Alexander Smoltczyk wurde 1958 in Berlin geboren. Seine Mutter ist Barbara Smoltcyk. Nach seiner Schulausbildung erlangte er 1978 am Goldberg-Gymnasium in Sindelfingen das Abitur. Nach dem Zivildienst, mit der Aktion Sühnezeichen in Frankreich, studierte er als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes in Berlin und Montpellier Volkswirtschaft, Politologie und Agrarökonomie (Diplom, License ès Sc. Eco.). Smoltczyk hat unter anderem für taz, merian, Geo, die Wochenpost und mare geschrieben. Seit 1997 ist er Reporter beim Spiegel.
Der Wald ohne Schatten – auf der Suche nach letzten Orten dieser Welt. Links, Berlin 1996, ISBN 3-86153-116-X.
Vom Ende der Nacht – Bilder aus dem Osten, zusammen mit Hans Madej. Bucher, München 1992, ISBN 3-7658-0789-3.
Auf der Suche nach der verlorenen Revolution – Pariser Spaziergänge mit Mogniss Abdallah, Félix Guattari u.a., zusammen mit Fritz von Klinggräff, Rotbuch, Berlin 1989, ISBN 3-88022-740-3.
Vatikanistan. Eine Entdeckungsreise durch den kleinsten Staat der Welt. Heyne, München 2008, ISBN 3-453-15434-7 (Wieso gibt es im Vatikan ein Standesamt, und warum ist die Kriminalitätsrate dort höher als in São Paulo?).
Päpste pupsen nicht – Zwei Mädchen, eine rätselhafte Erscheinung und eine alte Stadt. Dressler Verlag Hamburg, ISBN 978-3-7915-1928-9
Wer hat an der Zeit gedreht? Eine ziemlich unglaubliche Geschichte aus der 6b und über ein Land, in dem noch niemand war. Na ja, fast niemand. Dressler Verlag Hamburg, ISBN 978-3-7915-1967-8
Endstation Bataclan – Vom Busfahrer zum Attentäter. 85-Minuten-Dokumentarfilm, ARTE 2016
Lissabon 1941. Stadt der Spione, Hafen der Hoffnung, dtv Verlag München 2026, ISBN 978-3-423-28551-3.
2004 zusammen mit Matthias Geyer den Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftsjournalismus (Operation Dosenpfand – Mit deutscher Gründlichkeit ins Chaos, Das Nürnberger Labor, beides erschienen im Spiegel).
2017: Robert-Geisendörfer-Preis (Autor, Fernsehen: Endstation Bataclan. Vom Busfahrer zum Attentäter)