Oleksandr Anatolijowytsch Kordjuk (ukrainisch Олександр Анатолійович Кордюк; * 9. Dezember 1967 in Kiew) ist ein ukrainischer experimenteller Festkörperphysiker mit besonderem Schwerpunkt auf die makroskopischen Dynamik des Magnetflusses von Hochtemperatursupraleitern.
1991 schloss Oleksandr Kordjuk das Moskauer Institut für Physik und Technologie mit einem Diplom ab. Drei Jahre darauf erlangte er den Grad Kandidat der Physik/Mathematik-Wissenschaften des Instituts für Metallphysik an der Kiewer Akademischen Universität (КАУ). Im Jahr 2000 erlangte er ebenda seinen Doktor in Physik. Am Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden war er 2009 als Gastwissenschaftler tätig. 2012 wurde er zum Leiter des Fachbereichs für Supraleitung am Institut für Metallphysik und korrespondierendes Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine. Im Jahr 2019 wurde Oleksandr Kordjuk Direktor der Akademischen Universität Kiew und im Folgejahr Professor für angewandte Physik und Nanomaterial. 2021 wurde er vollwertiges Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften als Experimentalphysiker für Quantenmaterialien.
Oleksandr Kordjuk hat etwa 200 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht. Dazu gehören:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kordjuk, Oleksandr |
| ALTERNATIVNAMEN | Kordjuk, Oleksandr Anatolijowytsch (vollständiger Name); Kordyuk, Alexander; Кордюк, Олександр Анатолійович (ukrainisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | ukrainischer Experimentalphysiker |
| GEBURTSDATUM | 9. Dezember 1967 |
| GEBURTSORT | Kiew |