
Agustina Comedi (* 1986 in Córdoba) ist eine argentinische Filmregisseurin und Drehbuchautorin. Internationale Aufmerksamkeit erhielt sie mit dem Dokumentarfilm Silence is a falling Body sowie dem Kurzfilm Playback. Ensayo de una despedida, der im Jahr 2020 mit dem Teddy Award ausgezeichnet wurde.
Comedi studierte Moderne Literatur an der Universidad Nacional de Córdoba und arbeitete anschließend als Autorin und Drehbuchautorin. Für ihr Langfilmdebüt Silence is a falling Body aus dem Jahr 2017 nutzt Comedi ein umfangreiches privates Videoarchiv und verknüpft Familiengeschichte mit politischen und gesellschaftlichen Konstellationen Argentiniens. Der Film wurde beim IDFA uraufgeführt und wurde international ausgezeichnet.
Für den Kurzfilm Playback. Ensayo de una despedida (2019) verwendet Comedi VHS-Aufnahmen aus Córdoba und verknüpft sie mit den Erinnerungen der Performerin La Delpi an eine Gruppe von Transfrauen und Dragqueens in den 1980er Jahren. Der Film hatte im Jahr 2020 seine Uraufführung auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin und wurde mit dem Teddy Award für den besten Kurzfilm ausgezeichnet.
2021 realisierte sie gemeinsam mit Mariana Bomba die vierteilige Dokumentarserie Archivo de la Memoria Trans für Canal Encuentro, die auf Archivmaterial aus den Beständen des argentinischen Trans Memory Archive basiert.
Zusammen mit dem Künstlerduo Chiachio & Giannone realisierte Augustina Comedi den experimenteller Dokumentarfilm Nunca fuimos un desierto (We Were No Desert).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Comedi, Agustina |
| KURZBESCHREIBUNG | argentinische Filmregisseurin und Drehbuchautorin |
| GEBURTSDATUM | 1986 |
| GEBURTSORT | Córdoba |