Ahvaz

Ahvaz
Brücke über den Fluss Karun in Ahvaz
Brücke über den Fluss Karun in Ahvaz
Brücke über den Fluss Karun in Ahvaz
Ahvaz (Iran)
Ahvaz (Iran)
Ahvaz
Basisdaten
Staat:Iran Iran
Provinz:Chuzestan
Koordinaten: 31° 19′ N, 48° 42′ OKoordinaten: 31° 19′ N, 48° 42′ O
Höhe: 17 m
Einwohner: 1.452.000 (2025)
Vorwahl: 061
Zeitzone:UTC+3:30
Webseite: www.ahvaz.ir
Politik
Bürgermeister: Moosa Shaeri Karimi

Ahvaz oder Ahwas (persisch اهواز Ahvāz [ʔæhˈvɒːz] ⓘ) ist eine Stadt in Iran am Ufer des Flusses Karun mitten in der Provinz Chuzestan am Persischen Golf. Der neuere Teil von Ahvaz mit Industriegebieten liegt rechts des Karuns, die älteren Teile am linken Ufer. Mit etwa 1.452.000 Einwohnern (Stand 2025) ist Ahvaz die größte Stadt der Provinz Chuzestan.

Die Mehrheit der Einwohner sind Iraner, zum Teil arabischer Abstammung. Die Umgangssprache ist meist persisch oder persischer Dialekt wie Dezfuli und Behbahani, aber zum großen Teil auch arabisch. Daneben ist die Bachtiarische Sprache vertreten, da die Industriestadt Ahvaz in der Nähe des Stammesgebiets der Bachtiaren liegt und vielen von ihnen Arbeit bietet. Ähnliches gilt für die Luren in Ahvaz. Die Amtssprache ist Persisch.

Etymologie

Die heute als Ahvaz bekannte Stadt wurde in der Antike erstmals als städtische Siedlung unter dem Namen Taryana fassbar. Dieser Name spiegelt „Dāryāna“ wider, das sich von „Dāryān“ ableitet, dem legendären Namen des Dareios; er verweist zugleich auf eine mächtige Dynastie persischer Könige, die nach der achämenidischen Zeit herrschte.

Taryana lag an einem Abschnitt der Königsstraße, die von Persepolis nach Sardes führte; ein Teil der königlichen Route überquerte den Karun bei Taryana, dem heutigen Ahvaz. Später wurde die Siedlung unter Ardaschir I. (Ardaschir Bābakān) erweitert und in „Hormazd-Ardeschir“ (neupersisch هُرمَزد اردشیر) umbenannt; sie wurde dabei auf beiden Seiten des Flusses neu gegründet. Der erste Teil des Namens ehrte „Gott“, der zweite den König selbst. Später wurde der Name zu „Darawaschir“ verkürzt. Unklar ist, ob diese Änderung im Jahr 230 durch Ardaschir I. erfolgte (vgl. Encyclopædia Iranica, al-Maqdisī u. a.) oder durch seinen Enkel Hormizd I., wie es die mittelpersische Schrift Šahrestānīhā ī Ērānšahr angibt. Der König ließ in der Stadt einen Damm über den Karun errichten, was ihre Bedeutung steigerte; bald wurde Darawaschir Hauptstadt der Provinz Susiana, des heutigen Chuzestan.

Das Handelszentrum Susianas auf der einen Flussseite in Darawaschir (Darāvāšīr, östlich der Stadt, vom heutigen Chorram Kuschk bis zur heutigen Kreuzung „Tschahārrāh-e Zand“) war als „Hūǰestān-vāčār“ („Markt von Huzestan“) bekannt. Die andere Flussseite diente als Verwaltungs- und Adelszentrum (westlich von Ahvaz, im Bereich der heutigen Stadtteile Amanijeh, Laschkar und Laschkarabad) und hieß Horamschir.

Nach den Forschungen zahlreicher Historiker, darunter Clifford Edmund Bosworth in der Encyclopædia Iranica, Wladimir Fjodorowitsch Minorski, Svat Soucek und Abdolmadschid Arfai, haben die Namen Ahvaz und Chuzestan einen gemeinsamen Ursprung: Beide gehen auf den Namen des antiken Volkes zurück, das diese Region bewohnte, der Uzi (Uxii).

