Aline Bozec

Aline Bozec (geboren 1977 in Orléans) ist eine französische Biochemikerin. Sie ist Professorin am Lehrstuhl für Innere Medizin III an der Universität Erlangen-Nürnberg und am Uniklinikum Erlangen. Sie erhielt den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2016.

Leben

Aline Bozec besuchte das Lycée Pothier in Orléans und studierte anschließend Biochemie. Sie erwarb 2000 einen Bachelor an der Universität Orléans sowie 2001 einen Master an der Universität Lyon I. Im Jahr 2004 promovierte sie im Fach Biochemie an der Universität Lyon I. In ihrer Dissertation befasste sie sich mit den Auswirkungen einer intrauterinen Exposition gegenüber Umweltfaktoren, die als endokrine Disruptoren wirken, auf die männliche Fruchtbarkeit.

Im Jahr 2005 trat sie dem Labor von Erwin F. Wagner am Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien als Postdoc bei. Im Jahr 2008 wechselte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in das Labor von Erwin F. Wagner an das spanische National Cancer Research Center (CNIO) in Madrid. Seit 2012 ist sie an der Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie in Erlangen als Juniorprofessorin für Osteoimmunologie und Emmy Noether-Nachwuchsgruppenleiterin tätig. Seit 2019 ist sie dort ordentliche Professorin für experimentelle Immuntherapie. Sie ist stellvertretende Pressesprecherin der Core Unit für Zellsortierung und Immunomonitoring der Universität Erlangen. Sie ist Mitglied der European Calcified Tissue Society (ECTS) und des American Society for Bone and Mineral Research (ASBMR).

Aline Bozec beschäftigt sich mit der Wechselwirkung zwischen Stoffwechsel, Knochenhomöostase und Entzündung. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Aufklärung der zellulären und molekularen Mechanismen, die das Knochenmark bei Krankheiten wie rheumatoider Arthritis, Osteoporose und Krebsmetastasen verändern.

Preise und Auszeichnungen

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Aline Bozec: Mécanismes d'action des antiandrogènes dans le processus apoptotique dans le testicule et la prostate : utilisation d'un modèle expérimental murin et de tissus pathologiques humains. 1. Januar 2004 (theses.fr [abgerufen am 25. August 2026] Lyon 1).
  2. 1 2 3 Aline Bozec. In: DFG Research Training Group 2740 Immunomicrotope. 10. Oktober 2019, abgerufen am 23. August 2026 (britisches Englisch).
  3. 1 2 Knochenjob mit Hingabe. In: FAU. 5. November 2024, abgerufen am 23. August 2026.
  4. ↑ Steering Committee. In: facs-core-erlangen.de. Abgerufen am 25. August 2026 (englisch).
  5. ↑ Aline Bozec. In: loop.frontiersin.org. Abgerufen am 25. August 2026 (englisch).
  6. ↑ AG Prof. Dr. A. Bozec - Medizin 3 | Uniklinikum Erlangen. Abgerufen am 23. August 2026 (deutsch).
  7. ↑ Emmy Noether-Programm Emmy Noether-Gruppen, Antragstellerin Professorin Aline Bozec Ph.D. In: gepris.dfg.de. DFG - GEPRIS, abgerufen am 25. August 2026.
  8. ↑ Wichtigster deutscher Nachwuchspreis an Prof. Dr. A. Bozec. In: med.fau.de. 22. März 2016, abgerufen am 25. August 2026.
Personendaten
NAME Bozec, Aline
KURZBESCHREIBUNG französische Biochemikerin
GEBURTSDATUM 1977
GEBURTSORT Orléans