Albana Boksi (* 7. Oktober 1974 in Shkodra) ist eine albanische Juristin. Sie ist seit 2021 Richterin am Obersten Gerichtshof der Republik Albanien (albanisch Gjykata e Lartë e Republikës së Shqipërisë).
Boksi studierte ab 1993 Rechtswissenschaften an der Universität Shkodra, wo sie 1997 ihren Abschluss machte. Anschließend durchlief sie an der albanischen Richterakademie die Weiterbildung zur Richterin, die sie 2001 abschloss. Bereits seit dem 15. September 2000 war sie als Referendarin am Bezirksgericht Tirana eingesetzt. Mit Wirkung zum 2. Oktober 2001 wurde sie zur Richterin am Bezirksgericht Elbasan eingesetzt. 2006 wechselte sie als Richterin an das Berufungsgericht für schwere Straftaten in Tirana. Während dieser Tätigkeit schloss sie 2011 an der Universität Tirana ein Masterstudium im Strafrecht ab; anschließend unterrichtete sie bis Mai 2014 selbst an der albanischen Richterakademie, bis sie 2014 als Richterin wieder an das Berufungsgericht für schwere Straftaten in Tirana zurückkehrte. Im Dezember 2019 wechselte sie an das Sondergericht für Korruption und organisierte Kriminalität. Ab Oktober 2019 war sie zusätzlich Ethikberaterin des Obersten Justizrates. Neben ihrer richterlichen Tätigkeit hat sie einige Fachpublikationen mitverfasst, unter anderem ein Handbuch der richterlichen Ethik und ein Handbuch zum Zivilverfahren.
Per Präsidialdekret von Staatspräsident Ilir Meta vom 19. März 2021 wurde Boksi zur Richterin am Obersten Gerichtshof der Republik Albanien ernannt. Hier war sie unter anderem mit dem Strafverfahren gegen den ehemaligen Minister Fatmir Mediu im Zusammenhang mit der Explosionskatastrophe von Gërdec befasst.
| Personendaten | |
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| NAME | Boksi, Albana |
| KURZBESCHREIBUNG | albanische Juristin |
| GEBURTSDATUM | 7. Oktober 1974 |
| GEBURTSORT | Shkodra |