Alfred Leicht

Alfred Leicht (* 4. November 1861 in Schwarzenberg/Erzgeb.; † 10. Februar 1946 in Meißen) war ein deutscher Philologe, Realgymnasiallehrer und Heimatforscher.

Leben

Alfred Leicht stammte aus dem sächsischen Erzgebirge und wurde in der Stadt Schwarzenberg/Erzgeb., Sitz der gleichnamigen Amtshauptmannschaft, geboren. Er schlug die Laufbahn eines Lehrers ein und war ein Schüler von Moritz Lazarus, mit dessen zweiter Gattin er später dessen Lebenserinnerungen herausgab. Leicht promovierte 1882 an der Universität Leipzig mit der Inaug.-Dissertation Ist könig Ælfred der Verfasser der alliterierenden Metra des Boetius? Anschließend war er mehrere Jahrzehnte in Meißen am dortigen Realgymnasium tätig, zuerst als Studienrat, zuletzt als Professor. In Meißen starb er ein Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

Alfred Leicht war von 1906 bis 1909 Vorsitzender des Vereins für die Geschichte der Stadt Meißen. Er war auch als Übersetzer der Werke von Rudolf Eucken tätig und betätigte sich als Heimatforscher. Ab 1890 publizierte er mehrere seiner heimatgeschichtlichen Forschungsergebnisse u. a. in den Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Meißen.

Als Konrektor wurde Alfred Leicht 1913 Mitglied der Kantgesellschaft.

Schriften (Auswahl)

Moritz Lazarus, Mitherausgeber (1906)

Einzelnachweise

  1. ↑ Mitgliedsverzeichnis (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2018. Suche im Internet Archive)
Personendaten
NAME Leicht, Alfred
KURZBESCHREIBUNG deutscher Philologe, Realgymnasiallehrer und Heimatforscher
GEBURTSDATUM 4. November 1861
GEBURTSORT Schwarzenberg/Erzgeb.
STERBEDATUM 10. Februar 1946
STERBEORT Meißen