Albert Trachsel

Albert Trachsel (* 23. Dezember 1863 in Nidau; † 26. Januar 1929 in Genf) war ein Schweizer Maler, Architekt und Schriftsteller.

Leben und Werk

Albert Trachsel studierte Architektur an der École des Beaux-Arts in Genf, setzte sein Studium 1881 an dem Polytechnikum Zürich und 1882 in Paris fort. Um 1885 zeigte er seine ersten Entwürfe für visionäre Architekturen. In Paris traf er die französischen Symbolisten, u. a. Paul Gauguin, Stéphane Mallarmé, Paul Verlaine und Jean Moréas. Zu seinen Freunden gehörte auch Ferdinand Hodler.

1891 stellte Albert Trachsel seine Architekturzeichnungen bei der Société des Artistes Indépendants aus. In der symbolistischen Zeitschrift La Plume erschien 1893 ein Artikel von Stuart Merrill über ihn. Unter dem Titel „Les fêtes réelles“ veröffentlichte Trachsel 1897 imaginäre Architekturentwürfe.

Albert Trachsel kam 1901 nach Genf zurück und wandte sich zur Malerei. 1902 entstanden seine ersten Ölbilder. 1903 begab er sich auf eine Reise durch die Schweiz, von der er zahlreiche Aquarelle brachte. Im Zeitraum 1905 bis 1914 schuf er eine Reihe von Traumlandschaften, die sein Hauptwerk bildeten.

Nach 1910 malte er auch Stillleben mit Blumen und Früchten. Neben der Malerei schrieb er auch Dramen und Erzählungen, u. a. das lyrische Schauspiel „Le Gnome Hombax chez les sorcières“ und das Novellenband „La Montagne fantastique“. Seit 1915 schuf er fast nur Aquarelle aus der Umgebung von Genf.

Literatur

Commons: Albert Trachsel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Carl Albert Loosli: Albert Trachsel zum Gedächnis. In: Schweizer Kunst. Band, 1929–1930, S. 17–27, abgerufen am 21. Mai 2026.
Personendaten
NAME Trachsel, Albert
KURZBESCHREIBUNG Schweizer Maler, Architekt und Schriftsteller
GEBURTSDATUM 23. Dezember 1863
GEBURTSORT Nidau
STERBEDATUM 26. Januar 1929
STERBEORT Genf