Agnieszka Lessmann (* 30. August 1964 in Łódź, Polen) ist eine deutsche Schriftstellerin.
Agnieszka Lessmann wuchs in Polen, Israel und Deutschland auf. Während ihres Studiums der Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft und Italianistik in Köln war sie Mitglied der Kölner Autorenwerkstatt. Zeitgleich begann sie als Hörspiel- und Feature-Autorin und Kulturjournalistin für verschiedene Rundfunkanstalten (u. a. Radio Bremen, Bayerischer Rundfunk, WDR, SWR, DLF) und Tageszeitungen (u. a. Süddeutsche Zeitung, Kölner Stadt-Anzeiger, Frankfurter Allgemeine Zeitung) zu arbeiten. Ihre Magisterarbeit verfasste sie über den Hörspielpreis der Kriegsblinden. Von Januar 2001 bis Dezember 2009 verfasste und produzierte sie gemeinsam mit Frank Olbert den „Hörspielkalender“ für den Deutschlandfunk. Seit 2017 ist Lessmann Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. Kennzeichen ihrer literarischen Arbeit ist die ästhetische Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten des Erzählens, mit der Macht von Vorurteilen und Identitätszuschreibungen und immer wieder auch die inhaltliche Beschäftigung mit den Folgen der nationalsozialistischen Terrorherrschaft in Europa.
Seit 1998 lebt Agnieszka Lessmann in Köln. Sie ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland, des Vereins Literaturszene Köln und des Vereins Netzwerk Lyrik.
Roman
Hörspiele
Lyrik und Prosa
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lessmann, Agnieszka |
| KURZBESCHREIBUNG | polnische deutschsprachige Schriftstellerin |
| GEBURTSDATUM | 30. August 1964 |
| GEBURTSORT | Łódź, Polen |