalbum von Dollar Brand Xahuri / Abdullah Ibrahim | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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Format(e) |
LP, CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
14 | |||
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45:58 | ||||
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Besetzung |
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Studio(s) |
Bern | |||
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African Sketchbook ist ein Musikalbum von Dollar Brand Xahuri (Abdullah Ibrahim). Die am 16. Mai 1969 in Bern entstandenen Aufnahmen erschienen 1973 als Langspielplatte, 1993 als Compact Disc auf Enja.
Ursprünglich wurde die Solo-Session des Pianisten Dollar Brand (der sich später Abdullah Ibrahim nannte) für den Schweizer Rundfunk produziert; sie wurde am 24. Juni 1969 unter dem Titel „South African Sketchbook“ ausgestrahlt. „Krotoa“ ist auch als „Gogga“; „Machopi“ auch unter dem Titel „Release – Voodoo Nights“ bekannt.
Die Kompositionen stammen von Abdullah Ibrahim.

Brian Olewnick verlieh dem Album in Allmusic viereinhalb Sterne und schrieb, „African Sketchbook“ sei ein hervorragendes Beispiel für die Art von Solokonzerten, die Abdullah Ibrahim (damals bekannt als Dollar Brand) zu Beginn seiner Karriere gab. Es seien lange, durchgehende Veranstaltungen gewesen, bei denen Stücke aneinandergereiht wurden – manchmal wiederholt, manchmal mit Einlagen von Thelonious Monk oder Duke Ellington – und die stets äußerst kreativ und bewegend waren. Oft habe er die Abende mit einer Komposition für Flöte eingeleitet, wie es auch hier bei dem wunderschönen „Air“ der Fall se. Danach folge eine Welle von Stücken nach der anderen. Einige seien rhythmisch treibende Nummern, bei denen Ibrahim mit der linken Hand aus vollem Herzen improvisiere, während er mit der rechten geschickt Aspekte Südafrikas heraufbeschwöre. Die Lieder hätten meist eine Grundlage, die westlichen Zuhörern gospelartig erscheinen mag, während es in Wirklichkeit der Gospel sei, der eben diese afrikanischen Wurzeln aufweise. Andere Stücke würden Anklänge an die europäische klassische Musik des 20. Jahrhunderts aufweisen, und manche, wie „Sadness“, seien schlichtweg atemberaubend schön. Wenn das Album mit einer Wiederholung des beschwörenden „Salaam – Peace – Hamba Kahle“ ende, habe man tatsächlich das Gefühl, „eine rasante Reise durch einen kleinen Teil Afrikas unternommen zu haben“. Die Aufnahmequalität lasse zwar ein wenig zu wünschen übrig, doch die wunderbare Musik mache dies mehr als wett.
Dollar Brands Solokonzerte würden meist zu einer einzigen langen Darbietung verschmelzen, auch wenn er von einer Komposition oder Improvisation zur nächsten übergeht, meint Michael J. West in JazzTimes. Man müsse ein komplettes Set erleben, um zu hören, wie er einen Spannungsbogen darüber schaffe. Im Fall von African Sketchbook aus dem Jahr 1969 beginne und ende dieser Bogen mit der übernatürlichen Ruhe von „Salaam – Peace – Hamba Kahle“. Wie der Titel schon andeute, sei das Stück kurz nach Brands Konversion zum Islam entstanden. Die Stücke zwischen diesen beiden Eckpunkten seien oft angespannt und emotional intensiv, doch „Salaam – Peace – Hamba Kahle“ würde auf den neuen, friedlichen Mittelpunkt hindeuten, den Brands spirituelle Bekehrung in sein Leben und sein Bewusstsein gebracht hätte. Es sei zudem ein Einblick in jene melodische Zärtlichkeit, die in den kommenden Jahren zum Hauptmerkmal seiner Ästhetik werden sollte.