Uji (auch Uzi geschrieben) war die Bezeichnung eines kriegerischen Stammes in der Provinz Susiana. Altpersisch ist der Name als Uvaja (اووَجَه / اووَژه, uvaja/uvja) überliefert, in assyrischen Keilschriftinschriften als Huzi. Später verzeichneten ihn griechische Geschichtsschreiber als Ouxioi (اوکسی), arabische Autoren Jahrhunderte danach als Chūzī.

Der Name der heutigen Provinz Chuzestan leitet sich über lautlichen Wandel und Persisierung von diesem Ethnonym ab (Huzistān, „Land der Huzi“). In syrisch-christlichen Schriften erscheint der Name der Stadt als Beth Huzaye.

Als die Muslime im 7. Jahrhundert n. Chr. das Sassanidenreich besiegten, wurde der zweite Teil der Stadt (Horamschir) zerstört. Die Araber übersetzten den Namen des verbliebenen Stadtteils (Hūǰestān-vāčār) als Sūq al-Ahvāz.

Der Name „Ahvaz“ ist die arabisierte Pluralform des Wortes „Huzi“ nach dem Muster afʿāl (افعال); aus „Huzīs“ wurde so „Ahvāz“. Die Huzi, wahrscheinlich Nachfahren der Elamer, waren die einheimische Bevölkerung der Region Chuzestan. Ihre Sprache, das Huzi, war in Chuzestan bis in die Sassanidenzeit und selbst noch Jahrhunderte nach der islamischen Eroberung und der anschließenden Herrschaft im Iran in Gebrauch. Im Laufe der Zeit wandelte sich der Name der Provinz aufgrund unterschiedlicher Aussprachen in verschiedenen Sprachen und Dialekten von Hūzistān zu Chuzestan.

Während der Kadscharenzeit wurde der Name der Stadt unter Naser al-Din Schah in Nāseriyeh geändert. Im September 1935 erhielt die Stadt jedoch durch Beschluss des Ministerrats offiziell wieder den Namen Ahvaz.

Geschichte

20. Jahrhundert

Im 19. Jahrhundert war Ahvaz der Encyclopædia Iranica zufolge nicht mehr als ein kleiner, überwiegend von Sabiern bewohnter Ort; Ainsworth zählte 1835 zwischen 1500 und 2000 Einwohner, Curzon 1890 noch 700.

In den 1880er Jahren, in der späten Kadscharenzeit, wurde der Karun ausgebaggert und wieder für den Handel geöffnet. Eine neu gebaute Eisenbahnlinie überquerte den Karun bei Ahvaz. Die Stadt wurde damit erneut zu einem Handelsknotenpunkt, der Fluss- und Schienenverkehr miteinander verband. Der Bau des Sueskanals belebte den Handel zusätzlich. In der Nähe des alten Dorfes Ahvaz entstand eine Hafenstadt, die zu Ehren von Naseroddin Schah Bandar-e Nāseri genannt wurde.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde in der Nähe von Ahvaz Erdöl gefunden; durch diesen neuen Reichtum wuchs die Stadt abermals und gelangte zu Wohlstand. Von 1897 bis 1925 stand Ahvaz unter der Kontrolle eines kadscharischen Prinzen, der als Gouverneur amtierte, sowie von Reza Gholi Chan Sarhang, dem Befehlshaber der Armee von Chuzestan. Scheich Chaz'al al-Ka'bi wurde von Mozaffar ad-Din Schah als erblicher Herrscher des Emirats Mohammera anerkannt, Sardar Asad Bachtiari als mächtigster Führer der Bachtiaren. Er verfügte über Macht und Einfluss in den meisten Regionen Chuzestans, etwa in Dezful, Schuschtar, Izeh und selbst in Ahvaz, während Amir Modschahed Bachtiari Ramhormoz und Behbahan beherrschte. Zu dieser Zeit trug das neu gegründete Ahvaz zu Ehren seines Gründers Naser al-Din Schah den Namen Nāseri. Später, während der Pahlavi-Zeit, nahm es seinen alten Namen Ahvaz wieder an. 1926 wurde der Sitz der Provinzverwaltung von Chuzestan von Schuschtar dorthin verlegt. 1929 erreichte die Transiranische Eisenbahn Ahvaz, und bis zum Zweiten Weltkrieg war die Stadt zum wichtigsten städtischen Zentrum im Landesinneren Chuzestans geworden. Die berufliche Trennung zwischen den verschiedenen, damals noch wenig integrierten Gruppen Persern, persischen Untergruppen und Arabern – blieb dabei deutlich ausgeprägt. Zuwanderer aus der Provinz Isfahan nahmen im Einzelhandel, als Besitzer von Cafés und Hotels sowie als Handwerker eine wichtige Stellung ein.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde im Juli 1942 in Ahvaz ein Lager für polnische Flüchtlinge eingerichtet. Im Mai 1943 waren dort rund 4000 Polen untergebracht.

