
Alba Flores (* 27. Oktober 1986 in Madrid als Alba González Villa) ist eine spanische Schauspielerin.

Alba studierte ab dem Alter von 13 Jahren Dramaturgie mit Nebenfach Klavier. In ihrer kurzen Karriere als Bühnenkünstlerin trat sie in mehreren Rollen auf, u. a. in Luna de miel en Hiroshima („Flitterwochen in Hiroshima“) (2005) und einer Roma-Version von Ein Sommernachtstraum (2007).
2005 gab Alba ihr Filmdebüt mit Chus Gutiérrez’ El calentito. Im Fernsehen nahm sie erstmals 2006 an einer Folge der Serie El comisario teil, 2008 spielte sie eine Rolle in der Serie El síndrome de Ulises.
2009 nahm sie den Song ihres Vaters, No puedo enamorarme de ti, für den Soundtrack des Films Al final del camino von Roberto Santiago auf. Ab 2013 spielte sie die Hauptrolle der marokkanischen Dienerin Jamila in der Serie El tiempo entre costuras, die nach dem spanischen Bürgerkrieg in Spanien und den nördlichen Protektoraten in Marokko spielt. Es folgte ein Auftritt in der RTVE-Serie Cuéntame cómo pasó. 2015 spielte sie in der Serie Vis a vis das Roma-Mädchen Saray Vargas, das wegen Mordes zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wird. In der von Netflix produzierten Serie Haus des Geldes spielte sie die Rolle der Nairobi, mit der sie internationale Bekanntheit erlangte.
Alba Flores ist die einzige Tochter des 1995 verstorbenen Musikers und Komponisten Antonio Flores und der Theaterproduzentin Ana Villa. Sie ist die Enkelin von Lola Flores, Nichte der Sängerinnen Lolita Flores und Rosario Flores, Cousine der Schauspielerin Elena Furiase.
Premio Feroz
Preis der spanischen Schauspielerunion
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Flores, Alba |
| ALTERNATIVNAMEN | Villa, Alba González |
| KURZBESCHREIBUNG | spanische Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 27. Oktober 1986 |
| GEBURTSORT | Madrid |