
Albrecht Schnider (* 30. Dezember 1958 in Luzern; heimatberechtigt in Flühli) ist ein Schweizer Maler und Zeichner.
Schnider wuchs in Flühli-Sörenberg, einer ländlichen Gemeinde im Amt Entlebuch auf. Seine Kindheit ist geprägt durch die Nähe zu Natur und Landschaft sowie durch den Einfluss der katholischen Kirche. Nach der Matura studierte er an der Schule für Gestaltung und der Universität Bern Gymnasiallehrer für Bildnerisches Gestalten. 1987 entstanden erste Porträts, die 1988 in einer Ausstellung der Kunsthalle Bern gezeigt wurden. Es folgten Landschaftsgemälde, die auf der väterlichen Alp in Sörenberg entstanden. Schnider wurde massgeblich durch den Berner Kunstsammler und Galeristen Toni Gerber gefördert. Anschliessend verbrachte Schnider drei Jahre in Follonica bei Grosseto, anschliessend bis Anfang 1992 am Istituto Svizzero di Roma in Rom, danach in Florenz, wo er die Kunst des italienischen Manierismus für sich entdeckt haben soll. Von 1993 bis 1998 lebte Schnider in Brüssel. 1998 zog er mit seiner Familie nach Berlin, 2018 nach Hilterfingen am Thunersee. Er war von 2005 bis 2021 Dozent für Malerei an der Hochschule der Künste Bern.

| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schnider, Albrecht |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Künstler (Malerei, Zeichnung, Skulptur) |
| GEBURTSDATUM | 30. Dezember 1958 |
| GEBURTSORT | Luzern |