
Albert Voget (auch: Vaget; * 17. März 1695 in Bremen; † 23. April 1771 in Utrecht) war ein deutscher reformierter Theologe.
Voget hatte 1709 das Gymnasium in Bremen besucht und 1714 seine Studien an der Universität Utrecht absolviert. Nachdem er 1716 eine Legationspredigerstelle in Brüssel bekleidet hatte, erhielt er am 15. August 1717 eine Pfarrstelle in Heemstede. Am 27. Juli 1721 ging er als Pfarrer nach Middelburg und wurde dort Gymnasialprofessor der Theologie, welche Aufgabe er mit der Rede de natalibus ad aram Jehovae non factis (Middelburg 1723) begann.
Am 1. Dezember 1724 hatte er an der Utrechter Hochschule unter Hieronymus Simons van Alphen die Abhandlung Remissis examinibus et disputatione verteidigt und wurde daraufhin zum Doktor der Theologie h. c. ernannt. 1727 beriefen ihn die Kuratoren der Universität Groningen zum Professor der Theologie. Nachdem er am 27. November 1727 sein Pfarramt an der Groninger Universitätskirche angetreten hatte, trat er am folgenden Tag mit der Rede de studio theologiae allegoricae solide et sobrie instituendo (Groningen 1727) seine Professur an.
Am 1. Juni 1735 beriefen ihn die Kuratoren der Universität Utrecht zum Professor der Theologie, welches Amt er am 12. September 1735 mit der Rede De conjunctione sacerdotii et regni Christi antrat. Am 20. Oktober 1766 wechselte er dort auf die Professur der Kirchengeschichte. Er beteiligte sich auch an den organisatorischen Aufgaben der Utrechter Hochschule und war 1737/38 sowie 1756/57 Rektor der Alma Mater. Theologisch hatte er versucht, die Theologien von Cocejus und Voetius zu verbinden, blieb aber den theologischen Auseinandersetzungen seiner Zeit weitlich fern.
| Personendaten | |
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| NAME | Voget, Albert |
| ALTERNATIVNAMEN | Vaget, Albertus |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher reformierter Theologe |
| GEBURTSDATUM | 17. März 1695 |
| GEBURTSORT | Bremen |
| STERBEDATUM | 23. April 1771 |
| STERBEORT | Utrecht |