Alfred Webinger

Alfred Webinger (* 13. März 1885 in Taiskirchen in Oberösterreich; † 24. Dezember 1956 in Graz) war ein österreichischer Gymnasiallehrer und Volkskundler.

Leben

Alfred Webinger wurde 1885 in Taiskirchen in Oberösterreich geboren. Er lebte in Graz und unterrichtete dort am Akademischen Gymnasium.

Daneben und vor allem nach seiner Pensionierung widmete er sich vor allem volks- und namenkundlichen Problemen, publizierte aber auch sprachkritische Werke. Als Sprachpfleger betätigte er sich auch im Alpenländischen Kulturverband Südmark, wo er ab 1964 eine „Arbeitsgruppe für Sprachpflege“ leitete.

Webinger stand der völkischen Bewegung nahe und publizierte im NS-Gauverlag Graz. Er trat am 10. Juni 1932 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.084.984).

Er stand in Briefkontakt mit Emil Ertl und verstarb 1956 in Graz.

Veröffentlichungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Mitteilungen des Vereins ‚Muttersprache‘ Wien. Jahrgang 4/1954. Heft 2. S. 7.
  2. ↑ Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/47211579
  3. ↑ Uwe Baur und Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Band 1: Steiermark. Böhlau, Wien 2008, S. 341 f. (fedora.e-book.fwf.ac.at).
  4. ↑ Österreichische Nationalbibliothek: Korrespondenz Webinger, Alfred (Verfasser); Ertl, Emil, 1860-1935 (Adressat).
Personendaten
NAME Webinger, Alfred
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Lehrer und Volkskundler
GEBURTSDATUM 13. März 1885
GEBURTSORT Taiskirchen
STERBEDATUM 24. Dezember 1956
STERBEORT Graz