Agnes Blänsdorf

Agnes Elisabeth Blänsdorf geb. Wurmbach (* 28. April 1940 in Löningen; † 14. Januar 2016 in Kiel) war eine deutsche Historikerin.

Leben

Nach ihrer Reifeprüfung an der Liebfrauenschule Cloppenburg (Niedersachsen) im Jahre 1959 studierte Agnes Blänsdorf Geschichte und Romanistik an den Universitäten Münster, Würzburg, Paris und Kiel. 1974 promovierte sie bei Karl Dietrich Erdmann an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Von 1968 bis 1971 war sie Mitarbeiterin von Karl Dietrich Erdmann bei der Herausgabe der Tagebücher von Kurt Riezler, einem engen Vertrauten des Reichskanzlers Theobald von Bethmann Hollweg, die 1972 im Druck erschienen. Von 1974 bis 1979 arbeitete sie als wissenschaftliche Assistentin bzw. enge Mitarbeiterin von Karl Dietrich Erdmann am Historischen Seminar der Universität Kiel. Anschließend war sie als Historikerin freiberuflich tätig und beschäftigte sich vor allem mit Themen aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Im Mittelpunkt ihrer engen Zusammenarbeit mit Karl Dietrich Erdmann stand vor allem seine Erarbeitung der 9. Auflage der Bände 18 bis 22 („Die Zeit der Weltkriege“) des „Handbuch der deutschen Geschichte“ (Gründungsherausgeber: Bruno Gebhardt), die erstmals in den Jahren von 1973 bis 1978 erschienen und mehrfach nachgedruckt wurden.

Ihr Bruder war der Anglist Hubert Wurmbach.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Eigener Lebenslauf in der an der Dissertation Universität Kiel.
Personendaten
NAME Blänsdorf, Agnes
ALTERNATIVNAMEN Blänsdorf, Agnes Elisabeth (vollständiger Name); Wurmbach, Agnes (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG deutsche Historikerin
GEBURTSDATUM 28. April 1940
GEBURTSORT Löningen
STERBEDATUM 14. Januar 2016
STERBEORT Kiel