Alan Grafen

Alan Grafen (* 1956 in Dollar, Vereinigtes Königreich) ist ein schottischer Verhaltensforscher und Evolutionsbiologe. Er ist Professor für Theoretische Biologie an der University of Oxford und Emeritus Research Fellow in Biology des St John’s College in Oxford. Grafen arbeitete ausgiebig auf dem Gebiet der biologischen Spieltheorie. 1990 zeigte er in einer auf mathematischen Beweisen aufgebauten Theorie auf, dass das von Amotz Zahavi entwickelte Handicap-Prinzip in der Natur tatsächlich existieren kann.

Er veröffentlichte auch eine wegweisende Arbeit auf dem Gebiet der phylogenetischen Vergleichsmethoden, in welcher er zeigte, wie phylogenetisch fundierte statistische Analysen durch Werkzeuge der verallgemeinerten Methode der kleinsten Quadrate durchgeführt werden können.

Alan Grafen ist Fellow der Royal Society.

Trivia

Seinen ehemaligen Studienberater Richard Dawkins ehrte er 2006 mit dem Buch Richard Dawkins: How a Scientist Changed the Way We Think.

Auszeichnungen

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Alan Grafen: Sexual selection unhandicapped by the fisher process. In: Journal of Theoretical Biology. Band 144, Nr. 4, 1990, S. 473–516, doi:10.1016/S0022-5193(05)80087-6.
  2. ↑ Alan Grafen: Biological signals as handicaps. In: Journal of Theoretical Biology. Band 144, Nr. 4, 1990, S. 517–546, doi:10.1016/S0022-5193(05)80088-8.
  3. ↑ Alan Grafen. Auf: royalsociety.org, zulezzt eingesehen am 8. November 2019.
  4. ↑ Professor Alan Grafen FRS. Auf: royalsociety.org.