1980 versuchte der Irak, Chuzestan und Ahvaz zu annektieren, was zum Ersten Golfkrieg (1980–1988) führte. Ahvaz lag nahe der Front und wurde im Krieg schwer in Mitleidenschaft gezogen. Der Irak hatte gehofft, die ethnischen Spannungen zu verschärfen und die Bevölkerung für die Invasoren zu gewinnen. Den meisten Darstellungen zufolge leisteten die Araber Chuzestans den irakischen Truppen jedoch Widerstand, statt sie als Befreier zu begrüßen. Manche iranischen Araber geben allerdings an, als Minderheit von der Zentralregierung benachteiligt zu werden; sie treten für das Recht ein, ihre kulturelle und sprachliche Eigenständigkeit zu bewahren, und fordern mehr Autonomie für die Provinz.

1989 wurde in der Nähe der Stadt das Stahlwerk Foolad Ahvaz errichtet. Bekannt ist das Unternehmen vor allem durch den von ihm getragenen Fußballverein Foolad Ahvaz, der 2005 iranischer Meister der iranischen Premier League wurde.

Heute

Ahvaz ist heute eine große und weitläufige Stadt, die auf beiden Seiten des wasserreichen Karun-Flusses liegt. Der westliche Teil beherbergt große Wohnviertel wie Kianpars, Kianabad bis Kampolo, Laschkar, Golestan und Pardis sowie Universitäten und staatliche Einrichtungen; dabei bilden Amanieh und der Uhrkreis das zentrale Herz des Westens. Der östliche Teil, der das Handelszentrum und die großen Märkte der Stadt beherbergt, umfasst Viertel wie Padadshahr bis Asiyeh-Abad sowie die Stadtteile Sultanmanesh, Kourosh, Zeytun Karmandi, Shahrak Naft und Sepidar.

Verkehr

Bahnverkehr

Bahnhof Ahvaz

Der Bahnhof Ahvaz (persisch ايستگاه راه آهن اهواز Istgah-e Rah Ahan-e Ahvaz) ist der Hauptbahnhof von Ahvaz an der Transiranischen Eisenbahn. Die U-Bahn Ahvaz befindet sich im Bau.

Flugverkehr

Der Flughafen Ahvaz (IATA-Flughafencode: AWZ) ist der einzige in Betrieb befindliche Flughafen auf Ahvazer Stadtgebiet.

Flughafen Ahvaz

Wirtschaft

Ahvaz ist u. a. Sitz und Produktionsort der Khouzestan Oxin Steel Company.

Umweltverschmutzung

2011 wurde Ahvaz von der Weltgesundheitsorganisation als am stärksten luftverschmutzte Stadt gelistet.

Kultur

Religionen

Ali-ibn-Mahziar-Schrein

Ahvaz ist Sitz der chaldäisch-katholischen Erzeparchie Ahvaz. Kirchen in Ahvaz sind die katholische Kirche Ahvaz und die St.-Mesrop-Kirche (Ahvaz). Eine wichtige schiitische Kultstätte ist der Schrein für Ali-ibn-Mahziar Ahvazi aus dem 9. Jahrhundert.

