Alfred Freiherr von Overbeck, auch Alfred d’Overbeck (* 18. April 1877 in Stuttgart; † 15. Januar 1945 in Freiburg im Üechtland), war ein deutsch-schweizerischer Rechtswissenschaftler.
Overbeck war der Sohn des aus Lemgo stammenden österreichischen Generalkonsuls in Hongkong, Gustav Overbeck, und seiner amerikanischen Frau Romaine, geb. Goddard. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Freiburg im Breisgau und München. 1902 wurde er in Freiburg im Breisgau zum Dr. jur. promoviert.
Er trat zunächst in den badischen Staatsdienst ein, ließ sich dann jedoch für eine längere Studienreise in die USA und in die Schweiz beurlauben. 1906 wurde er außerordentlicher Professor und 1909 ordentlicher Professor für Straf- und Prozessrecht an der Universität Freiburg im Üechtland. 1914 war er Gastprofessor an der Universität Lausanne. Für das akademische Jahr 1927/28 übernahm er das Rektorat der Freiburger Universität.
Seit 1913 war er Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindung KDStV Teutonia Freiburg im Uechtland.
Sein Sohn Alfred E. von Overbeck (1925–2016) wurde ebenfalls Jura-Professor in Freiburg.
| Personendaten | |
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| NAME | Overbeck, Alfred von |
| ALTERNATIVNAMEN | Overbeck, Alfred Freiherr von (vollständiger Name); Overbeck, Alfred d’ |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsch-schweizerischer Rechtswissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 18. April 1877 |
| GEBURTSORT | Stuttgart |
| STERBEDATUM | 15. Januar 1945 |
| STERBEORT | Freiburg im Üechtland |