| Alice | |
|---|---|
Screenshot von Alice 2.0 | |
| Basisdaten | |
| Entwickler | Carnegie Mellon Universität, USA |
| Erscheinungsjahr | 1995 |
| Aktuelle Version | 3.8 (2. September 2023) |
| Betriebssystem | Windows, macOS, Linux |
| Programmiersprache | Java |
| Kategorie | Programmiersprachen für Kinder |
| Lizenz | BSD-Lizenz |
| deutschsprachig | ja |
| www.alice.org | |
Alice ist eine von der Carnegie Mellon University unter der BSD-Lizenz veröffentlichte, einführende objektorientierte Programmiersprache und die gleichnamige Entwicklungsumgebung, die zu Ausbildungszwecken entwickelt wurde. Mit Alice können Kinder der mittleren Klassenstufen eine virtuelle Welt mit animierten 3D-Objekten und -Personen (u. a. Charaktere aus Alice im Wunderland) bevölkern. Die Sprache erlaubt es den Benutzern mittels einer einfachen Drag-and-Drop-Oberfläche Computeranimationen aus 3D-Modellen zu erstellen. Es handelt sich dabei um einen Versuch, die drei grundsätzlichen Probleme beim Erlernen von Programmiersprachen zu lösen:
Aufgrund unterschiedlicher Zielgruppen und Zielstellung sind sowohl Alice 2.x als auch Alice 3.x als gleichwertig aktuelle Software-Versionen zu sehen.
Die Entwicklung der Version 3.0 von Alice wird von Electronic Arts unterstützt. Die fertige Software soll 3D-Objekte aus Die Sims 2 verwenden.
In kontrollierten Studien am Ithaca College und der Saint Joseph’s University benutzten Schüler für ihren ersten Informatikunterricht die Sprache Alice, wobei die Durchschnittsnote zwischen C und B lag, was die Ergebnisse von anderen Klassen ohne Alice bei weitem übertraf.
Laut Randy Pausch kommt der Name "Alice" vom Autor Lewis Carroll, welcher das Buch Alice im Wunderland geschrieben hat.