Sport

Aus Ahvaz stammen die Fußballvereine Esteghlal Ahvaz, Foolad FC und Esteghlal Khuzestan.

Geografie und Klima

Ahvaz und der Karun während der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie und der allgemeinen Quarantäne

Ahvaz liegt in der Ebene von Chuzestan bei 31° 30′ nördlicher Breite und 48° 40′ östlicher Länge auf einer Höhe von 12 Metern über dem Meeresspiegel. Ein großer Teil der Provinz Chuzestan besteht aus solchen Ebenen.

Kianabad, 2012

Die Stadt hat ein heißes Wüstenklima (Klimaklassifikation nach Köppen: BWh) mit langen, heißen Sommern und kurzen, milden Wintern. Im Sommer werden regelmäßig mindestens 45 °C erreicht, mitunter über 50 °C, dazu sind Sand- und Staubstürme häufig. Der höchste gemessene Wert von 53,7 °C wurde am 29. Juni 2017 erreicht; der Taupunkt lag an diesem Tag bei 23 °C und damit ungewöhnlich hoch für die sonst trockene Hitze der Stadt. Im Juli 2022 führte die NASA Ahvaz unter den heißesten Städten der Welt auf.

Fackelschornstein in Ahvaz. Bei unvollständiger Verbrennung entsteht Ruß, ein anerkanntes Kanzerogen.

Im Winter sinken die Tiefstwerte auf etwa 5 °C, doch wurde in allen Wintermonaten sowie im Frühjahr und Spätherbst Frost verzeichnet. Der Kälterekord von −7,0 °C stammt aus dem außergewöhnlich kalten Winter 1963/64, als die Temperaturen mehrere Nächte lang unter dem Gefrierpunkt blieben und auch zahlreiche sonst heiße iranische Städte von Frost betroffen waren. Der durchschnittliche Jahresniederschlag beträgt rund 219 mm.

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Ahvaz
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Tagesmax. (°C) 21 20 25 34 45 47 47 47 43 38 30 22 ⌀ 35
Rekordmaximum (°C) 24 27 39 45 50 54 51 51 48 43 37 27 ᐃ 0
Mittl. Tagesmin. (°C) 9 8 15 22 28 28 31 32 27 18 13 9 ⌀ 20,1
Rekordminimum (°C) 5 3 3 16 21 25 27 28 20 0 8 5 ᐁ 0
Niederschlag (mm) 5 4 3 2 1 0 0 0 0 1 3 5 Σ 24
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Quelle:
Kianabad, 2012
Feinstaub und Staubpartikel in Ahvaz – im heutigen Mehrshahr, 2012

Brücken

Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Ahvaz sind ihre Brücken. Bis heute wurden in Ahvaz neun Brücken über den Karun errichtet, von denen die erste, die Pol-Siah, speziell für den Eisenbahnverkehr gedacht ist. Die zweite Brücke Pol-Sefid (Hängebrücke) und die achte Brücke zeichnen sich durch einen besonderen architektonischen Stil und ein auffälliges Design aus.

Hochschulen und Universitäten

Schahid-Tschamran-Universität (ehemals Dschundischapur)

Ahvaz nimmt aufgrund seiner großen und angesehenen Hochschulen eine herausgehobene Stellung im iranischen Bildungswesen ein. Am 24. September 1955 wurde die Universität Gondischapur gegründet, die bald darauf in Dschundischapur umbenannt wurde und diesen Namen bis zur Islamischen Revolution von 1979 trug. Die landwirtschaftliche Fakultät war die erste Fakultät der Universität; zu den zuerst angebotenen Studienfächern zählten Landwirtschaft, Literatur, Mathematik und Medizin. Am 15. Juni 1958 erhielt der erste Jahrgang von 38 Absolventen der landwirtschaftlichen Fakultät im Rahmen einer Feier seine Abschlusszeugnisse. Die Fakultäten für Ingenieurwesen und Theologie nahmen zu Beginn der Islamischen Revolution ihren Betrieb auf, die Außenstelle in Dezful 1987/88, die übrigen Fakultäten bereits vor der Revolution. Angesichts des industriellen Charakters der Provinz Chuzestan kommt der Forschungstätigkeit der Schahid-Tschamran-Universität besondere Bedeutung zu; aus der Arbeit ihrer Wissenschaftler sind Dutzende Bücher und Übersetzungen sowie Hunderte Forschungsprojekte hervorgegangen.

