Alf Zengerling, geborener Alfred Zengerling, auch Aloys Alfons Zengerling und Ulf Zengerling; (* 21. Januar 1884 in Heyerode; † 13. Mai 1961 in Berlin) war ein deutscher Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent.
Er war als Regisseur am Residenztheater Kassel tätig. In der Weimarer Republik verfasste er nach 1919 mehrere Drehbücher. Daneben schrieb er Dramen für die Bühne (Sein Sohn, Zu spät, Die Verlobung im Hotel) und Romane für „Willes Abenteurer-Reihe“ (Das dämonische Rätsel, Die Mädchenhändler von Konstantinopel, Das Opium-Paradies), die 1922 im Berliner Verlag Hugo Wille erschienen.
1923 gründete Zengerling die Weltall-Film Compagnie GmbH (1923–1932). Ab diesem Jahr wirkte er als Produzent von Märchen- und Jugendfilmen, später auch von Dokumentar- und Kulturfilmen.
In der Zeit des Nationalsozialismus führte Zengerling Filmregie bei verschiedenen Produktionen von Märchenfilmen in Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er in den 1950er Jahren in weiteren Filmen als Filmregisseur tätig.
Zengerling gehörte dem Verband Deutscher Filmproduzenten, dem Verband der Kulturfilmhersteller und der Dacho an. Er wohnte in Berlin-Zehlendorf, wo er 1961 starb.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Zengerling, Alf |
| ALTERNATIVNAMEN | Zengerling, Alfred (Geburtsname); Zengerling, Aloys Alfons; Zengerling, Ulf |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent |
| GEBURTSDATUM | 21. Januar 1884 |
| GEBURTSORT | Heyerode, Deutschland |
| STERBEDATUM | 13. Mai 1961 |
| STERBEORT | Berlin |