Alain Joule (* 1950 in Marseille) ist ein französischer Komponist und Jazzperkussionist.
Joule studierte am Konservatorium von Marseille und begann seine musikalische Laufbahn als Schlagzeuger in Orchestern und Rhythm-and-Blues-Bands. Er spielte mit dem Gitarristen Joseph Dejean und leitete das Le Vivant Quartet, das 1979 „Ce qu'a vu le Cers“ von Luc Ferrari aufnahm. Mitte der 1990er Jahre arbeitete er in einer Trioformation von Barre Phillips mit Michel Doneda (Album no pieces auf Emouvance).
Als Komponist schuf Joule neben Instrumental- und Musiktheaterwerken multimediale Werke unter Einbeziehung von Tanz, Malerei und Plastik wie Le Bruit des Temps (in Zusammenarbeit mit Bernard Noël, Barre Phillips, Bertrand Vivin und Annick Nozati). Für den Choreographen Jean Rochereau schrieb er Histoire d’Elze und Porte-fenêtre, für die Tänzerin und Choreographin Geneviève Choukroun Messe bleue und Les portes du vent.
| Personendaten | |
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| NAME | Joule, Alain |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Komponist und Perkussionist |
| GEBURTSDATUM | 1950 |
| GEBURTSORT | Marseille |