Das frühere Gebäude der Fakultät für Literatur und Geisteswissenschaften der Schahid-Tschamran-Universität

Heute verfügt die Universität über 15 Fakultäten und einen Hochschulcampus; die medizinischen Fächer wurden in den 1980er Jahren ausgegliedert und bilden seither die eigenständige Dschundischapur-Universität für medizinische Wissenschaften Ahvaz. In den meisten Fächern werden Bachelor- und Masterstudiengänge angeboten, in Landwirtschaft, Erziehungswissenschaft und Psychologie, Mathematik, Veterinärmedizin und Chemie zusätzlich Promotionsstudiengänge. Die Universität verfügt über ein sehr großzügiges Campusgelände und gilt als größte Universität im Süden und Westen Irans.

Die Schahid-Tschamran-Universität ist die älteste Hochschule der Stadt. Sie liegt im Westen von Ahvaz oberhalb des Ufers des Karun. Ihre Fakultät für Literatur und Fremdsprachen ist vom Hauptcampus getrennt und gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt. Nach Angaben der Universität sind dort mehr als 14.000 Studierende eingeschrieben und über 700 Lehrende tätig.

Die Dschundischapur-Universität für medizinische Wissenschaften geht ebenfalls auf die Universitätsgründung von 1955 zurück. Die medizinische Fakultät wurde Mitte der 1980er Jahre zusammen mit den übrigen medizinischen Fachbereichen aus der Dschundischapur-Universität herausgelöst und dem Gesundheitsministerium unterstellt.

Die Azad-Universität, Zweigstelle Ahvaz wurde am 22. Dezember 1982 gegründet und war die erste Niederlassung der Azad-Universität in der Provinz Chuzestan sowie eine ihrer fünf ersten Zweigstellen überhaupt. Den Lehrbetrieb nahm sie 1983/84 mit dem Studiengang Mathematik auf; dieser wurde nach kurzer Zeit wieder eingestellt, und im Januar/Februar 1985 begann die Ausbildung erneut mit den Fächern Bauingenieurwesen und Landwirtschaft. 2014 wurde die Zweigstelle mit der Zweigstelle für Wissenschaft und Forschung Chuzestan zusammengelegt.

Weitere Hochschulen:

Söhne und Töchter der Stadt

Ramesh-Konzert in Ahvaz, 1972
Name Tätigkeit
Siamak Aghaei Santur-Spieler
Yousef Alavi Mathematiker
Ahmad Alenemeh Fußballspieler
Abu Nuwas Dichter
Imaani Brown Musikerin
Hamed Haddadi Basketballspieler
Hossein Kaebi Fußballspieler
Pejman Montazeri Fußballspieler
Ezzatollah Negahban Archäologe
Amir Taheri Journalist und politischer Analyst
Siavash Ghomayshi Sänger und Musiker
Ali Schamchani Militär und Politiker
Siavash Shams Sänger und Musiker
Sina Ataiyan Dena Filmemacher
Mehdi Yarrahi Sänger und Musiker
Sina Movahed Schachgroßmeister

Galerie

Commons: Ahvaz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Ahvaz – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Ahvaz, Iran Metro Area Population (1950–2025). macrotrends.net (Stand: 2025); abgerufen am 1. September 2025.
  2. ↑ Diercke Weltatlas im Georg Westermann Verlag 1957, Seite 96
  3. ↑ Khuzestan (Iran): Counties & Cities – Population Statistics in Maps and Charts. In: citypopulation.de. Abgerufen am 1. September 2025 (englisch).
  4. ↑ John H. Lorentz: Historical Dictionary of Iran. Hrsg.: Jon Woronoff. 2. Auflage. 2007, ISBN 0-8108-5330-2, S. 13 (englisch).
  5. 1 2 پایگاه اطلاع رسانی شهرداری اهواز > درباره > شهر اهواز > تاریخچه شهر. In: www.ahvaz.ir. Archiviert vom Original am 3. Januar 2026; abgerufen am 10. November 2025 (persisch).
  6. 1 2 3 4 5 6 Rouhollah Mojtahedzadeh: پرتوی بر اهواز کهن از هنگام متون ساسانی و اسلامی و حدسی در باب مکان رام اردشیر ساسانی. Ein Blick auf das alte Ahvaz anhand sasanidischer und frühislamischer Texte sowie eine Hypothese zur Lage von Rām-Ardaschir. (persisch, ensani.ir [PDF]).
  7. ↑ Mahnaz Babaei, Touraj Daryaee: دیدگاه‌های سه‌گانه‌ی ساسانیان نسبت به جهان. Die dreifache Weltsicht der Sasaniden. 2021, S. 124–125 (persisch).
  8. 1 2 AHVĀZ. In: Encyclopædia Iranica. Archiviert vom Original am 3. Dezember 2024; abgerufen am 18. November 2024 (englisch).
  9. ↑ Michael H. Dodgeon, Samuel N. C. Lieu: The Roman Eastern Frontier and the Persian Wars. A Documentary History. London 1991, ISBN 0-415-10317-7, S. 35 (englisch).
  10. ↑ Vgl. Encyclopædia Iranica.
  11. 1 2 3 AHVĀZ i. History. In: Encyclopaedia Iranica. Abgerufen am 21. November 2025 (englisch).
  12. ↑ V. Minorsky: The Tribes of Western Iran. In: The Journal of the Royal Anthropological Institute of Great Britain and Ireland. Band 75, Nr. 1/2, 1945, ISSN 0307-3114, S. 73–80, doi:10.2307/2844282, JSTOR:2844282 (englisch).
  13. 1 2 Svat Soucek: Arabistan or Khuzistan. In: Iranian Studies. Band 17, Nr. 2/3, 1984, ISSN 0021-0862, S. 195–213, JSTOR:4310441 (englisch).
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  15. ↑ Kevin T. van Bladel: The Language of the Xūz and the Fate of Elamite. In: Journal of the Royal Asiatic Society. Band 31, Nr. 3, S. 447–462, doi:10.1017/S1356186321000092 (englisch).
  16. ↑ Clifford Edmund Bosworth: AHVĀZ. In: Encyclopædia Iranica. Band 1, 2000, S. 688–691 (englisch, iranicaonline.org [abgerufen am 21. November 2025]).
  17. ↑ „Ahvaz“, Teil 1: Name und Geschichte. In: Islamische Enzyklopädie.
  18. ↑ The New Encyclopaedia Britannica. Band 1, 1995, S. 169 (englisch).
  19. ↑ Heinz Halm, Michael Bonner: The Empire of the Mahdi. Teil 1, Band 26. Brill, 1996 (englisch).
  20. ↑ Laurence Lockhart: al-Ahwāz. In: The Encyclopaedia of Islam. Band 1, 1986, S. 305 (englisch).
  21. ↑ ARRIAN. In: Encyclopaedia Iranica. Archiviert vom Original am 28. November 2025; abgerufen am 18. November 2025 (englisch).
  22. 1 2 Encyclopædia Iranica, Eintrag Ahvaz, S. 690.
  23. 1 2 Janusz Wróbel: Uchodźcy polscy ze Związku Sowieckiego 1942–1950. Instytut Pamięci Narodowej, Łódź 2003, ISBN 978-83-7629-522-0, S. 62 (polnisch).
  24. ↑ Ahvaz · Khuzestan, Iran. In: Google Maps. Abgerufen am 1. September 2025.
  25. ↑ A. Shahsavani, K. Naddafi, N. Jafarzade Haghighifard, A. Mesdaghinia, M. Yunesian: The evaluation of PM10, PM2.5, and PM1 concentrations during the Middle Eastern Dust (MED) events in Ahvaz, Iran, from april through september 2010. In: Journal of Arid Environments. Band 77, 1. Februar 2012, S. 72–83, doi:10.1016/j.jaridenv.2011.09.007.
  26. ↑ Bryan Walsh: The 10 Most Air-Polluted Cities in the World. In: Time. 27. September 2011, abgerufen am 1. August 2017.
  27. ↑ Finn Blythe: Poison in the haze: documenting life under Ahvaz’s oppressive orange skies. In: The Guardian. 6. Januar 2023, abgerufen am 1. September 2025.
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  29. ↑ Where is the world’s hottest city? In: The Guardian. 22. Juli 2015, archiviert vom Original am 9. Dezember 2020; abgerufen am 3. März 2016 (englisch).
  30. ↑ Temperatures in Iranian city of Ahvaz hit 129.2F (54C), near hottest on Earth in modern measurements. In: The Independent. 30. Juni 2017, archiviert vom Original am 30. Juni 2017; abgerufen am 30. Juni 2017 (englisch).
  31. ↑ Noandish: NASA-Bericht über die extreme Hitze in Ahvaz! Noandish, 17. Juli 2022, abgerufen am 5. September 2026 (persisch).
  32. ↑ Soot – Cancer-Causing Substances. In: National Cancer Institute. 20. März 2015, archiviert vom Original am 30. September 2019; abgerufen am 30. September 2019 (englisch).
  33. 1 2 Lowest record temperature in Ahvaz by Month 1951–2010. Iranische Meteorologische Organisation, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. April 2015; abgerufen am 8. April 2015 (englisch).
  34. ↑ Amin Rahimi: رکوردهای بارش برف در ایران. Schneefallrekorde in Iran. In: Fars. 24. Dezember 2022, abgerufen am 5. September 2026 (persisch).
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  36. ↑ Ahvaz Wetter. In: AccuWeather. Abgerufen am 23. November 2025 (englisch).
  37. ↑ پل های اهواز را بهتر بشناسید - کارنامه جنوب In: karnamehjonoob.ir. 28. Juni 2025, abgerufen am 29. August 2025 (persisch).
  38. ↑ عصرایران: قدیمی‌ترین و جدیدترین پل‌های اهواز؛ مقایسه‌ای جالب In: asriran.com. 29. März 2025, abgerufen am 29. August 2025 (persisch).
  39. ↑ Mohammad Moin: Farhang-e Farsi. 6. Auflage. Band 5 (Eigennamen), 1984, Stichwort „Universität Gondischapur“.
  40. 1 2 3 آشنایی با دانشگاه شهید چمران اهواز. Die Schahid-Tschamran-Universität Ahvaz im Porträt. In: Hamshahri Online. Archiviert vom Original am 29. Dezember 2020; abgerufen am 5. September 2026 (persisch).
  41. 1 2 دانشگاه شهید چمران اهواز. Schahid-Tschamran-Universität Ahvaz. Schahid-Tschamran-Universität Ahvaz, abgerufen am 5. September 2026 (persisch).
  42. ↑ دانشگاه علوم پزشکی جندی شاپور اهواز. Dschundischapur-Universität für medizinische Wissenschaften Ahvaz. Dschundischapur-Universität für medizinische Wissenschaften Ahvaz, abgerufen am 5. September 2026 (persisch).
  43. ↑ دانشگاه آزاد اسلامی واحد اهواز / رشته‌های تحصیلی و دانشکده‌ها. Islamische Azad-Universität, Zweigstelle Ahvaz: Studiengänge und Fakultäten. In: Nachrichtenagentur ANA. Abgerufen am 5. September 2026 (persisch).
  44. ↑ سازمان جهاد دانشگاهی استان خوزستان. Organisation des Akademischen Zentrums für Bildung, Kultur und Forschung der Provinz Chuzestan. Abgerufen am 22. November 2024 (persisch).
  45. ↑ Yousef Alavi Obituary (2013) – Kalamazoo, MI – Kalamazoo Gazette. In: Legacy.com. Archiviert vom Original am 24. August 2024; abgerufen am 14. Januar 2026 (englisch).